Downloads: Wie gefragt waren die Songs der Eurovision Song Contests?

Wie gut ein Lied beim Publikum ankommt, weiß man heute mitunter sehr schnell. Deutlich wurde das wieder letztes Wochenende beim Eurovision Song Contest in Oslo.

In ganz Europa sahen sich Millionen Menschen den Wettbewerb im Fernsehen live an. Nicht wenige kauften sich spontan Lieder der Kandidaten. Früher musste man warten, bis am nächsten Wochenende die Geschäfte wieder öffnen. Heute kann man Songs als Downloads kaufen – sofort. Am Wochenende machten auch viele Menschen in Deutschland von dieser Möglichkeit Gebrauch. Der diesjährige Sieger-Song kam beim deutschen Publikum gut an, wie die Auswertung von media control zeigt.

In einer Pressemitteilung schreibt media control:

>>Emmelie de Forest „Only Teardrops“Emmelie de Forest dürfte zurzeit eine Freudenträne nach der anderen vergießen. Die barfüßige Dänin gewann in der Nacht zum Sonntag nicht nur den „Eurovision Song Contest 2013“, sondern mischt auch die digitalen Musikverkäufe in Deutschland mächtig auf. Ihr Siegertitel „Only Teardrops“ steht auf Platz drei der media control Single-Download-Trends und ist damit der erfolgreichste „Eurovision“-Hit des Pfingstwochenendes. Nur „Get Lucky“ von Daft Punk feat. Pharrell Williams und „Liebe ist meine Rebellion“ von Frida Gold wurden zwischen Freitag und Montag häufiger heruntergeladen.

Die Norwegerin Margaret Becker erreichte mit ihrer Elektro-Pop-Nummer „I Feed You My Love“ in Malmö einen guten vierten Platz. Bei den „Eurovision“-Downloads schneidet sie sogar noch besser ab und verbucht die Silbermedaille für sich. Cascada landen ganz „Glorious“ an dritter Stelle. Die Positionen vier und fünf belegen Ungarns Überraschungskandidat ByeAlex („Kedvesem“, 12 Punkte von Deutschland) sowie die Niederländerin Anouk („Birds“).

Vor den Fernsehern fieberten am Samstagabend durchschnittlich 8,21 Millionen Gesamtzuschauer mit – fast ebenso viele wie im Vorjahr. Wie eine media control Auswertung auf Basis von 5-Minuten-Schritten zeigt, stieg die Reichweite bis zum Auftritt von Cascada kontinuierlich an. Waren zum Beginn um 21.00 Uhr nur fünf Millionen Zuschauer dabei, so sahen eine Stunde später bereits 9,30 Millionen Interessierte die Performance von Natalie Horler. Nur zum Beginn der Punktevergabe schalteten mit 9,36 Millionen noch mehr Menschen ein.

Die 5-Minuten-Intervalle ermöglichen auch einen genaueren Überblick darüber, welche Kandidaten beim deutschen Fernsehpublikum überzeugten und welche eher nicht. Der ungarische Sänger ByeAlex verbuchte beispielsweise ein Plus von 260.000 Zusehern; der Schwede Robin Stjernberg dagegen ein Minus von 340.000 Zuschauern.<<

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.