X Factor: Rapper Flo Rida kommt – Top 3 der TV-Show steht

X Factor Jury George Glueck, Sarah Connor, Till Brönner (Foto: Frank P. Wartenberg für VOX Montage Sixpack)

Es ist unser Dauer-TV-Tipp momentan, die Casting-Show X Factor. Kein Wunder, zeichnet sich das Konzept durch einiges aus gegenüber Popstars, Das Supertalent und DSDS. In den USA versucht gerade Mariah Carey den Sprung in die Jury. Auf Vox sind es Sarah Connor, Gerorge Glueck und Till Broönner. Und das ist bisher passiert: „X Factor“ mit Herzschlagentscheidung – Sarah Connor schickt Till Brönners Schützling Anthony Thet nach Hause!/Nächsten Dienstag, 2.11.2010: Halbfinale mit Kult-Band Gossip und Chart-Stürmer Flo Rida.

Überraschende Auftritte, ausgefallene Performances, aufwendige Bühnenbilder, ein tanzender Moderator – und eine schwere Entscheidung am Ende. In der sechsten „X Factor“-Live-Show mit dem Party-Thema „A Night at the Club“ wurde Jurorin Sarah Connor erneut zum Zünglein an der Waage. Die verbliebenen Top drei Acts ziehen nächste Woche, am Dienstag, 2. November 2010, um 20:15 Uhr ins „X Factor“-Halbfinale. Erstmals können die Juroren dann keinen Einfluss mehr auf das Weiterkommen ihrer Schützlinge nehmen. Es wird keinen Entscheidungssong im Halbfiale und Finale mehr geben – jetzt liegt die Entscheidung über den Sieger von „X Factor“ einzig in den Händen der Zuschauer:

Logo X Factor™ (Foto: FremantleMedia Ltd & Simco Ltd)

Mit den Worten „Sie sind so gut, dass sie jedes Thema mit Leben füllen und einfach jeden Song super performen können“, kündigte „X Factor“-Juror George Glueck seine Schützlinge „Big Soul“ voller Vorfreude an. Die vier Hamburger Ladys dankten es ihm mit einer stimmgewaltigen Eröffnung des sechsten Live-Show-Abends und ihrer Version von „It’s raining Men“ der Weather Girls. Es folgten Standing Ovations der Jury und des Publikums. „Ein tolles Opening. Ich habe euch in den Proben heute gesehen. Da wart ihr noch ein bisschen verhalten. Und jetzt kommt ihr hier auf die Bühne und macht das so toll. Ich fand es stark“, urteilte Sarah Connor. Mentor George Glueck fügte hinzu: „Der Zuschauer kann nicht übersehen, dass diese vier Frauen den ‚X Factor‘ haben.“ Mit ihrem zweitem Song des Abends stellte sich das Hamburger Quartett „Big Soul“ einer ganz besonderen Aufgabe. Mentor George Glueck ließ sie Sarah Connors Hit „From Zero to Hero“ performen. Die Jurorin kündigte eine strenge Bewertung an. Am Ende gab es jedoch ein eindeutiges Urteil der Pop-Queen: Daumen hoch! „Das war für mich eine richtige Hommage. Hier habt ihr eure Liebe zur Musik gezeigt. Sie müssen dringend bald eine Platte machen, lieber George“, schloss sich Juror Till Brönner an.

Till Brönners Schützling Anthony Thet (30) machte dagegen keinen Hehl daraus, dass das Thema des Abends nicht in seine Paradedisziplin fiel. Ohne Gitarre, dafür mit DJ, Tänzern und verspiegelter Sonnenbrille nahm Anthony dennoch die Herausforderung an und überraschte mit einer eigenen Version des Party-Songs „When Love takes over“ von David Guetta feat. Kelly Rowland. „Ich mag deine Entschlossenheit sehr. Aber du bist keine Eier legende Wollmilchsau. Du bist nicht in allen Bereichen gleich gut“, urteilte darauf Juror George Glueck. Auch Jurorin Sarah Connor war nicht gänzlich überzeugt: „Ich finde, du hast den Song gut gelöst. Aber wir wissen beide, das ist eigentlich keine Nummer, die du dir allein ausgesucht hättest.“ Eine ganz neue Facette präsentierte der 30-jährige Berliner mit seinem zweiten Auftritt des Abends. Erneut ohne Gitarre, aber mit Hut, offenem Hemd und sehenswerten Tänzerinnen präsentierte er das Lied „Give it to me right“ von Melanie Fiona. Doch auch dieses Mal konnte Anthony nicht alle Jury-Mitglieder überzeugen: „Gesanglich fand ich es nicht so stark“, urteilte Sarah Connor. Mentor Till Brönner hielt dagegen: „Ich finde es so sympathisch, wie wohl dosiert du mit allem umgehst, was du kannst. Bei dir ist seit letzter Woche der Knoten geplatzt.“

Eines der wohl schönsten Komplimente des Abends machte Juror Till Brönner kurz darauf auch seinem zweiten noch im Wettbewerb verbliebenen Schützling – Edita Abdieski – und kündigte die 25-jährige Wahl-Kölnerin mit den Worten an: „Vor ihr verneigen sich die Songs wie schmelzende Zinnsoldaten“. Mit einer stimmgewaltigen Performance des Liedes „Why don’t you love me“ von Super-Star Beyoncé Knowles eroberte Edita darauf das Publikum im Sturm und hinterließ, nicht nur Dank roter High Heels, einen bleibenden Eindruck. Unter „Zugabe“-Rufen des Publikums urteilte die Jury einstimmig: „Wow! Wenn ich jetzt irgendwo vor dem Fernseher gesessen hätte, hätte ich nicht gedacht, dass du eine Teilnehmerin in diesem Wettbewerb bist, sondern eine Künstlerin, die das schon seit Jahren macht. Das hat mir sehr gut gefallen“, lobte Sarah Connor. George Glueck ergänzte: „Die Leistung war tadellos“. Und Till Brönner würdigte seinen Schützling mit den Worten: „Dir könnte man Walmusik als Thema geben, auch das würdest du meistern.“ Auch mit ihrem zweiten Song des Abends, „Release me“ von Agnes, übertraf Gesangstalent Edita erneut alle Erwartungen – und lieferte mit einem weißen Pferd das auffälligste Bühnebild an diesem Abend. „Die Performance war einfach toll. Ich muss neidlos zugeben, dass ich mich gefreut hätte, wenn du in meiner Kategorie gewesen wärst. Jetzt bist du bei Till – und ich bin einfach froh, dass du in dieser Show bist“, gab Sarah Connor zu. Till Brönner lobte seinen Schützling: „Es ist einfach unfassbar, wie stolz du mich machst. So jemanden wie dich hat in es in einem Showformat in Deutschland so noch nicht gegeben.“

Zum Abschluss sorgte erneut der 24-jährige Berliner Mati Gavriel für erstaunte Gesichter. Er zeigte eine ganz eigene Version von Madonnas Song „Music“ und trat im Trainingsanzug mit Fransen, Zylinder und eigens geplanter Pyrotechnik auf die Bühne. Mentorin Sarah Connor bedankte sich prompt für sein Vertrauen: „Ich hatte dir im Vorfeld gesagt, wenn du das hinkriegst, dann rockst du hier den ganzen Laden. Du hast den Song zu deinem eigenen gemacht. Und du hast deine Entertainer-Qualitäten gezeigt.“ George Glueck betonte insbesondere den Mut des jungen Bühnenbildners: „Du gehst die schwierigsten Aufgaben direkt an. Deine Mentorin hat dich mit dem Lied herausgefordert – und ich fand es gut.“ Till Brönner prophezeite sogar: „Deinen Namen wird man sich merken.“ Auch bei Matis zweitem Auftritt des Abends, bei dem er Katy Perrys aktuelle Hit-Single „California Gurls“ in lässiger Jeans, ausgestattet mit Base-Cap und mit seinem glückbringenden Fuchsschwanz performte, waren sich die „X Factor“-Juroren einig: „Es gibt bessere Themen und Songs für dich. Aber es geht um die Kunst, um das Künstler sein. Und das bist du!“, lobte George Glueck. „Das war cool“, ergänzte Till Brönner. Und Sarah Connor schwärmte von ihrem letzten im Wettbewerb noch verbliebenen Act: „Du hast mich wieder überrascht und begeistert!“

Am Ende waren es nach einem sehr engen Zuschauervoting der Berliner Solist Anthony aus Till Brönners Kategorie der über 25-Jährigen sowie erstmals überhaupt auch die vier Hamburger Ladys „Big Soul“ aus George Gluecks Kategorie der Gruppen, die die wenigsten Anrufe erhielten und im Entscheidungsduell erneut gegeneinander antreten mussten. Ihren Entscheidungssong durften die Kandidaten selbst auswählen. Anthony wählte das Lied „Never ever“ von den „All Saints“, „Big Soul“ trat mit dem Lied „You Can’t Hurry Love“ von „Phil Collins“ auf die Bühne. Zum Zünglein an der Waage wurde erneut, wie auch in der vergangenen Woche, Jurorin Sarah Connor. Die Sängerin nahm sich für ihre Entscheidung viel Zeit und traf schließlich schweren Herzens folgende Wahl: „Ich bin wirklich überrascht über die beiden Acts, die da vorne stehen. Aber in dieser Show ist immer wieder alles möglich. Ich fand es sehr gut, was ‚Big Soul‘ heute gemacht hat, aber bei Anthony ging es mir auch so. Dennoch, der Act, den ich nächste Woche nicht wiedersehen möchte, ist Anthony.“

Die „X Factor“-Jurorin und erfolgreiche Sängerin Sarah Connor zeigte in der 6. Live-Show gleich zweifach Gefühle. Die Echo-Gewinnerin präsentierte am gestrigen Abend ihre emotionale Ballade „Real Love“ aus ihrem gleichnamigen aktuellen Album auf der „X Factor“-Bühne. Der Song stammt aus der Feder des Erfolgs-Komponisten Alexander Geringas.

Jetzt liegt die Entscheidung einzig in den Händen der Zuschauer – „X Factor“: Das Halbfinale am Dienstag, 2. November, um 20:15 Uhr bei VOX: Im Halbfinale von „X Factor“ kämpfen nun die verbliebenen Top 3 Acts Edita Abdieski, Mati Gavriel und „Big Soul“ am kommenden Dienstag, 2. November, um den Einzug in das große „X Factor“-Finale.

Eine wichtige Veränderung wartet hier auf die Schützlinge von Sarah Connor, Till Brönner und George Glueck. Erstmals im Verlauf der Show-Reihe wird es in den Live-Shows keinen Entscheidungssong mehr geben. Die Kandidaten müssen im Halbfinale und im Finale die Zuschauer mit ihren Live-Auftritten direkt überzeugen. Die Jury berät, coacht und bereitet weiter die Lieder und Performances mit ihren Schützlingen vor – einen unmittelbaren Einfluss auf die Entscheidung, wer das Ticktet für das große „X Factor“-Finale erhält, haben sie dagegen nicht mehr. Mit diesen Songs wollen die drei besten Acts der Showreihe die Zuschauer von sich überzeugen – und ihr Weiterkommen ins alles entscheidende Finale der Casting-Show sichern:

Kategorie 16 – 24 Jahre / Mentorin Sarah Connor: – Mati Gavriel (24), Ausstatter für Musikvideos aus Berlin, singt „Imagine“ von John Lennon sowie „You are not alone“ von Michael Jackson

Kategorie 25 Jahre + / Mentor Till Brönner: – Edita Abdieski (25), Kellnerin aus Köln, singt „Blame it on the Boogie“ von den Jackson Five sowie „You are so beautiful“ von Diana Ross

Kategorie Gruppen / Mentor George Glueck: – „Big Soul“, Quartett aus Hamburg, singt den Song „As“ von Stevie Wonder sowie „I’ll be there“ von Michael Jackson.

Flo Rida (Foto: wachsmuth / rap2soul)

Für weitere Highlights im Halbfinale von „X Factor“ sorgen der Auftritt der amerikanischen Kult-Band Gossip um Frontfrau Beth Ditto sowie der Gastauftritt des erfolgreichen Chart-Stürmers und US-Rappers Flo Rida, der bereits rap2soul ein Interview zum Film „Step Up 3D“ gegeben hat: Nach ihren Welterfolgen mit den Songs „Heavy Cross“, „Love Long Distance“ und „Pop goes the World“ präsentieren die US-Stars von Gossip nun ihre vierte Single-Auskopplung „Men in Love“ aus ihrem aktuellen Hit-Album „Music for Men“ auf der „X Factor“-Bühne. Die Zuschauer erwartet laut Bandaussagen ein Song, der „irgendwo zwischen Ekstase-Schweiß und Transzendenz“ anzusiedeln ist. Für ekstatischen Schweiß sorgt auch der Auftritt des erfolgreichen US-Rappers Flo Rida, der mit seiner aktuellen Hit-Single „Club can’t handle me“ ebenfalls im Halbfinale von „X Factor“ gastiert. Das Instrumental des Club-Songs, der bis auf Platz vier der deutschen Single-Charts stürmte, stammt von dem französischen House-Produzenten David Guetta. In der Vergangenheit arbeitete Flo Rida u.a. mit Stars wie Timbaland, Kesha, Christina Aguilera sowie will.i.am von den Black Eyed Peas zusammen.

Die Top 3 Acts stellen sich morgen, Donnerstag 28. Oktober, zwischen 14:30 Uhr und 15:15 Uhr den Fragen der Fans im Live-Chat bei

VOX.de. Den gesamten Videochat kann man sich danach auf VOXNOW.de anschauen.

Ab heute, 27. Oktober 2010, ist außerdem das offizielle Magazin zur erfolgreichen Castingshow-Reihe im Handel erhältlich. Zudem erscheint das offizielle „X Factor“-Konsolenspiel für Wii, Xbox 360 und PlayStation 3 am 29. Oktober 2010. (Quelle: ots)

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