Delegation rocken Bremerhaven

Rick Bailey von Delegation (Foto: rap2soul)
Rick Bailey von Delegation (Foto: rap2soul)

Am Wochenende stand die Hafenstadt Bremerhaven ganz im Zeichen des Seaside Jam 2017. Das Festival war Neu, aber zu gleich ein eingeführter Klassiker. Konzertveranstalter Klaus Luka hatte am 27. und 28. Oktober 2017 seinen Klassiker, die 5. Soulfood Festival Night einfach um einen Jazz-Tag ergänzt. So war der Freitag der Tag der Jazz Port Night und der Samstag gehörte dem Soul und Funk rund um die Freunde von Cool Million Mastermind Rob Hardt. 

Gitte Hänning (Foto: rap2soul)
Gitte Hänning (Foto: rap2soul)

Noch etwas holprig, zeigte sich doch, dass das Publikum für den Jazz von der Dänin Gitte Hänning ein gänzlich anderes ist, als das der Soul- und Funk-Fans. Am Freitag lauschte man artig in Stuhlreihen den spannenden Interpretationen bekannter Songs durch die Dänin, die bei uns in den 1960er Jahren durch Schlager wie „Ich will einen Cowboy als Mann“ bekannt wurde. Schlecht war sie nicht, aber ihr Auftritt wirkte im Vergleich zu, Uptempo Funk und Soul am Folgetag doch eher lahm.

Kiki Kyte (Foto: rap2soul)
Kiki Kyte (Foto: rap2soul)

Gewohnt großartig war auch demnach der zweite Abend, obwohl auch hier, vermutlich durch den aufkommenden Sturm, das Publikum etwas geringer war als im Vorjahr. Cool Million selber trat in diesem Jahr nicht auf, war aber in Form des Sed Soul Orchestars unter Leitung von Rob Hardt trotzdem vertreten.

Localhero Big Jano Green begeisterte mit seiner Barry White Stimme sin Bremerhavener Publikum in der Stadthalle.

Ashley Slater von Freakpower (Foto: rap2soul)
Ashley Slater von Freakpower (Foto: rap2soul)

Alles live, das macht die Veranstaltung aus. Großartiges dürfen wir von Kiki Kyte erwarten, die mit Rob Hardt produziert hat. Sie zeigte auch, das eine Powerfrau mit Soul-Voice auch an den Drums eine gute Figur macht.

Mit Songs von David Bowie und denen seiner Band Freakpower zeigte auch  Ashley Slater sein Können auf der Bühne. Modern hatte er sein Programm nicht auf Notenblättern und Zetteln notiert, sondern in seinem iPad. DJ Friction vom Freundeskreis zeichnete nicht nur für Aftershow-Party sondern auch die musikalische Gestaltung des Umbaus zwischen Teil 1 und Delegation verantwortlich.

Rick Bailey mit Delegation (Foto: rap2soul)
Rick Bailey mit Delegation (Foto: rap2soul)

Absolut genial aber waren wieder die Headliner. Delegation um Frontmann Rick Bailey zeigten, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Das Publikum war begeistert.

Das Urban Music Portal rap2soul freut sich schon auf die Neuauflage 2018.

Über Jörg Wachsmuth 683 Artikel

Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und ist aktuell Moderator von Radio BHeins in Potsdam. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 „Soul, R&B und Hip Hop“ beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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