„Triebwerke“ von Alligatoah auf #1 der Charts

Kennt Ihr das, wenn Ihr ein Deutschrap-Album hört und Ihr nicht wisst, ob Ihr Jubeln oder Fluchen sollt? Der neue Longplayer von Alligatoah sorgte bei uns für Staunen.

Die Texte auf dem neuen Album sind zum Teil so geschmacklos, dass selbst an deutschen Hip-Hop gewöhnte Ohren schlackern. Andererseits ist deutlich zu merken, dass dahinter eine Menge cleverer Ideen stecken. Nicht zuletzt bewegt sich der Sound nicht in ausgetretenen Pfaden, Alligatoah bringt deshalb frischen Schwung in die Szene. Zum Teil singt er auch, statt zu rappen – das ist definitiv nicht für jeden Deutschrap-Fan etwas – aber auf seine Art genial! Anhören solltet Ihr Euch das Album auf jeden Fall mal!

Zur Entwicklung in den deutschen Charts insgesamt schreibt media control in der wöchentlichen Pressemitteilung:

>>Davon können die allermeisten nur träumen: Mit gerade einmal 23 Jahren lässt Trailerpark-Mitglied Alligatoah bereits die gesamte Musikwelt hinter sich und stürmt von null auf eins der offiziellen Album-Charts, ermittelt von media control® GfK. Der Wahlberliner schmeißt seine „Triebwerke“ genau zum richtigen Zeitpunkt an und fügt der jüngsten Erfolgsgeschichte des deutschen Hip-Hop ein weiteres Kapitel hinzu.

Die hiesige Rapzunft hat allerdings noch mehr Blut geleckt. „Blut gegen Blut 3“, der krönende Abschluss von Massivs Brachialtrilogie, spart nicht an bedeutungsschwerer Symbolik und visiert zum Auftakt Platz vier an.

Zwischen die Genre-Kollegen mischen sich das Gothic Novel Rock-Kollektiv ASP und die wiedervereinten Backstreet Boys. Während das Konzeptalbum „Maskenhaft“ elf schaurig-schöne Geschichten erzählt, feiern die ehemaligen Teenie-Idole die Rückkehr von Kevin Richardson – und mit „In A World Like This“ die erste gemeinsame Studioscheibe seit acht Jahren.

Obwohl Casper mitten „Im Ascheregen“ steht, hat er allen Grund zur Freude: Der charismatische Neueinsteiger besucht mit Rang vier zum ersten Mal die oberen Regionen der Single-Charts. Die Dance-Spezialisten R.I.O. stellen sich derweil ganz auf Sommer ein: Ihr „Megamix“ läuft auf Position 19 heiß.

Aviciis 2013er-Sommerhit „Wake Me Up“ ist hellwach zum fünften Mal an der Spitze. Damit lässt er Naughty Boy feat. Sam Smith und Robin Thicke feat. T.I. & Pharrell keine Chance. Deren Hits „La La La“ und „Blurred Lines“ tauschen die Plätze und rangieren nun auf zwei und drei.<<

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