Musikdateien im Wohnzimmer hören

rap2soul Box ThemaEinen Computer wollen sich viele Menschen nicht in ihre Wohnzimmer stellen. Andererseits befindet sich neue Musik heute oft in Form von MP3-Dateien auf Festplatten.

Der große Trend zu mobilen Computern wie Notebooks bietet zwar die Möglichkeit, den Computer zeitweise ins Wohnzimmer oder einen anderen Raum in der Wohnung zu stellen, ohne deshalb einen großen PC samt Zubehör in die gute Stube stellen zu müssen. Aber es geht auch anders, beispielsweise mit einem Net-Player.

Mit diesem Thema beschäfttigt sich die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins stereoplay. Im Pressetext schreiben die Experten:

>>Notebooks gehören fast schon zum Wohnzimmer wie Schnurlostelefon und Fernbedienung. Statt DVDs und CDs sind Filme und Musik längst auf Festplatten. Und für die Verbindung zur Wohnzimmer-Anlage gibt es Net-Player. stereoplay vergleicht in einem Extra interessante Geräte zwischen 130 und 400 Euro.

Eine Musikdatei kann man in vielen Geräten gebrauchen: im MP3-Player, im Handy, auf dem heimischen PC, dem Notebook für unterwegs, an der Stereoanlage, am Webradio in der Küche, im Auto … die Liste ließe sich noch lange weiterschreiben. Deshalb liegen Songs und Filme im Heimnetzwerk verteilt herum oder werden zentral auf einem Server bereitgestellt. Wer diese Inhalte am Fernseher sehen und an der Stereoanlage hören möchte, braucht einen Net-Player.

Die kleinen Kästchen gibt es sowohl in HiFi-Größen (breit und flach) als auch klein und hoch. Erstaunlicherweise unterscheiden sie sich im Klang nur wenig, insbesondere wenn dieser digital an den Receiver weitergereicht wird. Am Analog-Ausgang dagegen sind vor allem im Bassbereich und in der Auflösung Unterschiede auszumachen, wie der Test in der stereoplay 4/2010 zeigt.

Schwierig wird es für die Net-Player, wenn es an die unzähligen Formate geht, in denen Filme und Musik gespeichert werden. Bei Musik sind das MP3, AAC, FLAC, WMA, WAV und Ogg, bei Filmen gibt es noch viel mehr. Überraschenderweise sind gerade die günstigen Geräte ab 129 Euro hierbei sehr flexibel und können eine breite Palette an Filmformaten abspielen.

Bei den Formaten zeigt erst ein genauer Test, welcher Player für das eigene Heim geeignet ist. Ein Umkodieren der Filme und Musik kann nämlich leicht einige Wochen in Anspruch nehmen und führt zu Qualitätsverlusten, die gut sicht- und hörbar sind.

Chefredakteur Holger Biermann nennt die klaren Vorteile: „Ein Net-Player an der Anlage vereinfacht das Hantieren mit Musik und Filmen ungemein. Statt selbst zu suchen, lässt man suchen; und bei der Qualität muss man keine Abstriche machen.“

Das zweite große Thema der Ausgabe 4/2010: Oberklasse-Lautsprecher um 8000 Euro. Im großen Vergleichstest stehen sieben Boxenpaare, die sowohl klanglich wie optisch aufhorchen lassen. Auf 16 Seiten hat stereoplay jede einzelne Box ausführlich beschrieben und natürlich intensiv in der TÜVzertifizierten hausinternen TESTfactory vermessen.

Weitere Themen der aktuellen stereoplay-Ausgabe 4/2010: Die Gewinner der Leserwahl 2010, versteckte Subwoofer, die Sie hören aber nicht sehen können, 26 Tests und mehr als 60 CD-Besprechungen aus allen Genren.

Die aktuelle stereoplay-Ausgabe 4/2010 ist ab sofort für 5,30 Euro überall am Kiosk sowie im Abonnement erhältlich.<< Im Internet findet Ihr das Magazin unter www.stereoplay.de.

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