Rapper Snoop Dogg war ein Chorknabe

Snoop Dogg (Foto: Label)
Snoop Dogg (Foto: Label)

Der weltberühmte Rapper und Schauspieler Snoop Dogg, 38, war als Kind Mitglied eines Kirchenchores. Allerdings habe er es nicht gemocht, wenn seine Mutter ihn drängte, eine Hauptstimme zu singen. „Ich war schüchtern, der Soloauftritt setzte mich unter Druck“, sagte Snoop Dogg, der mit bürgerlichem Namen Calvin Cordozar Broadus Jr. heißt, dem ZEITmagazin. Er habe nicht von Anfang an den starken Glauben an sein Talent gehabt.

Der Rapper sagte, er habe es geschafft, jedes seiner Ziele zu erreichen. „Früher, als ich begann, Rollen in Filmen zu spielen, habe ich mal gesagt: Ich träume davon, der schwarze Tom Cruise zu werden. Heute, glaube ich, wäre es umgekehrt: Tom Cruise könnte davon träumen, ein weißer Snoop Dogg zu sein.“

Wenn er sich als Schauspieler eine Rolle aussuchen dürfte, dann würde er gern Miles Davis spielen: „Eines Tages sagte Quincy Jones zu mir: Wenn du rapst, dann klingt es, als würde Miles Davis Trompete spielen. Da wurde ich neugierig und wollte alles über ihn herausfinden. Ich begann, seine Platten zu hören und alles über ihn zu lesen.“ Davis‘ Musik höre er bis heute immer wieder. „Miles ist kein Held für mich, sondern eine Sehnsucht und Herausforderung. Miles kümmerte sich nicht darum, was die Leute oder die Kritiker über ihn dachten, er spielte einfach seine Musik und entwickelte sich weiter. Er ging seinen Weg. Das ist der Grund, warum ich diese Rolle spielen will. Seine großartige Geschichte muss erzählt werden.“ (Quelle: ots)

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