Samy Deluxe ist ganz oben in den Album-Charts

Ein verdienter Erfolg ist das für Samy Deluxe! Der Rapper beweist mit seinem neuen Album „Schwarzweiss“, wie lebendig deutscher Rap 2011 noch ist. Aus dem Stand heraus Platz eins der Verkaufscharts zu erobern, ist zwar absolut kein Qualitätsbeweis.

Aber das neue Album hat es in sich und lässt so manch anderen Hip-Hop-Künstler blass aussehen. Wenn es dazu noch erfolgreich in den Charts ist – umso besser, denn damit ist dafür gesorgt, dass nicht nur ausgesprochene Deutschrap-Fans etwas davon mitbekommen. Ebenfalls sehr gut verkauft sich weiterhin die Musik der verstorbenen Soulsängerin Amy Winehouse.

Über die Entwicklung in den deutschen Charts berichtet media-control diese Woche:

Bei diesem Anlauf hat es endlich geklappt: Erstmals in seiner Karriere steht Samy Deluxe an der Spitze der media control Album-Charts. Auf „Schwarzweiss“ beleuchtet der Hamburger Rapper die vielfältigen Facetten des interkulturellen Miteinanders und kämpft gegen Vorurteile an. Er stürmt von null auf eins und pustet Die Amigos von Wolke Sieben. Die Vorwochensieger betrachten „Mein Himmel auf Erden“ nun von fünfter Stelle aus.

Auf dem Silber- und Bronzeplatz tummeln sich wie vor sieben Tagen „Back To Black“ von Amy Winehouse und „21“ von Adele. „Frank“, das Erstlingswerk der verstorbenen Soulsängerin Winehouse, rückt noch einmal von zwölf auf neun vor.

„Mit Haut und Haar“ und dem Wissen, ebenfalls einen neuen persönlichen Rekord erreicht zu haben, entern Jennifer Rostock die Hitliste. Die Indie-Rocker um Frontsängerin Jennifer Weist debütieren auf Position vier.

Powerwolf bitten zum Auftakt an 23. Stelle um Blutspenden. „Blood Of The Saints“ dürfte für leuchtende Augen bei Freunden deftigen Powermetals sorgen.

In den Single-Charts geht es zurzeit etwas ruhiger zu. Der vielumjubelte Newcomer Casper macht „So Perfekt“ den Anfang auf Position 14.

Beyoncé fängt an 29. Stelle das Träumen an: „Best Thing I Never Had“ kommt als zweitbester Neuling aus den Startlöchern.

Das Podium setzt sich erneut aus Alexandra Stan, Tim Bendzko und Lucenzo feat. Don Omar zusammen. „Mr. Saxobeat“ liegt in der Gunst der Musikkonsumenten weiterhin vor „Nur noch kurz die Welt retten“ und „Danza Kuduro“.

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