Stefan Raab will in Oslo die Top 10 erreichen

Veröffentlicht in News von am 25. Januar 2010 4 Kommentare

rap2soul Box specialStefan Raab möchte beim Eurovision Song Contest einen der vorderen Plätze mit seinem Kandidaten erobern, verrät er im Interview mit TV DIGITAL. In seiner neuen Fernsehshow “Unser Star für Oslo”, die ab nächstem Monat dienstags zur besten Sendezeit auf zwei großen Fernsehsendern ausgestrahlt wird, sucht er geeignete Kandidaten in einem TV-Casting.

In den letzten Jahren lief es für Deutschland nicht so gut beim Eurovision Song Contest. Das soll sich endlich ändern, Entertainer Stefan Raab, der inzwischen so erfolgreich ist, dass sein “Schlag den Raab” sogar schon ins Ausland exportiert wird, ist ein wahrer Zuschauermagnet. Zumindest seine Castingshow “Unser Star für Oslo” wird mit großer Wahrscheinlichkeit ein dicker Erfolg für den Showmaster. Sollte es dann in Oslo nicht klappen, wird das für ihn halb so schlimm.

Kürzlich gab Stefan Raab der Fernsehzeitschrift TV DIGITAL ein Exklusivinterview. Dazu heißt es in einer Pressemitteilung:

>>Am 29. Mai findet in Oslo der diesjährige Eurovision Song Contest statt. Um den deutschen Teilnehmer zu ermitteln, suchen in der achtteiligen Castingsendung “Unser Star für Oslo” (ab 2.2., immer dienstags, 20.15 Uhr) die Sender Das Erste und ProSieben zum ersten Mal gemeinsam nach einem geeigneten Kandidaten. Moderator und Entertainer Stefan Raab, der in der Show zusammen mit Prominenten als Juror auftritt, sagt in dem Exklusiv-Interview mit TV DIGITAL, dass dem deutschen Vorentscheid bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. “Der ‘Eurovision Song Contest’ ist medial ein unglaubliches Pfund. Aber als eine der größten Shows der Welt ist er immer stiefmütterlich behandelt worden, weil der Vorentscheid aus nur einer Sendung bestand. Jetzt lernt das Publikum seinen Star für Oslo in acht Shows kennen.”

Nötig geworden war die ungewöhnliche Kooperation der Sender, weil die deutschen Teilnehmer zuletzt so schlecht abschnitten. Für Raab war das keine Überraschung, wie er TV DIGITAL sagt. “Es ist der falsche Weg, wie letztes Jahr mit Dita von Teese eine US-Stripperin zu schicken, die für viel Geld zugekauft wird. Das wirkt unsympathisch, nach dem Motto: Die Deutschen kaufen sich einen Superstar und versuchen, einen auf dicke Hose zu machen.” Angst, selbst zu scheitern, habe er nicht. “Die Leute erkennen an, wenn man mutig etwas anpackt und am Ende vielleicht nicht der strahlende Sieger ist, aber alles gegeben hat.” Er werde “alles dafür tun, dass Deutschland auf den vorderen Plätzen landet. Mein Ziel sind die Top Ten”. Allerdings: “Die Zahl der Teilnehmerländer, die eine orientalische Musikkultur haben, ist stetig gewachsen. Und wenn ein Armenier an orientalische Klänge gewöhnt ist, dann findet er natürlich den Song aus Aserbaidschan geiler als den aus Irland.”

Die Konkurrenz der RTL-Sendung “Deutschland sucht den Superstar”, die im gleichen Zeitraum läuft, fürchtet er nicht. “Wir sind die klare Alternative. Wir sind an Nachhaltigkeit interessiert, bei anderen Shows ist es meist nach zwei Singles vorbei. Dort wird auf Styling und Marketingtauglichkeit Wert gelegt, aber nicht auf musikalische Substanz.” Diese Shows seien wie Benzin, so Raab. “Angezündet, wird es schnell ganz heiß, aber nach einer Minute ist es vorbei. Unsere Kandidaten sind wie schöne dicke Holzscheite. Da können Sie sich muckelig lange davorsetzen.”<<

Das ganze Interview mit Stefan Raab lest Ihr in der aktuellen Ausgabe der TV DIGITAL (Heft 3/2010), die seit Freitag im Zeitschriftenhandel erhältlich ist.

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