Sebastian Wurth bei DSDS ausgeschieden

Mehr als 6 Millionen Fernsehzuschauer hatte gestern die RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS). Von den jungen Zuschauern schalteten besonders viele das Castingformat ein und sahen, wie Sebastian Wurth bei DSDS ausscheiden musste. Das kam etwas überraschend, weil der Einfluss der Jury auf die Entscheidungen nicht zu unterschätzen ist. Besonders das Wort von Dieter Bohlen hat Gewicht (das musste Zazou Mall letzte Woche erleben), doch dessen lobende Worte reichten am Ende für Sebastian Wurth nicht aus. Die Frage, wer im Viertelfinale von DSDS 2011 ist, beantwortet sich damit leicht: Sarah Engels, Marco Angelini, Ardian Bujupi und Marco Angelini treten beim nächsten Show-Termin gegeneinander an.

Über die gestrige Show schreibt RTL in einer Presseinfo:

>>Durchschnittlich 6,05 Millionen aller Zuschauer (Marktanteil: 20,5%) sahen die siebte Mottoshow von „Deutschland sucht den Superstar“. Der Marktanteil beim jungen Publikum (14-49 Jahre) lag bei hervorragenden 31,1 Prozent (3,52 Millionen). „80er, 90er und Das Beste von Heute“ hieß das 7. Motto bei DSDS am gestrigen Samstagabend. Die fünf verbliebenen Kandidaten sangen jeweils drei Songs. Das überraschende Aus kam für das Nesthäkchen Sebastian Wurth (16) aus Wipperfürth. Trotz der sehr guten Jury-Kritiken platzte für den 16-jährigen Schüler der Traum vom Superstar. Für „Ayo Technology“ (Milow) gab es viel Lob von Patrick Nuo: „Das war ein traumhafter Auftakt. Du klingst wie ein Superstar“. Auch Dieter Bohlen hatte für den Jüngsten nur lobende Worte: „Mehr Mut und mehr Ehrlichkeit geht nicht. Toll gemacht!“, Auch für seine Performance von „Mandy“ (Westlife) gab es von dem Pop-Titan positives Feedback: „Es war absolut gefühlsecht!“. Trotzdem musste er am Ende gemeinsam mit Ardian Bujupi (19) aus Heidelberg um den Einzug ins Viertelfinale zittern. Glänzte Ardian in der letzten Mottoshow mit seinen Auftritten, gab es dieses Mal auch wieder negative Kritik. Besonders mit seinem letzten Song „I Just Died In Your Arms Tonight“ (Cutting Crew) war Dieter Bohlen nicht zufrieden: „Das war leider Käse. Rhythmisch schlecht und krasse schlechte Töne. Damit hast Du mich nicht abgeholt“.

Großes Lob bekam Sarah Engels für ihre Auftritte, auch wenn Dieter Bohlen nach dem Song „The Best“ von Tina Turner nicht mit ihrer Performance zufrieden war: „Du hast toll gesungen, aber Du stehst da wie eine Bügelstation.“ Für ihre Darbietung des Flashdance-Hits „What A Feeling“ von Irene Cara gab es dann aber von „Stiftung Bohlen Test“ das Urteil „Gesanglich brillant“ und auch Patrick Nuo war begeistert: „Ganz große Klasse“. Für Dieters Balladenqueen war ihr dritter Song „Footprints In The Sand“ von Leona Lewis ein Volltreffer. Fernanda Brandao gab Standing Ovations: „Du siehst aus wie eine Sternschnuppe“. Und am Ende der Show war die Jury sich einig: Sarah war die Beste des Abends. Patrick Nuo: „Klassisch, elegant, brillant“.

Mit seinem unverwechselbaren Pietro-Style konnte auch der 18-jährige Karlsruher Jury und Zuschauer überzeugen. „Es war keine perfekte Cover-Version sondern eine tolle Pietro-Version“, so Dieter Bohlen nach seinem ersten Auftritt mit „I Just Called To Say I Love You“ von Stevie Wonder. Auch Fernanda Brandao findet nur positive Worte für Pietro Lombardi: „Du hast so viel Wiedererkennungswert. Das ist genau das was wir hier suchen.“ Mit seiner zweiten Nummer „To Make You Feel My Love“ von Kris Allen hat er den Chef-Juror begeistert. „Nach diese Nummer bin ich absolut stolz auf dich.“ Und nach seinem dritten Song „Sweat (A La La La La Long)“ von Inner Circle gab es von Fernanda sogar eine Liebeserklärung: „Wir lieben Dich, Pietro!“

Für den Österreicher Marco Angelini lief der Abend durchwachsen. Mit seinem ersten Song „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue konnte er nicht überzeugen. „Es war wackelig“, stellt Patrick Nuo fest. Sein zweiter Titel „Fly Away“ von Lenny Kravitz hingegen kam besser an: „Guter Auftritt, sehr viel Power, sehr viel Druck“, lobt Dieter Bohlen. In der dritten Runde gibt es für den Song „Major Tom (Völlig losgelöst)“ von Peter Schilling dann wieder viel negative Kritik: „Du musst aufpassen, dass die Leute dich mit so einer Leistung nicht auf den Mond schießen“, mahnte der Poptitan.

Am Ende des Abends standen die letzten vier Kandidaten fest: Sarah Engels, Marco Angelini, Ardian Bujupi und Marco Angelini ziehen ins DSDS-Viertelfinale ein.

Die Entscheidungsshow sahen durchschnittlich 3,77 Millionen Zuschauer ab 3 Jahre (29,1 MA) und hervorragende 36,1 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. „Cindy aus Mahrzahn & Die jungen Wilden“ startete sehr erfolgreich mit 4,35 Millionen Zuschauer ab 3 Jahre und einem hervorragenden Marktanteil von 30,9 Prozent (2,68 Mio.) Mit einem Tagesmarktanteil beim jungen Publikum (14- bis 49 Jahre) von hervorragenden 22,5 Prozent lag RTL mit sehr großem Abstand vor allen anderen Sendern: Pro7 (11 %), SAT.1 (9%), VOX (6,8%)

Auch beim Gesamtpublikum lag RTL mit einem Marktanteil von 16,9 Prozent vor ARD (13,4 %) und ZDF (11,9%.<<

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