Soulsängerin Adele mit „21“ zurück auf Platz 2 der Album-Charts

Manche Entwicklungen in den Charts sind so vorhersehbar, dass sie fast schon langweilig sind: Das neue Album von Lady Gaga, „Born This Way“, ist die Nummer eins der deutschen Album Charts. Na und? Das ist ja keine Überraschung.

Der lange anhaltende Erfolg der britischen Soulsängerin Adeleg war so in Deutschland nicht zu erwarten. Als Betreiber eines Black Music Portals sind wir die Letzten, die nicht davon überzeugt wären, dass ihre Musik nicht noch mehr Menschen begeistern könnte. Aber über so lange Zeit im Spitzenfeld der Album-Charts zu bleiben, muss überhaupt einmal gelingen. Mit einem qualitativ überzeugenden Soulalbum Woche für Woche Verkaufserfolge in Deutschland zu erzielen, ist etwas Besonderes.

Über die Entwicklung der deutschen Verkaufscharts informiert media-control diese Woche:

>>Zweites Album, zweiter Nummer-eins-Erfolg: Für Lady Gaga läuft es momentan wie am Schnürchen. Die First Lady of Pop ist ab dieser Woche die First Lady der media control Album-Charts – und schnellt mit „Born This Way“ von null auf eins. Rapper Bushido verpasst dagegen die Titelverteidigung und stürzt „Jenseits von Gut und Böse“ auf die Sechs.

Chartposition wechsle dich spielen Adele und die Söhne Mannheims. Während die Engländerin mit der herausragenden Soulstimme ihre Platte „21“ von drei auf zwei hievt, baut die vielköpfige Musikgruppe ihre „Barrikaden von Eden“ an dritter Stelle auf.

Joy Denalane – dieser Name steht für gefühlvollen Soul auf höchstem Niveau. Statt der englischen Sprache bemächtigte sich die Berlinerin für „Maureen“ der deutschen – und wird zum Auftakt mit Rang acht belohnt.

Völlig „Infected“ sind HammerFall an neunter Stelle. Zum zweiten Mal in ihrer Karriere gelingt den schwedischen Metal-Legenden hierzulande eine Platzierung in der Top Ten.

Nach 25 Jahren gemeinsamen Schaffens lösten sich Simply Red 2010 auf. Sänger Mick Hucknall will allerdings solo weitermachen. „Farewell – Live In Concert At Sydney Opera House“, eines ihrer letzten gemeinsamen Konzerte, debütiert auf Position 13.

Brooke Fraser „Something In The Water“Vom anderen Ende der Erdkugel aus startet Brooke Fraser ihre Mission Chartsturm. Die Neuseeländerin gabelt auf dem Weg über den Ozean „Something In The Water“ auf – und hält im Single-Ranking auf Platz neun Einzug.

Mit ihren atemberaubenden Auftritten waren die irren Iren von Jedward einer der umjubelten Acts beim diesjährigen „Eurovision Song Contest“. Der Ohrwurm „Lipstick“ landet neu auf zwölf. Singer-Songwriter Andreas Bourani, bei dem sich alles „Nur in meinem Kopf“ abspielt, stattet der Hitliste vier Positionen dahinter einen Besuch ab.

Pietro Lombardi gibt auch in der dritten Woche das Zepter nicht aus der Hand: „Call My Name“ steht erneut auf eins, einmal mehr gefolgt von „On The Floor“ (Jennifer Lopez feat. Pitbull). Die „Party Rock Anthem“ von LMFAO, Lauren Bennett und Goonrock läuft langsam warm und steigt von fünf auf drei.<<

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