ECHO 2009: Peter Fox gewinnt Urban Hip Hop Award und Kritikerpreis

Es steht fest: Abräumer des Echo 2009 ist Peter Fox. Der Solo-Stadtaffe von Seeed konnte sich in der Kategorie „Bester Künstler Uraban Hip Hop national“ gegen Künstler wie Sido und Bushido durchsetzen.

Peter Fox gewinnt ECHO 2009 (Foto: Das Erste Screenshot)
Peter Fox gewinnt ECHO 2009 (Foto: Das Erste Screenshot)

Bereits mit seiner Band Seeed konnte Peter Fox dreimal den ECHO gewinnen. Diesmal kam er als Solo-Künstler. Bereits am Vortag gewann er für das Album „Stadtaffe“ den Produzenten-Award. Der Preis um „Bester Künstler Urban Hip Hop national“ wurde im Vorfeld auf rap2soul-Black Music Portal von den Fans diskutiert. Aber weder Rapper Sido noch Buschido nahmen den Preis mit. Im weißen Anzug schaute Rapper Bushido, wie Peter Fox zur Danksagung auf die Bühne kam.

Der Berliner freute sich über den Preis, war dann aber überrascht, als Jazz-Trompter  Till Brönner, der selbst gerade den Award „Jazz national“ gewonnen hatte – sein bereits vierter Echo -, ihn nochmal auf die Bühne holte. Beim Kritikerpreis setzte sich der Stadtaffe unter 30 neuen Alben in 2008 durch. 

Bei der Annahme dieses zweiten Award während der von Oliver Pocher und Barbara Schöneberger moderierten Gala, konnte er nur sagen „Man hat mir gesaggt, ich soll Winne grüßen“ und verschwand mit Echo und einem Becher Wasser wieder auf die Sofas der Nomminierten.

Lionel Richie und Stefanie Heinzmann gemeinsam auf der Bühne (Foto: ARD Screenshot)Zu den Preisträgern zählte auch die Band „Ich + Ich“. Der Sänger Lionel Richie wurde mit einem Special-Award ausgezeichnet. Der Soul-Sänger erhielt den Preis für sein Lebenswerk und stellvertretend für sein Plattenlabel Motown. Zum 50ten Geburtstag wurde das Label mit dem Echo für seine Bedeutung bei der Entwicklung der Black Musik von Soul und R&B ausgezeichnet.

Lionel Richie performte anschließend mit Stefanie Heinzmann einige Motwon-Klassiker, für die er bekannt ist.  Fptos und Bilder des Auftritts und von der Gala finden sich in der rap2soul-Galerie. Zum 50. Geburtstag von Motown-Records startet rap2soul eine Serie, in der die wichtigsten Künstler des berühmten Black Music Labels vorgestellt werden.

Während Queensberry, die gerade mit den Pussycat Dolls auf Tour sind, der Show lauschten, sie haben PCD täglich beim Catering getroffen, verrieten sie Oliver Pocher traten die Casting Popstars Vorgänger auf der Bühne auf. Monrose kamen im Dirndel, nach furchtbareren Jodel-Einlagen von Senna, einigten sich die drei sexy Mädels darauf, den Award für „volkstümliche Musik“ weiter zu reichen und auch künftig ihrer Art von Pop-Musik treu zu bleiben.

Echo 2009: Bushido übergibt den Award "Beste Künstlerin Pop Rock national" (Foto: ARD Screenshot)
Echo 2009: Bushido übergibt den Award "Beste Künstlerin Pop Rock national" (Foto: ARD Screenshot)

Als Laudator für den Echo-Award „Beste Künstlerin Pop Rock national“ durfte, ganz in weiß, dann doch nochmal Rapper Bushido auf die Bühne. Etwas aufgeregt versprach der Deutsch-Rapper sich für mehr Frauen im Hip Hop einzusetzen. Der Preis ging dann an Stefanie Heinzmann, die bei Stefan Raab entdeckt wurde.  Sie gab zu, sie hätte auf ihren Bruder hören sollen, eine Rede vorbereiten. In der Halle o2-World wurde es laut, Bushido forderte mehr Respekt für die Künstlerin, die ihre Dankesrede hielt. Im Hintergrund gingen Depeche Mode auf die Bühne, um ihren neuen Song zu performen, der erst seit 21:00 Uhr an dem Tag überhaupt gespielt werden durfte. Welt-Premiere bei der Echo-Verleihung.

Die Verleihung des ECHO 2009 fand am Samstag, den 21. Februar 2009  live in der Berliner o2-World statt, wurde vom Ersten live ab 20:15 Uhr in der ARD übertragen. Die Gala dauerte immerhin gute drei Stunden, doch danach war noch lange nicht Schluß. Die Aftershow-Party wurde gleich nebenan im Berliner Postbahnhof gefeiert, der sich unmittelbar an den an der Spree liegenden Berliner Ostbahnhof anschließt, der zu DDR-Zeiten ab dem 750. Geburtstag der Stadt Berlin (1987 )den Namen Hauptbahnhof tragen durfte. Zu der Aftershow-Party hat die ARD eine Sondersendung des Magazins „Brisant“ ausgestrahlt.

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