DSDS und Schlag den Raab auf Twitter besonders beliebt

rap2soul Box ThemaBei den Einschaltquoten liegt Thomas Gottschalk mit seiner Samstagabendshow „Wetten, dass…?“ zwar bisher noch deutlich vor Dieter Bohlen mit der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“, aber bei Twitter liegt DSDS ganz vorne. Ebenfalls sehr stark bei Twitter vertreten ist die Show „Schlag den Raab“ mit Entertainer Stefan Raab.

Eine Studie über die Mediengewohnheiten und das Involvement von Fernsehsendungen legt den Schluss nahe, dass die TV-Sender insgesamt ihr Potenzial auf Twitter noch nicht ausnutzen.

In einer Presseinfo von Scholz & Friends heißt es:

>>“Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) ist auf Twitter die Sendung mit dem meisten Involvement im deutschen Fernsehen. Dies belegt eine Studie, die der Mediendienstleister X-Ray in Kooperation mit Scholz & Friends und Lowe Deutschland durchgeführt hat. Die Studie belegt, dass Fernsehsendungen ihr Publikum unterschiedlich aktivieren. So wurde DSDS über 11.000 mal in der Zeit vom 8. bis 24. Januar 2010 von durchschnittlich ca. 1100 Teilnehmern auf Twitter erwähnt. Knapp dahinter liegt „Schlag den Raab“ (SDR) auf ProSieben, das in der ersten Sendung des Jahres von über 1000 Usern diskutiert wurde. Mit etwa 800 aktiven Twitterern pro Folge liegt der ARD-Tatort auf Platz drei der meistkommentierten Sendungen.

Abgeschlagen dagegen die ZDF-Show „Wetten dass…“ vom 23.01., die es nicht schafft, die Twitter-Gemeinde zu mobilisieren. Trotz Einschaltquoten von über zehn Millionen und damit fast doppelt so vielen Zuschauern wie die am gleichen Tag ausgestrahlte Folge von DSDS sowie einer Sendelänge von fast vier Stunden gab es lediglich 560 Kommentatoren (DSDS=940). Weitere Sendungen, die intensiv auf Twitter besprochen werden, sind u.a. „Big Brother“, „Die Simpsons“ und „Wer wird Millionär“.

Zusätzlich zu den quantitativen Zahlen wurden auch positive sowie negative Kommentare ausgewertet und daraus der so genannte „Sentiment-Faktor“ gebildet. Daraus lassen sich für TV-Sender direkte Rückschlüsse ziehen, wie die Sendung beim Publikum ankommt.

„Der quantitativen Einschaltquote stellen wir eine qualitative Real-Time-Quote zur Seite“, so Andreas Quest, Managing Director bei X-Ray. „Die Fernsehsender erhalten so einen relevanten Insight zu Nutzungsverhalten und Meinung Ihrer aktiven Zuschauer.“

Fazit:

– Twitter ist ein Impulsmedium, bei dem die Nutzer ungefiltert und
spontan kommentieren

– Fernsehsender nutzen das Potenzial zur Involvierung und
Aktivierung der Zuschauer nicht aus

– Pause im Programm heißt auch Pause beim Zuschauer: Sender
verhindern durch ihre Passivität, dass die Zuschauer während der
Werbung dranbleiben

– Das direkte und unmittelbare Feedback ermöglicht Fernsehsendern
qualitative Insights über ihre Zielgruppe

– Fernsehzuschauer sind aktiv („lean-forward“), und zwar
unabhängig von Show, Serie und Spielfilm<<

Mehr Infos zur Studie findet Ihr unter www.s-f.com/twitter-studie.

Übrigens: rap2soul ist auf Twitter natürlich auch aktiv: twitter.com/rap2soul. Folgt uns!

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