will.i.am und Britney Spears führen weiter die Single Charts an

Wie schaffen es will.i.am und Britney Spears bloß, sich so lange an der Spitze der deutschen Charts zu halten? Immerhin sind es doch Verkaufscharts, bei denen die Verkäufe einer Woche die entscheidende Rolle spielen. So langsam müsste doch jederm, der „Scream & Shout“ gut findet, den Song entweder gekauft haben – oder eben nicht.

Wer wartet denn erst ein paar Wochen, bevor er sich zum Kauf einer Single entscheidet? Den Kauf eines Albums aufzuschieben, ist noch was anderes, denn ein Longplayer ist nicht nur deutlich kostspieliger als ein einzelner Track. Es ist auch gut möglich, dass das Interesse eines Albums erst geweckt wird, indem man mehr und mehr einzelne Lieder daraus kennenlernt.

Was sich in den deutschen Charts zuletzt getan hat, fasst media control in der wöchentlichen Presseinfo so zusammen:

>>Ihr gemeinsam mit US-Rapper Eminem aufgenommener Song „Stan“ machte Dido über Nacht zum Star. Es folgten ein weiterer Nummer-eins-Hit („White Flag“), die Top-drei-Alben „No Angel“ (zwei), „Life For Rent“ (eins) und „Safe Trip Home“ (drei) sowie zahlreiche Auszeichnungen u.a. bei den „BRIT Awards“ und „World Music Awards“. Mit der Geburt ihres Sohnes wurde es längere Zeit still um die britische Sängerin, doch jetzt sorgt sie wieder für musikalischen Nachschub: „Girl Who Got Away“ entwischt in den media control Album-Charts fast der gesamten Konkurrenz und feiert auf Rang zwei einen gelungenen Einstieg.

Steven Wilson macht vor allem als Sänger von Porcupine Tree und Produzent von Kultbands wie Marillion und Emerson, Lake and Palmer von sich reden. Seine dritte Solo-Platte „The Raven That Refused To Sing“ beweist, dass er auch alleine ganz gut zurechtkommt. Sechs außergewöhnliche Titel ergeben ein 60-minütiges Gesamtkunstwerk, das auf die dritte Position flattert.

In ihrem Erstlingswerk „The Heist“ betätigen sich Macklemore & Ryan Lewis als kreative Geschichtenerzähler und schrecken auch vor ungeschminkter Sozialkritik nicht zurück. Die beiden Hip-Hopper brennen ihr Sound-Feuerwerk zum Auftakt an elfter Stelle ab.

Laing sind zwar morgens immer müde, in den Charts aber stets hellwach. Spätestens seit ihrem zweiten Platz beim „Bundesvision Song Contest“ gelten die vier Berlinerinnen als eine der größten Pop-Hoffnungen Deutschlands. Ihr „Paradies Naiv“ verlockt auf der 13 zu einem längeren Aufenthalt.

An der Spitze gibt es keine Veränderung: Bereits zum vierten Mal besetzt Heino „Mit freundlichen Grüßen“ den Thron der Hitliste.

Was haben die Charaktere aus GTA 5, die Simpsons und der Bürgermeister der nordrhein-westfälischen Stadt Menden gemeinsam? Sie alle tanzen zum Web-Phänomen „Harlem Shake“, das jetzt auch die offiziellen deutschen Single-Charts ergreift. Baauers Song gelingt auf Platz zehn der beste Neueinstieg.

„Deine Stärken“Deine Schwächen sind gleichzeitig „Deine Stärken“ – Silly erinnern daran, in einer Beziehung auch mal Fünfe gerade sein zu lassen. Die erste Single aus ihrem neuen Album „Kopf an Kopf“ (VÖ: 22. März) debütiert auf der 21.

Die Top drei gestaltet sich wie folgt: will.i.am feat. Britney Spears („Scream & Shout“) rangieren ein weiteres Mal vorne; im Schlepptau haben sie Macklemore & Ryan Lewis feat. Wanz („Thrift Shop“) und Passenger, dessen „Let Her Go“ um zwei Positionen nach oben klettert.<<

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