Wie gut klingen Kopfhörer, die gut aussehen?

Logo: stereoplay via pressebox.de
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Wer sich ganz auf die Musik einlassen möchte, greift meist zum Kopfhörer. Damit sitzt der Sound nicht nur genau vor der Ohren. Nebengeräusche sind auch nicht mehr so zu hören, im Idealfall gar nicht mehr.

Für daheim empfehlen sich „große“ Kopfhörer, aber für unterwegs eignen sie sich ebenfalls. Dann wird das Äußere wichtig, schließlich möchte möchte man nicht aussehen, als ob gerade aus irgendeiner Kiste die alten Kopfhörer aus der Kindheit hervorgekramt hätte.

Die Experten des Magazins stereoplay haben für Ausgabe 6/2010 Kopfhörer getestet und schreiben:

>>Nicht nur gut klingen muss heutzutage ein guter Kopfhörer, mit ihm muss man auch gut aussehen. Doch was taugen die knallbunten iPod-Anhängsel klanglich, gerade auch im Vergleich zu etablierten Markenkopfhörern? stereoplay hat die Bügeltöner ins Testlabor geschickt.

So mancher junge Zeitgenosse mag sich keine Minilautsprecher in die Ohrmuschel wurschteln. Immer häufiger sieht man Jugendliche mit Bügelkopfhörern in der U- und S-Bahn. Das hat seinen Grund: ist der Klang doch meist deutlich besser als bei den mitgelieferten Ohrstöpseln. Doch dabei muss auch das Aussehen stimmen. Die Industrie hat den Trend längst erkannt und bietet zwischen 40 und 100 Euro diverse Modelle in schicken Farben an.

Guter Klang lässt sich durch zweierlei Testverfahren bestimmen: Durch Hörtest von Profis und über Messverfahren. stereoplay hat alle 16 Bügelkopfhörer durchs Messlabor geschickt und dabei in verschiedenen Lautstärken den Frequenzgang und Klirrfaktor gemessen. Interessant ist dabei auch, wie viel Krach er dabei für Außenstehende erzeugt. Abgerundet werden die Testlabor-Daten mit Hörproben durch geschulte Redakteure. Denn erst das menschliche Gehör kann bestimmen, wie klar einzelne Stimmen erkennbar und wie hart oder weich die Musik wiedergegeben wird.

Insgesamt zeigte das Testfeld ein recht homogenes Klangbild. Alle Lautsprecher gehören zur Oberen Mittelklasse. Auch wenn die beiden AKG-Kopfhörer in ihrer jeweiligen Preisklasse das beste Musikerlebnis produzieren, lagen die Trendmarken-Geräte von WeSC und Cresyn fast gleich auf. Manch ein Kopfhörer musste allerdings Punktabzüge hinnehmen, weil ihm einfach ein wenig Druck (Lautstärke) fehlt.

Chefredakteur Holger Biermann differenziert: „Schick aussehen ist das eine, seinen Ohren guten Klang gönnen das andere. Auch in diesem Test zeigt sich, dass poppige Farben allein nicht reichen. Erst die Schallmessungen im Labor beweisen, wie gut die Ingenieure gearbeitet haben.“

Weitere Themen der aktuellen stereoplay-Ausgabe 6/2010: Endstufen-Verstärker mit bis zu 1600 Watt Leistung, PC-Boxen mit exzellentem Klang um 500 Euro, der HDMI-Praxis-Ratgeber, insgesamt mehr als 30 Tests und mehr als 70 CD-Besprechungen aus allen Genren.<<

Die aktuelle stereoplay-Ausgabe 6/2010 ist ab sofort für 5,30 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich, im Abo gibt es sie natürlich auch. Im Internet findet Ihr das Magazin auf www.stereoplay.de.

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