Sebastian Hämer – Der Fliegende Mann

Seine Stimme wird mit der von Xavier verglichen. Labelboss Moses scheint begeistert, hat er mit so einer Stimme nicht schon mal Erfolg gehabt. Ein Snowboardunfall hat ihn davon abgehalten Stuntman zu werden, hat ihn zur Musik gebracht. Die Freundin der Schwester trägt die Schuld, vorwerfen wird es ihr niemand. Sie hatte das Demo an 3p geschickt.

Mit Sebastian Hämer scheint dem Frankfurter Label wieder das zu gelingen, was zuletzt richtig gut mit dem „Sohn von Mannheim“ klappte. Der Song „Sommer unseres Lebens“ hat den Sommer des Jahres geprägt, hinterher dann das 15 Songs starke Album „Der Fliegende Mann“. Wir hatten dieses Logo und mussten es einsetzen, erklärte der Sänger gegenüber rap2soul (vgl. rap2soul – Black Music Magazin #003 – August 2006).

Den Song „Mein Dank“ hat er Mama gewidmet, ein Weihnachtsgeschenk bei dem Tränen geflossen sind. Das Album lässt sich gut hören, auch Labelchef Moses Pelham ist dann selber zu hören, „das Beste“ nennt sich der viel versprechende Song. Auch wenn Sebastian selber sagt, musikalisch habe ich keine Vorbilder, der Weg in die Karaoke-Bar hat mir den Weg in die Musik geebnet, irgendwo ist dann doch dieses Talent vorhanden. Ein wunderbares deutsches R&B und Soul-Album.

Künstler: Sebastian Hämer | Album: Der Fliegende Mann | Label: 3p | VÖ: 11. August 2006

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Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und ist aktuell Moderator von Radio BHeins in Potsdam. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.