R&B-Megastar Usher tritt bei „X Factor“ auf – Culcha Candela ebenfalls dabei

Usher (Foto: Sony Music)

Große Black Music Stars in Castingshows sind keine Seltenheit, aber ein bewährtes Mittel, um einer solchen Veranstaltung deutlich mehr Glanz zu verleihen. Die erst in diesem Jahr in Deutschland bei VOX gestartete Castingshow „X Factor“ bietet morgen selbst den Black Music Fans einen Grund zum Einschalten, die solchen TV-Castings sonst eher ablehnend gegenüberstehen.

R&B Megastar Usher tritt in der 4. Live-Show auf. Wenn das kein Grund zum Einschalten ist!!?? Doch damit nicht genug: Die heimischen Stars der Band Culcha Candela haben ebenfalls sehr viele Fans, die sich den Live-Auftritt im Fernsehen bestimmt nicht entgehen lassen werden.

VOX gibt in einer Presseinfo einen Rückblick auf die vorige Ausgabe von „X Factor“ und bietet einen Ausblick auf die neue Folge morgen:

>>Kräftige Stimmen, königliche Performances, Herzschlag-Spannung – die Top 7 Acts von „X Factor“ mussten sich am gestrigen Dienstagabend in der 3. großen Live-Show der Jury und den Zuschauern stellen. Auf der Showbühne präsentierten die Kandidaten Songs zum Thema „Kings & Queens of Pop“:

„The Voice“ Edita Abdieski trat in der Kategorie der „Solosänger ab 25“ als erste Kandidatin auf die Showbühne und überzeugte mit „Respect“ von Aretha Franklin. Sarah Connors „Respect“ bekam sie prompt für ihren Auftritt, allerdings wünscht sich die Jurorin für die nächste Sendung mehr Gefühl von Edita. Mentor Till Brönner hatte gute und schlechte Nachrichten: „Die schlechte Nachricht ist, dass ganz viele Kandidaten heute neben dir alt aussehen werden. Die Gute ist, dass wir erst in Show 3 sind. Wir haben noch fünf weitere Shows, um neue Facetten von dir zu zeigen.“

Marlon Bertzbach aus der Kategorie 16- bis 24-Jährige hat sich vor der Show einen Notenschlüssel tätowieren lassen. Dabei hat er bei seinem Song „Boulevard of broken Dreams“ nicht jeden Ton getroffen, glaubt zumindest Juror Till Brönner: „Ich würde mich darüber freuen, wenn du mal unfallfrei performen würdest.“ Juror George Glueck hält dagegen: „Nach ‚X Factor‘ biete ich dir meine Hilfe an – ruf mich an! Denn du hast, was man nicht lernen oder kaufen kann: Du hast einen sagenhaften Grund-Sound in deiner Stimme!“

Bevor das Trio „Urban Candy“ auf die Bühne tritt, macht Sarah Connor eine Kampfansage: „Mein Geschmack ist es nicht. Ich weiß nicht, was sie hier noch machen!“ Dabei muss sie nach ihrer Präsentation von „Geh davon aus“ („Söhne Mannheims“) eingestehen, dass „das Deutsche euch besser steht. Ich mag euch mittlerweile wirklich, aber gesanglich könnt ihr nicht mithalten.“

Danach wurde es royal mit Mati Gavriel aus Sarah Connors Kategorie und dem „Queen“-Song „Don’t stop me now“. Während seiner Performance zeigte er Körpereinsatz und stürzte mit einem ungewollten Salto von der Bühne; völlig unbeirrt sang er danach weiter. Dennoch warnte George Glueck ihn vor Überheblichkeit: „Du bist der wahre Künstler unter den Sängern in diesem Wettbewerb. Allerdings sind Freddys Schuhe einfach zu groß.“ Sarah Connor ist stolz auf ihren Schützling: „Ich finde, du machst die Show zu etwas Besonderem, du hast für mich den ‚X Factor‘.“

Pino Severino, der vergangene Woche unter den zwei schlechtplatziertesten Kandidaten war, sorgt nach seiner Performance von „It’s a Man’s, Man’s, Man’s World“ für Zoff in der Jury. George Glueck warnt: „Du hast bei mir sehr viele Sympathiepunkte verloren, weil du mir zu berechnend geworden bist.“ Mentorin Sarah Connor kontert: „Hier wird jetzt scharf geschossen. Ich fand das hammergeil, was du gemacht hast. Deine Welt hat ein bisschen gezittert, du hast nun auch die andere Seite des Showbiz‘ kennengelernt und hast all den Ärger in die Performance gelegt.“

Auch Anthony Thet aus Till Brönners Kategorie der über 25-Jährigen muss Kritik einstecken. Sarah Connor: „Ich finde, dass deine Gesangsperformance sehr dünn war. Diese Rocknummern finde ich zu gezwungen.“ Und Juror George Glueck sieht keine Entwicklung bei Anthony: „Die Konkurrenz ist so groß, du musst ausbrechen, ich finde es langweilig.“

Der letzte Act waren schließlich die vier von „Big Soul“, die einen selbstbewussten und kraftvollen Auftritt mit dem Song „Free your mind“ von „En Vogue“ hinlegten – Standing Ovation von Mentor George Glueck („Lasst uns Geschichte schreiben!“) und Jurorin Sarah Connor sind das Ergebnis. Sarah Connor gibt zu, „dass sie Chancen auf das Finale von ‚X Factor‘ haben.“

Dem harten Urteil der Zuschauer mussten sich am Ende das Trio „Urban Candy“ und Marlon Bertzbach stellen. Die Gruppe aus Berlin und der Solist aus Fischerhude erhielten die wenigsten Anrufe der Zuschauer und mussten im Gesangsduell noch einmal gegeneinander antreten. Ihre Entscheidungssongs durften die Acts selbst wählen. Marlon Bertzbach sang „Last Request“ von Paolo Nutini, „Urban Candy“ traten mit dem Song „Ding“ von „Seeed“ erneut auf die „X Factor“-Bühne. Nach den beiden Auftritten mussten die Juroren die Entscheidung treffen. Dieses Mal war Till Brönner das Zünglein an der Waage und entschied, die Gruppe „Urban Candy“ nach Hause zu schicken und gab damit Marlon das letzte Ticket für die 4. Live-Show. Till Brönner: „Es ist eine wahnsinnig undankbare Situation – ich bin fast überfordert. Ich fand die Leistung von beiden Acts ok, aber nicht besonders. Das ist ein Gesangswettbewerb und ich hole meinen inneren Taschenrechner raus, weil das eine faire Entscheidung ist. Unterm Strich fällt ‚Urban Candy‘ durch.“ Damit hat Sarah Connor als einzige Jurorin noch ihre drei Schützlinge im Rennen.

Nicht nur die „X Factor“-Kandidaten gaben gestern alles: Auch der britische, dreifache Grammy-Gewinner Seal performte in der Show zum ersten Mal im deutschen Fernsehen seine brandneue Single „Secret“ aus seinem Album „Commitment“.

In der 4. Live-Show am kommenden Dienstag, 12. Oktober, geht es für diese Top 6 Acts weiter, das Thema lautet dann „Mystery Night“:

Kategorie 16 – 24 Jahre / Mentorin Sarah Connor: Marlon Bertzbach (18), Schüler aus Fischerhude: „Zombie“ von „Cranberries“ Mati Gavriel (24), Ausstatter für Musikvideos aus Berlin: „Hallelujah“ von Jeff Buckley Pino Severino (18), Stadtsekretär aus Köln: „Sympathy For The Devil“ von „The Rolling Stones“

Kategorie 25 Jahre + / Mentor Till Brönner: Anthony Thet (30), BWL-Student aus Berlin: „Black Hole Sun“ von „Soundgarden“ Edita Abdieski (25), Kellnerin aus Köln: „Heavy Cross“ von „Gossip“

Kategorie Gruppen / Mentor George Glueck: „Big Soul“, Quartett aus Hamburg: Song „Thriller“ von Michael Jackson

Culcha Candela (Foto: Label)
Culcha Candela (Foto: Label)

In der 4. Live-Show setzt VOX gleich auf zwei Musikacts. Neben dem amerikanischen R&B-Sänger Usher tritt die deutsche Erfolgsband „Culcha Candela“ auf. Während Usher seine aktuelle Single „DJ Got Us Fallin In Love“ aus seinem neuen Album „Versus“ präsentieren wird, kommen „Culcha Candela“ exklusiv mit ihrer brandneuen Single „Move it“ ins Studio. Auf der „X Factor“-Bühne stellen die sympathischen Berliner ihre erste Singleauskopplung aus ihrem Best-of-Album „Culcha Candela – Das Beste“ vor.

„X Factor“: Die 4. Live-Show am Dienstag, 12. Oktober, um 20:15 Uhr bei VOX.<<

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