Leibarzt von Michael Jackson vor Gericht – Conrad Murry plädiert auf nicht schuldig

Remember Michael Jackson 1958 - 2009 (Bild: Sony)
Remember Michael Jackson 1958 - 2009 (Bild: Sony)

Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles hat jetzt Anklage gegen den früheren Leibarzt von Michael Jackson Conrad Murray erhoben. Die Klage laut auf fahrlässige Tötung. Der Arzt soll dem King of Pop am 25. Juni 2009 das Narkosemittel Propofol als Schlafhilfe injiziert haben und damit den Herzstillstand des Stars verursacht haben.

Conrad Murry hat sich dabei „ungesetzlich“ verhalten, so die Erklärung der Staatsanwaltschaft. Er hat aber wohl ohne „bösartigen Vorsatz“ gehandelt, daher wird von fahrlässiger Tötung ausgegangen. Nach kalifornischem Recht stehen darauf bis zu vier Jahre Haft.

Murray selber war noch am Montag, den 8. Februar 2010 zu einer Anhörung vor Gericht in Los Angeles erschinen, hat auf nicht schuldig plädiert. Jacksons Eltern Katherine und Joe Jackson sowie seine Geschwister Tito und LaToya waren ebenfalls vor dem Gericht. Demonstranten vor dem Gebäude hatten Transparente mit der Aufschrift „Die Welt fordert Gerechtigkeit für Michael Jackson!“

Vor der Klageerhebung wurde 7 Monate ermittelt durch Polizei und Gerichtsmedizin. Die Praxen des Arztes in Las Vegas und Houston wurden durchsucht. Bei der Autopsie von Michael Jacksons war nach Justizangaben eine „tödliche Dosis“ von Propofol festgestellt worden. Das Mittel dient zur Narkose vor Operationen und soll nur im Krankenhaus verabreicht werden.

Als Schlafmittel ist es nicht geeignet. Conrad Murray hat dem Star wohl auf dessen wiederholte und ausdrückliche Aufforderung Propofol gespritzt. Michael Jackson litt unter schwerer Schlaflosigkeit.

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