Weihnachtsalbum von Michael Bublé im zweiten Anlauf auf Platz eins

Wenn ein Künstler sein Album aus dem Vorjahr noch einmal veröffentlicht, lediglich um ein paar neue Tracks ergänzt, dürfte es doch nicht deutlich besser in den Charts abschneiden als beim ersten Mal – sollte man meinen! Michael Bublé zeigt mit seinem erneuerten Longplayer aus dem vorigen Jahr allerdings, dass man mit den alten Songs – die viele seiner Fans ja noch aus 2011 zu Hause haben dürften – weiter als beim ersten Versuch kommen kann.

Titel wie „Silent Night“, „Jingle Bells“ und „All I Want For Christmas ist You“ waren allerdings voriges Jahr schon nicht mehr so frisch wie Neuschnee… Zumindest kann man Michael Blublé bescheinigen, seine Sache sehr gut gemacht zu haben – letztes Jahr. Und dieses Jahr dann halt auch wieder.

Über die Entwicklung in den deutschen Charts schreibt media-control in der wöchentlichen Pressemitteilung:

>>Ja is‘ denn heut‘ scho‘ Weihnachten? Wenn es nach Michael Bublé geht, dann beantwortet sich die Frage von selbst. Der sympathische Kanadier, der fest an den Weihnachtsmann glaubt und gerne großzügige Geschenke verteilt, feiert in den media control Album-Charts vorzeitige Bescherung: Sein Festtagsalbum „Christmas“, das vergangenes Jahr veröffentlicht wurde und Platz drei erreichte, steht erstmals an der Spitze der Hitliste. Um drei zusätzliche Songs angereichert, schnellt es in der „New Edition“ schnurstracks von 23 auf eins.

Peter Maffay lässt ein letztes Mal den Drachen von der Leine und erkundet mit dem kleinen Tabaluga die Geheimnisse der Zeit. Das Rockmärchen „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“ erobert als Live-Mitschnitt die Wohnzimmer der Republik – und schießt im Ranking von 61 auf zwei.

Led Zeppelin reduzieren ein wenig die Lautstärke und verschieben ihren „Celebration Day“ von eins auf drei. Paul Kalkbrenner, Deutschlands Techno-Superstar der Stunde, wünscht an vierter Stelle höflich einen „Guten Tag“. Der Berliner und sein Bruder Fritz halten mit „Sky And Sand“ nach wie vor den Rekord für die längstplatzierte Chartsingle aller Zeiten (128 Wochen).

Mit seinem selbstbetitelten neuen Album erobert Jazztrompeter Till Brönner auf Anhieb die 21. Position. Retro-Nummern wie „Will Of Nature“ und „Lazy Afternoon“ sind dabei eine respektvolle Hommage ans legendäre Jazz-Label CTI, das Musiker wie Freddie Hubbard und George Benson groß machte.

Laing sind „Morgens immer müde“, in den Single-Charts aber stets topfit. Die vierköpfige Mädels-Band, die beim „Bundesvision Song Contest 2012“ Zweite wurde, stürmt von 16 auf neun und findet sich erstmals in der Top Ten wieder.

Y-Titty waren mit ihrem Weltuntergangssong „Der letzte Sommer“ dieses Jahr schon einmal in den Charts und feiern nun auf Rang 27 ein „Fest der Liebe“. Damit es so richtig kracht, beschenken Kollegah & Farid Bang die YouTube-Stars mit einer Stange „Dynamit“ und reihen sich direkt dahinter ein.

Rihanna („Diamonds“), PSY („Gangnam Style“) und Adele („Skyfall“) haben das Podium weiterhin fest im Griff.<<

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