Die Aussage „endlich“ passt wohl am besten. Den Usern des Black Music Portal rap2soul ist der kalifornische R&B-Sänger Miguel schon lange kein Unbekannter mehr. Immerhin haben wir ihn zum ausführlichen Videointerview in zwei Teilen getroffen und auch sein Album „Kaleidoscope Dream“ in weiser Vorahnung bereits als Import-Produkt vorgestellt. Jetzt ist es ab offiziell auch Deutschland erschienen. Grund genug noch mal ein Ohr in das Werk zu stecken. [mehr…]
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Miguel
Dieses Album ist ein geschlossenes Soul-Meisterwerk, das bereits für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert wurde (in dessen Black Music-Jury Jörg Wachsmuth und Torsten Fuchs mitarbeiten). Das die Musikkritik diese Veröffentlichung für preiswürdig hält, hat gute Gründe. [mehr…]
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Bilal
Auch auf seinem neuen Album „Geteiltes Leid 3“ hören wir Moses Pelham in einer Mischung aus Rap und Gesang in seinem typischen Frankfurter- Slang. Verneigen wir uns vor einem Meiser des Hip Hop in Deutschland. Kaum einer ist länger dabei, kaum ein anderer hat die Musik in Deutschland dermassen geprägt wie Moses P. – Einst aus Rödelheim kam „Wenn es nicht hart ist, ist es nicht das Projekt“, später Sabrina Setlur und Xavier Naidoo. Aber auch das Projekt Glashaus stammt von Moses Pelham, ihm hat Cassandra Steen ihren Erfolg zu verdanken. [mehr…]
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Moses Pelham
Das neue Album von Trey Songz ist da. „Chapter V“ (five, fünf, bes) hat es direkt in unsere Frisch-aus-der-Post-in-den-Redaktions-CD-Abhöreinrichtung geschafft. Um es kurz zu machen: Das Album ist sehr schön geworden. Ein herrliches Werk der aktuellen R&B-Musik und damit für Fans von Urban Beatz und Black Music bestens geeignet. Und jetzt zu den Fakten. [mehr…]
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Meek Mill,
Trey Songz
Jazz, Hip Hop und Soul rücken auf dem fünften Album des New Yorker Pianisten eng zusammen. Der gebürtige Texaner steuert von seinem Cockpit aus 13 Songs, die das Rückgrat einer imaginären Radioshow bilden (könnten).
Sie sind in Soundpartikel und Wortfetzen eingebettet – die Idee dahinter ist eine alles aufzeichnende Black Box. In der Passagierliste tummelt sich die First Class: Erykah Badu, Musiq Soulchild, MeShell Ndegeocello, Bilal, (Donny Hathaway’s Tochter) Lalah, Mos Def und Stokley Williams von Mint Condition. Tief in ihrem Herzen seien sie alle Jazzmusiker, urteilt Glasper über seine Besatzung. Dynamische HipJazz-Manöver („Always Shine“ feat. Lupe Fiasco + Bilal) reihen sich an schwebende Soulballons („Gonna Be Alright“ feat. Ledisi). [mehr…]
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Robert Glasper,
Robert Glasper Experiment
Realität im deutschen Fernsehen: In einer Jury saß die so genannte „Sängerin“ von Cascada; einer Truppe, die in punkto Stumpfsinn nur von der Hermes House Band übertroffen wird. Wen wundert es, wenn bei uns Superstars gesucht und immer wieder ausschließlich neue Suppenkasper gefunden werden? [mehr…]
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Castingshow,
Rebecca Ferguson
Alt wird de facto zu neu, denn die meisten der 45 Songs aus der Disco-Ära, die auf fünf CDs bzw. zwei Doppel-LPs gepackt wurden, kennt eigentlich niemand. Es ist kein Zufall, dass die Universal Robot Band mit dabei ist, verpflichtet doch ihr zehnminütiger Monsterjam „Barely Breaking Even“, der Namensgeber für das feine Label BBE mit Sitz in London ist. Von dieser Band wurde jedoch hierfür der weit weniger gedrehte Titel „Disco Boogie Woman“ genommen – der Name ist Programm. [mehr…]
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Al Kent
Auf unserem Portal konntet Ihr im Interview, das Beate Dyballa mit den Machern von „First Serve“ in Berlin geführt hat, viel über künftige Projekte von Plug 1 aka Jacob Barrow und Plug 2 aka Deen Witter erfahren. Aber mit Ankündigungen aus dem Lager von De La Soul ist das so eine Sache: im vorigen Jahr hatte Plug3 den lange Zeit ausstehenden Teil der Art Official Intelligence-Trilogie versprochen, doch jetzt schlägt mit „First Serve“ ein Derivat der beiden anderen Plugs zuerst auf. In Form eines Soundtracks, zu dem der Film noch gedreht werden muss. [mehr…]
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De La Soul
Anthony Hamilton ist insbesondere stolz auf sein neues Album „Back To Love“. Doch der Künstler aus Charlotte, North Carolina ist auch im Allgemeinen voller Zuversicht: “R&B ist dabei, der neue Mainstream zu werden. Real music is coming back.” Die Hoffnung stirbt zuletzt angesichts der nicht enden wollenden Neunziger-Pest im Rhythm & Blues, der Taio Cruz, Usher, Chris Brown und Rihanna bereits erlegen sind.
Hamiltons Album ist jedoch ein Lichtblick im finsteren Eurotunnel – das wird bei der Einfahrt der ersten beiden Waggons mit Liedgut ohrenkundig: „Back To Love“ und „Writing On The Wall“ sind programmatische Ansagen und kraftvolle Soullokomotiven wie aus der Feder von Bill Withers oder Anthony Hamilton. [mehr…]
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Anthony Hamilton,
Babyface,
Bill Withers,
R. Kelly
Fast zwei Jahrzehnte nach dem fulminanten Album “My Life” hätte es volle Punktzahl gegeben, wenn sich die „Q. Of H.H.-S.“ nicht einen ärgerlichen Ausrutscher geleistet hätte. Das Kritikerohr freute sich zunächst sehr über eine von Euro-Trash und Guetta-Gestampfe befreite Zone sowie über eine Künstlerin, die ungestüm und hungrig wie ein Teenager auftritt. Die nach vorn drängt, der ein Tag nicht ausreicht („25/8“). Und dann muss sie ausgerechnet in die Domäne von Chaka Khan einmarschieren und gemeinsam mit Darkchild „Ain’t Nobody“ niederwalzen! Was haben sie und die Albumkuratoren sich dabei nur gedacht? [mehr…]
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Mary J Blige