Biografie von Bushido

Bushido erhält eine goldene Schallplatte (Foto: rap2soul)
Bushido erhält eine goldene Schallplatte (Foto: rap2soul)

Bushido, was auf japanisch „Weg des Kriegers“ bedeutet, ist der Künstlername des 1978 geborenen Rappers Anis Mohamed Youssef Ferchichi. Der deutsche Rapper, der ebenfalls unter dem Namen Sonny Black (eine Anlehnung an den Film „Donny Brasco“) bekannt ist, hat eine deutsche Mutter und einen tunesischen Vater, zu dem er allerdings keinen Kontakt hat.

Der in Bonn geborene Bushido wächst nach der Trennung seiner Eltern in Berlin auf und besuchte dort das Gymnasium, die Schule brach er allerdings nach der 11. Klasse ab. Nach dem er mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist, wurde Bushido vor die Wahl gestellt entweder eine staatlich geförderte Ausbildung zum Maler und Lackierer zu beginnen oder die Strafe im Jugendgefängnis abzusitzen, er entschied sich für die Ausbildung und lernte darüber auch den Berliner Rapper Fler (Patrick Losensky) kennen.

Bushido ist Inhaber des Plattenlabels ersguterjunge, das nach der Trennung von Aggro Berlin gegründet wurde, unter dem auch Bushido einige Zeit seine Werke veröffentlichte darunter auch sein erstes eigenes Tape „ King of Kingz“. Bei Aggro Berlin arbeitete Bushido unter anderem mit Sido und Fler, einem seiner ersten Szene-Kontakte, zusammen.

Bushido "Zeiten ändern Dich" (Filmplakat: Constantin Film)
Bushido „Zeiten ändern Dich“ (Filmplakat: Constantin Film)

Im Jahre 2010 wurde der Film „Zeiten ändern dich“ veröffentlicht, der sich mit Bushidos Leben insbesondere seiner schweren Vergangenheit und dem Verhältnis zu seinem Vater auseinander setzt.

Erst kürzlich wurde Bushido wegen Urheberrechtsverletzung gerichtlich zu Schadensersatz verurteilt, dem Rapper wird vorgeworfen, dass er sich für insgesamt 13 Songs an Liedteilen einer französischen Gothic-Band bedient hatte. Die Alben, Singles und Samples die diese Lieder beinhalten dürfen nicht weiter verkauft werden und müssen von der Plattenfirma vernichtet werden. Zu den Stücken gehört unter anderem auch „Von der Skyline zum Bordstein“. Bereits 2007 geriet Bushido in Konflikt mit dem Urheberrecht, als in einigen Passagen seiner Songs Teile von Songs einer norwegischen Metal-Band enthielten.

Darüber wie der Rapper mit dem Rüppel Image noch so denkt zum Beispiel über Frauen kann man in zahlreichen Interviews erfahren.

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