Blumio – Der neue Stern am Raphimmel? | Biografie

„Wer ist dieser Blumio? Ist er der neue Stern am Raphimmel?“ (Es gibt kein Zurück)

Fumio Kuniyoshi alias Blumio, ein deutscher Rapper mit japanischen Wurzeln, wurde im Sommer 2009 besonders über seinen Youtube Channel BlumioTV bekannt. Hier veröffentlichte der 24-jährige u.a. das Video zu seinem Song „Hey Mr. Nazi“, das heute – 7 Monate danach – über 3,5 Millionen Mal aufgerufen wurde.

Ebenfalls in diesem Sommer erschien auch das „Yellow Album“ von Blumio unter dem Label „Japsensoul“. Das „Yellow Album“ bekam seinen Namen aber nicht nur als Anspielung auf Blumios japanische Herkunft sondern steht in der Tradition des „White Album“ von den Beatles und dem „Black Album“ von Jay Z, welche als absolute Klassiker gelten.

Neben diesem Soloalbum, ist Blumio noch auf „Nichts war umsonst“ von Don Tone und zusammen mit Habesha auf „Rush Hour“ zu hören. Er ist außerdem u.a. mit Flaze und Jesen auf „L-Boom“ zu hören.

Blumio (Pressefoto)
Blumio (Pressefoto)

Zum ersten Mal auf die Idee eigene Texte zu verfassen kam Fumio Kuniyoshi im Alter von 14 Jahren durch Ice T. In einem MC-Wettbewerb in Düsseldorf, der 2003 von Plattenpapzt ausgeschrieben wurde, holt Blumio mit 17 den ersten Platz. Daraufhin wurde der Nachwuchsrapper von Don Tone in sein Loop Lap-Studio in Düsseldorf eingeladen, wo Blumio auch mit Rappern von Aggro Berlin oder Eko-Fresh in Kontakt kam. 2004 erschien das erste Mixtape „I Love Deutschrap“, auf dem neben Blumio auch ein Gastbeitrag von Eko Fresh zu hören ist.

Mit „Meine Lieblingsrapper“ gelang Blumio der Durchbruch in der Szene. Auf diesem Track parodiert der Newcommer verschiedene bekannte deutsche Rapper. Darunter Azad, Samy Deluxe, D-Flame, Eko Fresh, Harris und Jan Delay. „Meine Lieblingsrapper“ erreichte über 1 Millionen Aufrufe auf Youtube, ging durch zahlreiche Hip-Hop-Foren und Blogs und brachte Blumio sogar den ersten Platz MTV TRL Urban-Charts ein.

Blumio (Pressefoto)
Blumio (Pressefoto)

Von sich selbst sagte Blumio gegenüber RTL2, dass er versucht mit seiner Musik von dem „Gangster Rapper Klischee“ wegzukommen, neben dem politischen Inhalt in „Hey Mr. Nazi“ könne er mit Rap auch lustige Geschichten erzählen. Seinen Humor bewies Blumio schon in einigen ungewöhnlichen Youtube Videos wie z.B. „Lass mal über Haie reden“ oder dem Antigewaltsong.

3 Kommentare

  1. ich kenne blumio erst seit einen tag, (tokio bordell)
    aber ich finde ihn schon grenz genial :D
    mach weiter so, geilster hip-hop ever

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