Carl Douglas – Return Of The Fighter

Carl Douglas - Return of The Fighter
Carl Douglas - Return of The Fighter

Carl Douglas ist zurück! – Aber wer war Carl Douglas. Der 1942 auf Jamaika geborene Sänger rockte 1974 weltweit die Charts. Wir zitieren: „In fact it was a little bit frightning, but they fought with expert timing.” – Allein in Deutschland war er damit sieben Wochen an der Spitze der Charts zu finden.

Zugegeben, der Song „Kung Fu Fighting“ als weltweit immer wieder kopierte Disco-Hymne war der einzige nennenswerte Erfolg des R&B-Sängers. Der Song dominiert sein Werk bis heute, ein Werk das jetzt durch das Album „The Return Of The Fighter“ ergänzt wird.

Unser erste Höreindruck: Kung Fu Fighting Nonstop. Die Stimme unverkennbar Douglas, die Beats, die Abmischung.

Das Album ist ein tanzbares Partywerk. Die Geschwindigkeit zumeist uptempo. Carl Douglas entführt uns in die Zeit der 70er und 80er. Seine Zeit. Aber auch das ist mal wieder schön zu hören. Insgesamt sind auf dem Album 14 Tracks zu finden. Und wenn wir doch mal ehrlich sind: Es ist erfrischend eine bekannte Stimme zu hören, die nicht einer Mariah, einem Justin oder einem anderen global gefundenem Superstar gehört.

Carl Douglas ist eine Zeitreise, zurück in eine Zeit, als die hohen Absätze in der Disco nicht nur unter den Füßen der Frauen zu finden waren und das nicht nur bei der ersten Single „Charmer“. Angenehme Abwechslung, schönes Album, leider nur als Download-Werk erhältlich.

Künstler: Carl Douglas | Album: Return Of The Fighter | Label: SMV | VÖ: 25.04.2008

Über Jörg Wachsmuth 818 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.