Berlins Urban Beatz

Jörg Wachsmuth (Foto: rap2soul)
Jörg Wachsmuth (Foto: rap2soul)

In den vergangenen Tagen war rap2soul-Chefredakteur Jörg Wachsmuth quer durch die Stadt unterwegs. Berlin gilt als Musikmetropole in Europa. Unter dem Titel „Berlin Urban Beatz“ schildert der Musikberater und Redakteur die Erlebnisse einer Woche Black Music Portal in der Bundeshauptstadt. Das ganze mit einem Augenzwinkern und als Vorfreude für einige geführte und noch nicht veröffentlichte Interviews. Es geht um das Wetter, Dirty Loops, Olli Banjo, Flowin Immo, DJ Vadim, das neue Yaam, Melanie Fiona, Fast Food, Fotografie und…

 

Flowin IMMO & The Hoo (Foto: William Veder)
Flowin IMMO & The Hoo (Foto: William Veder)

Noch am Montag sah es nach einer Sommerwoche aus. Die Sonne stand hoch über der Spree und die Temperaturen waren bei erstaunlichen 25°C angekommen. Wohl am Freitag zuvor hatte ich die Record-Release-Party von Rapper Flowin Immo verpeilt. Jedenfalls schreckte ich mit in einem Office-Termin, bei dem es um den Urban Black Beatz Sender PELIONE.FM ging hoch und dachte: „Oh, ich glaube ich hab Flowin Immo vergessen. Der ist wohl heute.“ In Berlin stellte er sein über Crowd-Funding finanziertes Album „Geschlossene Gesellschaft“ vor. Davor war er bereits unterwegs. Eine Pre-Release-Tour durch die Republik. Das Werk ungewohnt rockig. Die Fans werden es lieben.

 

Olli Banjo (Foto: rap2soul.de)
Olli Banjo (Foto: rap2soul.de)

Zum Anfang des Monats hatte ich auch Olli Banjo von der Idee der Onlinefinanzierung berichtet. In unserem Interview fand er die nicht einmal unspannend, wollte mehr wissen. Wir hatten uns am Kudamm getroffen im Hollywood Media Hotel. Das Ding steht schon ewig in der City-West. Nur der Burger King, der mit im Haus war, hat die Wende nicht überlebt. Überhaupt, alle Burger Kings am Kudamm, und es waren einmal drei sind nicht mehr da. Am Zoo ist wieder einer. Das hat aber nichts mit Herrn Wallraff und seinen Undercover-Team-Einsätzen auf RTL zu tun. Es war der Wandel der Zeit, der sich mit der Wende einstellte. Die Neu-Berliner aus Wessi-Land lieben nun mal Mc Donalds. Und da hilft es auch nichts, dass der Whopper (1976) vor dem Big Mac (1983) an der Spree gewesen ist. Immer weniger echte Berliner, immer weniger Whopper-Jünger. KFC ist auch ganz geil.

Olli ist auch in Berlin aufgetreten. Das RAW-Gelände in der Revaler. Klar im Cassiopeia, wo sonst. „Dynamit“ heißt sein Album und Dynamit hat auch seine Show gehabt. Das war eine Hammer-Energie, gut dass wir da waren. Olli Banjo checked.

Dirty Loops (Foto: rap2soul)
Dirty Loops (Foto: rap2soul)

E-Mail von Promoter Kai Manke letzte Woche: „Keinen Bock auf die DIRTY LOOPS am 27.05. in Berlin? Ich komme auch ‚rüber … und dann ‚mal persönlich treffen? Das wäre doch ‚mal ‚was …!?!? Was meinst Du?“ – „Ähmm, ja, klar und Interview auch,“ schnell im Handy-Kalender notiert. Wer waren eigentlich Dirty Loops? – Coverband aus Schweden, Erfolge bei YouTube, Plattenvertrag. Sie haben „Circus“ von Britney Spears nachgespielt und ein Titel von Rihanna umgeschrieben. Okay. Konzert also am Dienstag im Bi-Nu und Interview am Mittwoch im Eierspeicher von Universal. Termin bestätigt. Montag, neue Botschaft aus Hamburg. Kai: „… die Band ist gut … die Typen auch! Geiler Gig auf dem Elbjazz am Freitagabend! ABER … Change of Plans … die Band fährt jetzt einen Tag früher nach Polen weiter … deshalb die Frage bzw. große Bitte: Schaffst Du es eventuell auch schon morgen Mittag? Am Dienstag? genaue Zeit folgt …“ – „Wie jetzt? Okay, aber dann frühestens ab 12:30 Uhr“, ich tippe die Mail und erhalten meinen Termin für den Dienstag um 13:30 Uhr. Ich hab es immer noch nicht ab gerafft, wie es mit dem Parken bei Universal geht. Da ist eine Schranke. Vor dem Hotel steht was von Hotelfahrzeuge. Also parke ich auf einem Besucher-Parkplatz von MTV. Die hätte ich gerne besucht, nun laufe ich aber gerade den Osthafen entlang. Der Himmel sieht düster aus. In meine rap2soul-Tasche habe ich noch eine leichte wasserabweisende Jacke gesteckt. Gut so.

Universal ist echt erstaunlich. 8 Stockwerke ist der Eierspeicher hoch. Am Empfang melde ich meinen Wunsch an, ich würde gerne mit „Dirty Loops“ reden. „Dirty was…“, bekomme ich die fragenden Blicke der Empfangsdamen zu hören. Einer der beiden Fahrstühle ist seit letzter Woche defekt, manchmal wartet man wohl bis zu 10 Minuten. Gerade ging es schneller. Bin auch wie immer spät dran. Zwei Typen steigen ein. Sind es Musikmanger. Im fünften Stock geht es für sie raus. Die beiden Universal-Mitarbeiterinnen, die mich eingesammelt haben und ich fahren noch eine weiter.

Mya Audrey (Foto: rap2soul)
Mya Audrey (Foto: rap2soul)

Am Rechner sitzt jemand, der wohl der Manager der Band ist. Es ist Andreas Carlsson, der Carlsson. Dirty Loops sind ein Trio, ich finde zwei passen nicht oder einer, der Bassist, sieht anders aus als die Musik sich anfühlt. Ich hab eine Schublade geöffnet. Drei Schweden, die sich aus der Schulzeit kennen. Ewige Freundschaft also. Ursprünglich haben sie die YouTube Videos gemacht, um zu zeigen, was sie als Partyband drauf haben. Dann wurden sie geteilt im Social-Network. Tausende von Klicks. Quincy Jones hat ihren Manager angerufen, der Produzent, der Thriller von Michael Jackson gemacht hat. Wie auch immer: Plattenvertrag. „Loopified“ ist jetzt am Start, das Album. Da sind fast nur eigene Songs drauf. Eine schwedische Klangexplosion. Irgendwie zwischen ABBA, Prince und Michael. Pop aus Schweden. Mir fällt Alcazar und „Crying at the Discoteque“ ein, die ich getroffen hatte. Ich will wissen, ob Dirty Loops auch zum Grand Prix Song Contest wollen. „Never ever“, sagen sie, dort kann man keine Instrumente live spielen. Wolkenbruch in der Stadt. Der angekündigte Regen ist da. Gruppenbild vor einem „Fast and the Furious 6“- Aufsteller.

Dirty Loops im Bi Nuu (Foto: r2s)
Dirty Loops im Bi Nuu (Foto: r2s)

Der Regen lässt nicht nach, dafür ist der Parkplatz vom Bi Nuu auch schön weit weg. Ich hätte ja auch die U-Bahn nehmen können. Das Bi Nuu ist direkt unter dem Hochbahnhof Schlesisches Tor in Kreuzberg. Ich stehe auf der Gästeliste. Kai begrüßt mich am Eingang mit den Worten „den kenn ich, das ist Jörg Wachsmuth“. Ist ja auch so. Gutes Timing, ich bin pünktlich zum Show-Start da. Um es kurz zu machen: Viel Energie, die Dirty Loops rocken die Show. Ausverkauft ist das erste Solo-Konzert der Jungs in Deutschland, musste auch vom Badehaus, in dem ich vor kurzem Mya Audrey getroffen hatte in das größere Bi Nuu verlegt werden.

Andreas Carlsson bei Dirty Loops im Bi Nuu (Foto: r2s)
Andreas Carlsson bei Dirty Loops im Bi Nuu (Foto: r2s)

Nach dem Konzert T-Shirt-Verkauf. Wer steht in Berlin hinter dem Merchandising-Stand: Andreas Carlsson. Der mehrfache Millionär, Entdecker der Dirty Loops, angesagter weltweit erfolgreicher schwedischer Produzent (u.a. Britney Spears, Celine Dion, Westlife, Katy Perry, `N Sync, Backstreet Boys, Bon Jovi und Tokio Hotel) und Jury-Mitglied bei den schwedischen TV-Castingsshows „Idol“ (bei uns DSDS) und „X Factor“ verkauft in Berlin Dirty Loops T-Shirts. Das ist cool.

Das UK, USA und Sweden die einzigen drei Länder weltweit sind, die mehr Musik exportieren als importieren erfahre ich am nächsten Tag um kurz nach 20:00 Uhr. DJ Vadim ist Weltbürger und Musicman. Geboren in Russland, aufgewachsen in London. Er lebt mal in New York, mal in London und eine Zeit auch in Berlin. 73 Länder hat er besucht, für die BBC als Radio-Moderator gearbeitet. Kennen wir uns? Falls er zwischen 1994 und 2005 einmal bei JAM FM zu Besuch gewesen wäre, vielleicht. Jetzt kennen wir uns, stellen wir fest. Sein Album „Dubcatcher“ führt den mit Hip Hop ausgewachsenen Musicman zum Reggae hin. Das ist konsequent findet er, weil in den O2-Shops und Pubs in England immer auch Reggae zu hören ist. In Berlin regnet es immer noch. Außerdem ist auf dem Weg zu DJ Vadim Stau. Der 17. Juni ist gesperrt. Ich versuche über Zoo zum Ostbahnhof zu fahren. Stau auf der Hardenbergstraße. Ich parke genervt im Parkhaus am Zoo und nehme meine rap2soul-Tasche. S-Bahn ist angesagt. Zu Dirty Loops wollte ich mit der S-Bahn, aber ein 20 Uhr Termin. Vadim hat Governor Tiggy dabei, als MC für die Show.

DJ Vadim, Jörg Wachsmuth, Govenor Tiggy (Foto: rap2soul)
DJ Vadim, Jörg Wachsmuth, Govenor Tiggy (Foto: rap2soul)

Vor mir einer mit blauem ARD-Mikrofon. Der WDR ist am Start. Es ist Lukasz Tomaszewski vom Funkhaus Europa, bekennender Italien-Fan und Anhänger von „Insalata Frutti di Mare“. Diese Information habe ich aus dem Internet. Er moderiert auch die DJ-Set-Show „Global Player Selector“. Ich mache ein Foto. Lukasz stellt das Display auf der digitalen Spiegelreflexkamera ein. Merkwürdig. Kamera mit Sucher und ich starre auf das Display.

In den 1980er Jahren, in meiner Schulzeit, als hier, wo ich in dem Moment stand und fotografierte noch die „Hauptstadt der DDR“ war und der Bahnhof hinter uns kurzweilig den Namen „Hauptbahnhof“ trug, hatte ich einen Fotokurs in der Schule. Wir entwickelten Filme mit Chemikalien im Keller der Schule. Da gab es drei Schüsseln: Entwickler, Wasserbad und Fixierer. Der Film war anlog, in schwarz-weiß. Die besten Filme stammten nicht etwa von Kodak oder Agfa aus dem Westen, nein sie kamen aus Wolfen im Osten von Orwo. In den drei Fotokursen, wobei Fotokurs drei ein Special für meinen bis heute besten Freund Andy und mich war, lernten wir alles über Spiegelreflexkameras, ASA und DIN, Belichtungszeiten und Fotopapier. Das schwamm nach der Belichtung im Entwickler und langsam tauchte das Motiv auf dem Bild auf, so als ob sich am Morgen der Nebel über einem Feld lichtet.

DJ Vadim war in Berlin, weil das Yaam nach Umbau an neuem Ort wieder aufmachte. Das Yaam ist eine Berliner Kult-Location, eine Mischung aus Strand, Sport und Musik. Der Club mit der Reggae-Musik gehört dazu. Das Yaam ist in seinen 20 Jahren mehrfach umgezogen. Ich glaube ursprünglich war es einst in Kreuzberg, dann lange 500m weiter vor der O2-World an der Spree. Gut 40 Tage, von Ostern bis Himmelfahrt ist das Yaam umgezogen. Mit Unterstützung der Politik ist es nun an der Schillingbrücke, immer noch an der Spree. Mein erster Gedanke: Das sieht aus wie in der Maria. Kein Wunder. Der Club, der heute (seit dem 28. Mai 2014) das Yaam ist war einst die Maria am Ufer. Der Standort ist erhalten. Gut für Berlin.

Nach dem Interview gab es ein Fototermin. Ich hab den Hotelmitarbeiter gefragt. Er guckte verdutzt auf meine Spiegelreflexkamera. „Ist eine Spiegelreflex mit Sucher, leider hat sie kein Display zum raufstarren“, sage ich, er: „ich sehe schon, das bin ich gar nicht gewohnt.“ Ich mag diese Displays eigentlich nicht. Bei Sonne im Sommer sieht man auf den Displays nichts, weder vom Handy noch von den Fotoapparaten. Aber diese Sucher sind halt in der schönen digitalen Welt Auslaufmodelle. Es gibt jetzt ja sogar Teleobjektive zum aufstecken auf das Mobiltelefon.

Das Wetter ist schlecht. Es regnet. Auf der Wiese vor dem Ostbahnhof ist eine Megapfütze entstanden, geht es so weiter könnte sie die gefühlten Ausmaße des Beberteichs annehmen.

Ich fahre mit der S-Bahn wieder zum Zoo. Auto holen. Unterwegs versuche ich eine Freundin anzurufen. Sie geht nicht ran. Ich schreibe ihr eine SMS. Sie antwortet, hat aber keine Zeit, ist mit Freunden unterwegs. Ich hätte sie gerne noch mitgenommen ins Yaam. Hätte gerne mit ihr gequatscht, sie gesehen. Die viel zu wenigen Momente mit ihr tun mir richtig gut. Ich beantworte ihre SMS mit einem Zwinkern, sie soll doch die Freunde im Regen stehen lassen und wünsche einen schönen Abend.

Ich müsste mal eine Bedürfnisanstalt besuchen, brauche Kleingeld für den Parkscheinautomat, ich habe Hunger. Ich gehe zum Burger King. Mit dem Auto zurück am Ostbahnhof. Ich muss wieder an der Wiese vorbei. Regnet es so weiter wird die Pfütze die Größe des Lietzensees einnehmen.

Melanie Fiona im Yaam (Foto: r2s)
Melanie Fiona im Yaam (Foto: r2s)

23 Uhr, endlich bin ich im Yaam. Wie schon am Vortag pünktlich zum Konzertbeginn. Besser ist es, ich mag dieses Warten nicht. Einlass 20 Uhr, Stagetime drei Stunden später. Ist in Ordnung, falls man zur Stagetime da ist. Melanie Fiona geht auf die Bühne. Als erster Act bei der Opening-Party des neuen Yaam. R&B und Soul, dafür steht die gebürtige Kanadierin Melanie Fiona für mich. Auf einmal startet sie den Reggae-Part. Genial. Vor mir stehen drei Freundinnen und gehen ab zu ihr. Mit ihrem Handy filmen sie die Bühne, zumindest teilweise. Im Laufe des Songs wird die Hand schwer, eine Reihe von Hinterköpfen schieben sich vor die Bühne.

Melanie Fiona im Yaam (Foto: r2s)
Melanie Fiona im Yaam (Foto: r2s)

Ein Typ mit Becks stürmt auf mich zu. Barney Millah! Barney ist eine Reggae-Legende und Resident-DJ im Yaam. Ich kenne ihn aus der gemeinsamen Zeit bei Jam FM. Er hat mit am Umzug des Yaams gearbeitet, meint noch um 21 Uhr hätten sie gearbeitet. Die Garderobe war noch nicht fertig, als die Künstler gekommen sind. Aber die sind cool, meint Barney und ist ebenso wie ich von Melanie Fiona geflasht, vor allem als sie mit dem Reggae-Part angefangen hat.

Melanie Fiona beteuert, es hat ihr Spaß gemacht und verspricht: „I will be back, soon!“. Ich hoffe dann bekomme ich ein Interview-Date mit ihr. Nach dem Melanie Fiona gegangen ist, gehen auch die drei Freundinnen.

Umbau. Es ist kurz nach halb eins, als DJ Vadim und MC Govenor Tiggy mit ihrer Show beginnen. Die „Dubcatcher“ gehen ab. Das Yaam tanzt. Langsam wird auch für mich Zeit. Das Set von DJ Vadim gebe ich mir nicht mehr in voller Länge.

Der Regen hält an. Die Megapfütze auf der Wiese nimmt die Ausmaße des Mittelmers an. Ich versuche sie mit dem Handy zu fotografieren, es ist zu dunkel. Ich gehe um das Mittelmeer herum. Das Auto steht auf dem Parkplatz dahinter.

Was hatte DJ Vadim gesagt, jeder glaubt, seine Stadt ist weltweit die Beste, aber so viele beste Städte kann es nicht geben. Aber es gibt Städte, die für etwas die Besten sind, für das Wetter war Berlin jedenfalls in den letzten beiden Tagen nicht der beste Ort. Aber Morgen, da soll das Wetter schon wieder besser werden.

Über Jörg Wachsmuth 763 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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