X Factor – das Halbfinale wartet

Logo X Factor™ (Foto: FremantleMedia Ltd & Simco Ltd)

Diese Woche waren nur noch fünf Kandidaten in der Castingshow „X Factor“ bei VOX dabei. Entsprechend viel Zeit hatten die verbliebenen Kandidaten, um sich und ihr Können dem Fernsehpublikum zu präsentieren. In der sechsten Liveshow der zweiten Staffel schied Monique Simon aus dem Team von Jury-Mitglied DAS BO aus.

Am kommenden Dienstag ist Halbfinale. Das musikalische Motto bei „X Factor“ lautet dieses Mal „Rock meets Soul“. Die Fernsehzuschauer können sich außerdem auf Jason Derulo und Tim Bendzko als etablierte Liveacts freuen.

In der Pressemitteilung des Senders von dieser Woche lesen wir:

>>Gestern Abend gab es bei der preisgekrönten Musik-Talent-Show „X Factor“ gleich doppelt auf die Ohren, denn jeder Gesangsact musste erstmals zwei Songs performen – mit großer Liveband zum Thema „Laut und Leise“. Am Ende schickten die drei Juroren Küken Monique Simon aus der Kategorie von Jurymitglied DAS BO nach Hause. Damit hat Till Brönner mit Rufus Martin und David Pfeffer als Einziger noch zwei Acts im Rennen; Sarah Connor hat weiterhin ihren einen Act Nica & Joe und DAS BO seine Kandidatin Raffaela Wais im Rennen. Nun geht es langsam, aber sicher dem Ende entgegen: Zum letzten Mal hatten gestern die Juroren Sarah Connor, Till Brönner und DAS BO das Zepter in der Hand: Im Halbfinale von „X Factor“, das VOX kommenden Dienstag, 29. November, zeigt, entscheiden dann erstmals voll und ganz die Zuschauer über das Ausscheiden des nächsten Acts. Wer schafft den Sprung ins alles entscheidende Finale am 6. Dezember? Wer wird der Sieger von „X Factor“ 2011? Wer gewinnt einen Plattenvertrag bei Sony Music? Und welcher Juror kann sich gegen seine Jurymitglieder durchsetzen und verhilft einem Act aus seiner Kategorie zum Sieg?

Rückblick – das war Live-Show 6:

Los ging es gestern mit einem Überraschungsauftritt für Moderator Jochen Schropp, dem die Juroren und die Kandidaten ein Geburtstagsständchen sangen. Doch gleich danach wurde es „laut“ bei Monique Simon und ihrer Interpretation von „Sweet about me“ (Gabriella Cilmi). Die 16-Jährige erreichte mit Herzschlägen von 184 pro Minute auch gleich zu Beginn der Show den Spitzenwert des gesamten Abends. Sarah Connor: „Was für eine Achterbahnfahrt mit dir – hoch und runter und auf der Kippe. Man weiß nie, was mit dir passieren wird. Du bist aber ein tolles Beispiel, was bei ‚X Factor‘ passieren kann, und das, wenn man kämpft, auch belohnt wird. Chapeau an BO, dass du den Kampf aufgenommen hast.“ Den zweiten Song („Oh Mother“ von Christina Aguilera) widmete die 16-Jährige ihrer Mutter, weil „ich immer so gemein zu ihr bin, obwohl sie so viel für uns tut.“ Mentor DAS BO: „Ich fand die erste Performance stärker, obwohl der Song für mich sehr emotional und ergreifend war. Zudem konnte man mit dem Song sehen, was du stimmlich drauf hast.“

„Sergeant Pepper“, der Duisburger Polizist aus Till Brönners Kategorie, konnte mit beiden Songs überzeugen. Vor David Pfeffers erstem Auftritt kündigte er bereits an: „Ich bin der Typ, der die traurigen Lieder singt.“ Umso mehr überraschte er die Jury mit seiner Performance von „Valerie“ von The Zutons. Sarah Connor: „Du kannst ja richtig rocken! Das war wirklich eine richtige Überraschung. Du hast gelächelt, du warst offen und bist zur Band gegangen – toll.“ Mit der „leisen“ Nummer „Hometown Glory“ von Adele war David samt Gitarre wieder voll in seinem Element. Mentor Till Brönner: „BO sagt das immer so lapidar; ich hoffe aber, dass er das meint, was er sagt, wenn er im Nebensatz sagt: ‚Das ist halt so Pfefferstyle!‘ Ganz genau so ist das: Das ist Pfefferstyle. Ich kann es kaum erwarten, auf ein großes Konzert von dir zu gehen. Geh’kraf bitte diesen Weg weiter mit mir!“

Auch Rufus Martin aus Till Brönners Kategorie erhielt nach beiden Songs durchweg positive Kritik von den Juroren. DAS BO: „‚You give me something‘ war ein perfekter Song für dich, genau die richtige Wahl, alles emotional, alles Bombe und ich ziehe mich ein bisschen wärmer an. Jesus is in the House, Rufus auch!“ Rufus war bei seiner ersten Performance die Ruhe in Person: Erst zum Ende seines Auftritts hatte sein Pulsschlag einen Ausreißer nach oben, überschritt aber 166 Schläge pro Minute nicht. Immerhin etwas höher (Maximalwert: 172) schlug Rufus‘ Herz bei seinem „lauten“ Song „I Wish“.

Auch Nica & Joe aus Sarah Connors Kategorie trumpften gleich doppelt auf. Für ihren ersten Song „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ hat Sarah Connor „ein paar Freunde angerufen: Adoro ist der erfolgreichste deutsche Klassik-Act. Sie haben sofort zugesagt, mit Nica & Joe gemeinsam den Song zu performen.“ Eine weitere Besonderheit: Joe sang erstmals auf Deutsch. Doch Till Brönner und DAS Bo waren nicht komplett überzeugt. Till Brönner: „Dass Sarah mit nur einem Act das Wasser bis zum Hals steht, steht außer Frage. Deshalb kann ich ihre Entscheidung auch sehr gut verstehen. Adoro sind sehr erfolgreich, sie haben euch schon ein bisschen den Weg bereitet. Jedoch war mir das ein klein wenig zu operesk. Aber letztlich ist doch klar, dass ihr Finalistenkandidaten seid.“ Der „laute“, zweite Song des Duetts zog ebenfalls Zugabe-Rufe nach sich: „Nothing Else Matters“ von Metallica war ein weiteres Experiment von Mentorin Sarah Connor, die danach nur noch feststellte: „Bravo, ihr könnt Oper, Adoro, Nena auf klassisch, deutsch, italienisch, Rock – ich bin von den Socken.“

Dem harten Urteil der Jury mussten sich am Ende erneut Monique Simon und Raffaela Wais – beide aus BOs Kategorie – stellen: Die beiden Acts mussten im Gesangsduell erneut ihr Können unter Beweis stellen (Monique Simons Entscheidungssong wurde aus Jugendschutzgründen voraufgezeichnet). Am Ende wollten Sarah Connor, Till Brönner und DAS BO die 22-jährige Studentin Raffaela Wais im Halbfinale wiedersehen; die Entscheidung fiel BO jedoch am schwersten: „Ich habe vier Kandidaten mitgenommen, weil ich in jedem Kandidaten großes Potential gesehen habe. Zwei Acts habe ich schon verloren – einen musste ich selbst abschießen. Nun stehen zwei tolle Menschen mit den unterschiedlichsten Backgrounds im Duell. Monique, ich hatte dich schon im Juryhaus gefragt, ob du nächstes Jahr wiederkommst, aber zum Glück habe ich dich mitgenommen, weil du mir immer wieder gezeigt hast, dass ich mich richtig entschieden habe. Raffaela, du warst eigentlich von Anfang an ziemlich stark und hast immer stark performt, aber hinter jedem Menschen gibt es Zweifel, Trauer. Die Musik ist dazu da, diese Gefühle rauszuholen. Du hast die Leute überzeugt, dass ein Herz in jedem schlägt und ich möchte dich wiedersehen, Raffaela.“

Das Halbfinale von „X Factor“ am Dienstag, 29. November: Am kommenden Dienstag ist für diese Top 4 Acts weiterhin ein Plattenvertrag bei Sony Music zum Greifen nah. Das Thema lautet dann „Rock meets Soul“, wobei die Acts einen Song selbst aussuchen dürfen, während der zweite Song von dem jeweiligen Mentor ausgewählt wird.

Kategorie 16-24 Jahre / Mentor DAS BO:

– Raffaela Wais (22), Studentin aus Berlin, singt:

Kandidatenwahl: Adele – Someone Like You Jurorenwahl: Beyoncé – Single Ladies

Kategorie 25 Jahre + / Mentor Till Brönner:

– David Pfeffer (29), Polizeikommissar aus Duisburg, singt:

Kandidatenwahl: Sarah McLachlan – Angel Jurorenwahl: Coldplay – Yellow

– Rufus Martin (35), Musiker aus München, singt:

Kandidatenwahl: Alanis Morissette – Ironic Jurorenwahl: Bruno Mars – It Will Rain

Kategorie Gruppen / Mentorin Sarah Connor:

– „Nica & Joe“, Duett aus Köln, singt:

Kandidatenwahl: Foreigner – I Want To Know What Love Is Jurorenwahl: Leona Lewis – A Moment Like This

Auch in der 7. Live-Show dürfen sich Kandidaten, Jury und Zuschauer auf musikalische Gäste freuen: Jason Derulo, der bereits Sarah Connor im Juryhaus unterstützte, und Shootingstar Tim Bendzko besuchen „X Factor“:

„Nur noch kurz die Welt retten“ will seit Mai 2011 der zweite prominente Show-Act des „X Factor“-Halbfinales Tim Bendzko. Im Jahr 2009 gewann er zunächst einen Talentwettbewerb und durfte vor 20.000 Zuschauern in seiner Heimatstadt auf der Berliner Waldbühne auftreten – nur zwei Jahre später ist er einer der angesagtesten Singer-Songwriter Deutschlands. Eine Karriere, die sich auch so mancher „X Factor“-Kandidat wünscht. Tim Bendzkos erste Single „Nur noch kurz die Welt retten“ landete auf Platz 2 der deutschen Charts und hat Platinstatus. Das Debütalbum „Wenn Worte meine Sprache wären“ erschien daraufhin im Juni und wurde bereits mit Gold ausgezeichnet. Auf der Bühne von „X Factor“ wird er ein Medley des gleichnamigen Songs und „Nur noch kurz die Welt retten“ performen.

US-Superstar Jason Derulo gelang 2009 mit seinen vielfach Edelmetall-ausgezeichneten Singles „Whatcha Say“ und „In My Head“ der Durchbruch. Es folgten gemeinsame Touren mit Lady Gaga oder den Black Eyed Peas. Derulo verkaufte bisher weit über 13 Mio. Singles und fast 1 Mio. Einheiten seines Debütalbums, mit über 375 Millionen Streams auf seinem YouTube-Channel platzierte sich Derulo in die „Top 100 der All-Time Most Viewed Channels“-Hitliste. Ebenso war seine erste 2010er Deutschland-Tour in Rekordzeit ausverkauft. Als multitalentierter Künstler und nicht zuletzt als Songwriter hat Jason Derulo seine vielfältigen Begabungen bereits in die Dienste von Künstlern wie Lil Wayne, P. Diddy, Sean Kingston und Iyaz gestellt. Seit September ist sein zweites Album „Future History“ erhältlich, aus dem er in einem Medley seinen Top-Ten-Hit „Dont Wanna Go Home“ und seine aktuelle Single „It Girl“ dem „X Factor“-Publikum vorstellen wird.<<

Was es online alles gibt

Über „X Factor“ im Internet heißt es weiter unten:

>>Den Livestream-Chat zur Sendung, Hintergrund-Storys, aktuellste Infos und Videoclips aus den „X Factor“-Sendungen finden die Zuschauer bei VOX.de. Die Show in voller Länge gibt es im Anschluss an die Sendung immer bei VOXNOW.de zu sehen. Außerdem können sich die Zuschauer mit der kostenlosen „X Factor“-App für ihr iPhone und im VOX-Mobilportal über die Musik-Talent-Show informieren. Und schließlich stehen alle von den Kandidaten gesungenen Songs aus der jeweiligen Live-Show mit Beginn der Sendung um 20:15 Uhr bei iTunes zum Download bereit. Zusätzlich können sich die Zuschauer innerhalb der „X Factor“-iPhone-App die Titel runterladen oder über VOX.de in den iTunes Store gelangen.<<

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