Vertretungsstunde mit Bushido

Logo: SPIESSER via openpr.de
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Bushido ist schon lange eine feste Größe in der deutschen Rap-Szene. Schon als seine Biografie erschien zeigte sich, dass er einen Level erreicht hat, den die meisten Rapper nicht erreichen werden.

Doch jetzt, da nicht sein neues Album bald erscheint, sondern sein Film „Zeiten ändern Dich“ im Kino läuft gekommen ist, beschäftigen sich die Mainstream Medien mal wieder sehr viel mit Bushido. Das gibt dem Rapper die Gelegenheit, sich von einer anderen Seite zu zeigen. Neulich gab er an einer Berliner Schule im Rahmen einer Aktion der Jugendzeitschrift SPIESSER eine Vertretungsstunde.

Dazu schreibt das Magazin in einer Presseinfo:

>>Rapper und Neu-Schauspieler Bushido ist auch Tierliebhaber, Basisdemokrat und Wehrdienstverweigerer. In einer Vertretungsstunde von SPIESSER – die Jugendzeitschrift gab der Hauptstadtrapper den Erdkundelehrer vor einer zehnten Klasse der Berliner Peter Ustinov Realschule. Dabei lernten die Schüler den Musiker mal anders kennen. Ab Montag, 15. Februar 2010, erscheint die Unterrichtsstunde mit Bushido in der neuen SPIESSER-Ausgabe und online auf SPIESSER.de.

Einstiegsthema der Stunde ist Bushidos Heimatstadt. „Ich liebe Berlin. Mit allem, was dazu gehört. Du kannst immer etwas finden, was dich stört“, so der 31-Jährige. Daher sein Rat an die Schüler: „Such lieber danach, was dir Freude bereitet.“ Bushido zum Beispiel mag Tiere und erinnert sich: „1989 war ich elf Jahre. Meine Mutter hat am Kottbusser geputzt, und mir gab sie dann 50 Pfennig. Damit bin ich Richtung Mauer gelaufen. Direkt an der Mauer, wo die Punker ihre Wohnwagen hatten, betrieben die auch so eine Art Streichelzoo.“ Weniger kuschelig wurde es für den Wehrdienstverweigerer allerdings, als er keinen Platz als Zivi fand. „Berlin is’ ja so ’ne In-Stadt geworden. Die Wirtschaft freut das vielleicht. Aber ich konnte als Kriegsdienstverweigerer keine Zivi-Stelle finden, weil unsere werten Mitbürger aus Ostdeutschland so sehr nach Berlin gezogen sind, dass sie alle Stellen weggenommen haben“, erklärt er.

Neben Jugendkriminalität und Esskultur thematisiert Freizeitkicker Bushido auch den aktuellen Tabellenplatz von Hertha BSC. Dabei zettelt er prompt eine aufgeregte Diskussion über rechtsradikale Fans bei Zweitligist Union Berlin an. Die Schüler wollen ihren Vertretungslehrer da behalten: Er könne doch gleich im Anschluss noch eine Stunde Musik unterrichten. Bushido macht – ganz Basisdemokrat – einen Vorschlag: „Da müsstest du jetzt halt einfach mal ’ne Petition starten. Sammle Unterschriften an deiner Schule, so von wegen: Wir wollen Bushido als neuen Musiklehrer haben!“<<

Ab Montag könnt Ihr Euch das Video der Vertretungsstunde mit Bushido auf der Website der Jugendzeitschrift SPIESSER anschauen.

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