Moses Pelham mit neuem Album in den Top 10

Das ist eine gute Woche für Moses Pelham, und die nächste könnte noch besser werden. In den deutschen Verkaufscharts ist er mit seinem neuen Longplayer „Geteiltes Leid 3“ jetzt in den Top 10. Als Performer hat er wohl weniger Einfluss auf deutschen Black Music gehabt als in seiner Eigenschaft als Produzent. Und bei diesem Thema darf der Name Xavier Naidoo nicht fehlen.

Warum wir das erwähnen? Am Sonntag wird Moses Pelham nach 13 Jahren zum ersten Mal wieder gemeinsam live gemeinsam mit Xavier Naidoo auftreten – beim Finale von „X Factor“ am Sonntagabend bei VOX. Der gemeinsame Auftritt im Fernsehen vor einem Millionenpublikum dürfte dem Album von Moses Pelham einen Schubs nach oben geben. Aber das sehen wir dann ja nächste Woche in Charts.

Was sich diese Woche in den deutschen Charts insgesamt getan hat, fasst media-control in einer Presseinfo so zusammen:

>>Brit-Power in den media control Album-Charts: Das komplette Podium wird in dieser Woche von britischen Acts aufgemischt. Den größten Schritt machen die altehrwürdigen Rolling Stones, deren „GRRR! Greatest Hits“ direkt an der Spitze debütiert. Ihre insgesamt neunte Nummer-eins-Scheibe beinhaltet alle wichtigen Hits aus 50 Jahren Bandgeschichte; vom Chuck Berry-Cover „Come On“ über Evergreens („Satisfaction“, „Paint It Black“) bis zu brandaktuellen Songs („One More Shot“).

Noch ganz am Anfang ihrer Berufslaufbahn stehen One Direction. Nach dem hervorragenden Abschneiden bei „The X Factor“ wurde die Boygroup von Simon Cowell maßgeblich gefördert und feiert nun rund um den Globus Erfolge. Ihr erstes Album „Up All Night“ erreichte 2011 in Deutschland Rang 16; „Take Me Home“ schneidet an zweiter Stelle jetzt noch besser ab.

Robbie Williams („Take The Crown“) nimmt die Chartkrone ab und fällt um zwei Positionen zurück. Ihm dicht auf den Fersen sind Green Day. Die US-Punkrocker, die ihren kreativen Höhepunkt dazu nutzen, im Abstand weniger Monate gleich drei Longplayer zu veröffentlichen, schnellen mit „DOS!“ auf Platz vier vor.

Freud statt Leid dürfte Moses Pelham („Geteiltes Leid 3“) begleiten. Als Solo-Künstler taucht er an siebter Stelle erstmals in der Top Ten auf. Pelham, der durch das Rödelheim Hartreim Projekt größere Bekanntheit erlangte und renommierte Künstler wie Xavier Naidoo, Glashaus und Sabrina Setlur produzierte, gilt als deutscher Hip-Hop-Pionier.

Das schwedische Elektro-Duo Icona Pop hat sich dem von Charli XCX geschriebenen Titel „I Love It“ angenommen und verlängert den Sommer noch ein ganzes Stück in den Herbst hinein. Bei den Musikkäufern stößt ihr Clubtrack auf viel Gegenliebe und debütiert auf einem guten 20. Platz.

Um Herzensangelegenheiten geht es auch auf der 38. Position. Dort singen Entertainer Stefan Raab und die Höhner „Ävver et Hätz bliev he in Kölle“ – und blicken fröhlich der Karnevalszeit entgegen, die am 11.11.2012 offiziell eröffnet wurde.

Ein paar „Diamonds“ abgreifen, dann den „Gangnam Style“ tanzen, und schließlich einen „Skyfall“ wagen: In dieser Reihenfolge halten die Spitzenreiter Rihanna, PSY und Adele ihre Fans weiterhin bei Laune.<<

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