Keine 10. Runde auf Platz 1 für „Scream & Shout“

Beinahe hätten sie es geschafft und eine weitere Runde auf der Pole Position der deutschen Single-Charts gedreht: will.i.am und Britney Spears verteidigten eine Woche nach der anderen ihren Spitzenplatz in den deutschen Charts. Man fragte sich, ob nicht inzwischen jeder Interessierte „Scream & Shout“ gekauft haben müsste.

Nun rutschen will.i.am und Britney Spears einen Platz nach unten. Das bedeutet allerdings, dass das Erfolgsduo immer noch gut ihre aktuelle Single verkauft, noch hat den Track also doch nicht jeder Interessierte. Bei so großer Nachfrage sollten sich die beiden Stars ernsthaft überlegen, mehr gemeinsame Songs aufzunehmen. Was meint Ihr?

Was sich in den deutschen Charts insgesamt getan hat, fasst media-control in der wöchentlichen Presseinfo zusammen:

>>Furiose Rückkehr einer Pop-Ikone: Ein komplettes Jahrzehnt war es still um David Bowie, jetzt meldet sich das Musik-Chamäleon völlig überraschend zurück. Auf dem lange geheim gehaltenen „The Next Day“ blickt er nostalgisch auf die kreativsten Phasen seines Lebens zurück und entwirft gleichzeitig etwas Neues, Zeitgemäßes. Als Dank winkt zum ersten Mal in seiner Karriere der Spitzenplatz in den deutschen Album-Charts, ermittelt von media control. Bowies bis dato größter Erfolg war „Let’s Dance“, das im Jahr 1983 bis auf Rang zwei kletterte.

„What About Now“ fragen Bon Jovi in die Runde. Platz zwei der aktuellen Hitliste, lautet die Antwort. Auch wenn diese Woche nicht die Goldmedaille bringt, stellt ihre 13. Top-5-Platte doch eindrucksvoll die ungebremste Popularität der Rock-Giganten unter Beweis. Getreu der Devise klotzen statt kleckern statten Jon Bon Jovi & Co. auf ihrer 2013er-Tour vorrangig den ganz großen Arenen einen Besuch ab (u.a. Olympiastadion Berlin und München).

Dass David Bowie nicht der einzige Künstler bleibt, der wehmütig an die Hoch-Zeiten der Achtzigerjahre anknüpft, dafür sorgen Theo Hutchcraft und Adam Anderson alias Hurts. Ihre Synthie-Sound-LP „Exile“ findet an dritter Stelle Unterschlupf.

Was die können, kann er schon lange: Nachdem etliche „Bundesvision Song Contest“-Teilnehmer in der Vergangenheit obere Regionen der Album-Hitliste eroberten (unter anderem Juli, Unheilig, Kraftklub, Tim Bendzko und Xavas), gelingt jetzt auch Indie-Rocker Bosse der Durchbruch. Seine „Kraniche“ ziehen an vierter Stelle vorbei. Vorwochensieger Heino tritt „Mit freundlichen Grüßen“ den Rückzug auf die Sechs an.

In den Single-Charts bleibt will.i.am und Britney Spears eine zehnte Nummer-eins-Platzierung vorerst verwehrt. „Scream & Shout“ rutscht eine Position nach unten; auch der „Thrift Shop“ von Macklemore & Ryan Lewis feat. Wanz wird weniger frequentiert und öffnet jetzt an dritter Stelle seine Türen.

Passenger darf ab sofort in der First Class reisen. Sein Hit „Let Her Go“ rückt von drei auf eins vor und führt erstmals das Feld an. Soundtüftler Schiller blickt als bester Neuling an 47. Stelle über sein „Lichtermeer“. US-Sänger und Beatboxer Blake Lewis bringt „Your Touch“ auf der 58 unter.<<

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