Sehr gute Charts-Woche für Hip-Hop

Hip-Hop-Musik verkauft sich derzeit sehr gut – jedenfalls im Vergleich zu Musik aus anderen Genres. In den deutschen Charts sind einige Rapper auf den vorderen Plätzen zu finden.

Während in den deutschen Single-Charts viele US-Rapper vertreten sind, halten in den Album-Charts Deutschrap-Interpreten die Spitzenpositionen besetzt. Die neue Nummer eins der deutschen Album-Charts ist das Album „Hoch2“ von RAF 3.0. Was meint Ihr, sind die Hip-Hop-Titel derzeit so gut platziert, weil die Qualität einfach stimmt – oder hat das andere Ursachen?

Dies fasst media control in folgender Pressemitteilung zusammen:

>>Doppelt hält besser: Getreu diesem Motto stürmen in dieser Woche gleich zwei Hip-Hopper an die Spitze der offiziellen deutschen Musik-Charts, ermittelt von media control. Lokal durch ihre Wahlheimat Berlin verbunden, setzen RAF 3.0 und MC Fitti künstlerisch unterschiedliche Akzente. Während der Erstplatzierte („Hoch2“) seinem Sound eine gehörige Prise Jamaika-Reggae hinzufügt, punktet der vollbärtige Genre-Kollege („#Geilon“) mit basslastigen Hooks und ironisch-verrückten Texten. Die Seemänner von Santiano bleiben „Mit den Gezeiten“ auf der Drei.

Auch die weiteren Bestleistungen gehen in dieser Woche auf das Konto von Rappern. Ermutigt durch den Erfolg seiner aktuellen Single „Whatever“, schießt Cros alte Scheibe „Raop“ noch einmal von 68 auf sechs. Jay-Z verpasst an 21. Stelle zwar knapp die Top 20; der US-Superstar legt mit „Magna Carta… Holy Grail“ aber sein bislang höchstplatziertes Solo-Album vor.

In den Single-Charts schnappt sich Jay-Z an 38. Stelle den „Holy Grail“. Wer das Multitalent in Deutschland live sehen möchte, hat dazu im Oktober zwei Mal Gelegenheit. Ganz „Wild“ auf Rang zwölf ist Jessie J – kein Wunder, schließlich legt die britische Popsängerin den besten Start des ganzen Rankings hin.

Aviciis „Wake Me Up“ wird als einer der heißesten Anwärter für den Sommerhit 2013 gehandelt, klettert zwei Positionen nach oben und führt erstmals das Feld an. Dahinter folgen Robin Thicke feat. T.I. & Pharrell mit „Blurred Lines“ (erneut auf zwei) sowie Cros „Whatever“ (Vorwoche: eins).<<

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