Bohlen möchte Gottschalk überholen

rap2soul Box tv tippDer Samstagabend ist für viele Fernsehzuschauer die Zeit der großen TV-Shows. Längst läuft regelmäßig mehr als nur eine große Samstagabendshow gleichzeitig. Am vorigen Wochenende lief „Schlag den Raab“ auf ProSieben zeitgleich mit „Das Supertalent“ auf RTL.

Oft genug läuft an Samstagen „Wetten, dass…?“ im ZDF und die Erfolge der legendären ZDF-Show will Dieter Bohlen mit der neuen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ knacken. Dieter Bohlen will Thomas Gottschalk bei der Einschaltquote überholen. Immerhin konnte DSDS jetzt schon einen Rekord bei den Bewerberzahlen verbuchen.

Die Fernsehzeitung TV DIGITAL hat für Heft 1/2010 (seit Mittwoch im Zeitschriftenhandel) ein Exklusivinterview geführt und verrät in der Pressemitteilung:

>>Er setzt noch einen drauf: Dieter Bohlen, Jury-Boss von „DSDS“, kündigt zum Start der 7. Staffel der Castingshow  (6.1., 20.15 Uhr, RTL) eine schärfere Gangart bei der Beurteilung der Teilnehmer an: „Ich bin der härteste Juror der Welt!“, sagt Bohlen im Exklusiv-Interview mit TV DIGITAL bei den Recall-Aufzeichnungen in der Karibik. Neu bei „DSDS“: „Wir haben gute Sänger dabei, die wie die Chippendales performen. Und die Sängerinnen lassen beim Vorsingen unter Palmen die Hüllen fallen – sie treten im Bikini auf.“ Ebenfalls reformiert: das Recall-Prinzip! „Bisher kamen nach den lustigen Castings immer direkt die ernsten Mottoshows, nun nehmen wir die Comedy vom Vorsingen mit auf in die Recalls“, so Bohlen.

Doch wie lange will der Erfolgsproduzent noch in Casting-Jurys sitzen? „So lange ich Spaß an der Sache habe, zudem greife ich Thomas Gottschalk mit meiner Castingshow ,Das Supertalent‘ richtig hart an. Dafür habe ich mir eine Frist von drei bis vier Jahren gesetzt. Das Format ist besser als ,Wetten, dass..?‘. Ich will Gottschalk ganz unter unsere Quote drücken!“

Zurückziehen wird sich Bohlen allerdings auch – und zwar aus Talkshows. Auf die Frage, warum er die Werbetrommel für „DSDS“ nicht stärker bei Jauch, Kerner & Co. rühre, antwortet der Juror: „Mich nerven die ewig gleichen blöden Fragen zum Privatleben. Ich habe mich in den letzten drei Jahren mit meinem Privatleben völlig aus der Öffentlichkeit verabschiedet und trete deshalb in solchen Sendungen nicht mehr auf!“

Verbal will er sich nach der Kritik des Presserats an seinen „DSDS“-Sprüchen dennoch keinen Maulkorb verpassen lassen: „Ich sage weiterhin das, was ich will. Das Einzige, was vielleicht sein kann, ist, dass mal ein Spruch rausgeschnitten wird. Aber wenn von meinen 7000 Sprüchen drei wegfallen, kann ich damit sehr gut leben.“<<

Mehr im aktuellen Heft der TV DIGITAL.

1 Kommentar

  1. Ich kann die geschätzten Zahlen der Besucher vom Veranstalter voll verstehen, wer kann denn wissen, das es wirklich an die 19.000 wahnsinnige junge Menschen gibt, die sich diese RTL-Figuren anschauen möchten? Naja, nachdem RTL & Andere die Bürger inzwischen mehrer Jahre lang dämlich gesendet haben, ist das wohl die Konsequenz. Und wahnsinnig-brüllende Kinder und Teenager wollten nicht hören was man ihnen sagt.

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