Harlem Shuffle

Harlem Shuffle – November 2007

von Torsten Fuchs am 1. November 2007

in Harlem Shuffle

Torsten Williamson-Fuchs

Torsten Williamson-Fuchs

Neues von Erykah Badu: 9th Wonder hat die wundervolle neue Single „Honey“ (Universal Motown) produziert, auf der die Texanerin gesanglich an Patti LaBelle erinnert. Soulful, groovy, geschmeidig – diese positiv besetzten Attribute gelten für die 7“ und wecken Vorfreude auf die neue Badu-LP. [mehr…]

Harlem Shuffle – Oktober 2007

von Torsten Fuchs am 1. Oktober 2007

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Torsten Williamson-Fuchs

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Singer/Songwriter-Soul – eine solche Schublade ließe sich aufziehen für Raul Midon. Nach dem von der Kritik gefeierten Debüt „State Of Mind“ stellt der blinde Musiker aus New Mexico sein Album „A World Within A World“ (Manhattan Records/Blue Note) vor, und zwar im kommenden Monat in vier deutschen Städten. Am 6.11. in Berlin, einen Tag später in Hamburg, am 9.11. gastiert er auf den Jazztagen von Leverkusen, bevor einen Tag später beim Jazzfest in Aalen die Tour von Raul Midon zu Ende geht. Was bleibt (neben sicherlich bleibenden Konzerteindrücken), ist seine CD, die kein schnelles Verfallsdatum kennt. [mehr…]

Harlem Shuffle – September 2007

von Torsten Fuchs am 1. September 2007

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Torsten Williamson-Fuchs

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Vergleiche hinken oft, aber mit den Unterschieden zwischen amerikanischem und deutschem Hip-Hop verhält es sich ähnlich wie mit dem Charisma von Barack Obama und Ronald Pofalla (es könnten auch Rudolf Scharping, Claudia Roth, Wolfgang Gerhardt oder Petra Pau anstelle von Pofalla genannt werden). Umso mehr ist „Stadtgespräch“ (La Cosa Mia/Rough Trade), dem Debüt von The Love Movement, zu wünschen, dass es zum Thema über die Stadtgrenzen hinaus wird. Das aus Berlin und Köln stammende Duo hat eines der besten Deutsch-Rap-Alben überhaupt gestemmt. Der Werbetext spricht von textlicher Substanz, eingängigen Hooklines und positiven Vibes. Die CD müsse sich nicht hinter namhaften US-Produzenten verstecken. Das stimmt, denn plötzlich klingt es nicht mehr peinlich, wenn statt „Shortie“ vom „kleinen Mann“ geredet wird. Unbedingt checken, die Jungs haben es verdient! [mehr…]

Harlem Shuffle – August 2007

von Torsten Fuchs am 1. August 2007

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Torsten Williamson-Fuchs

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Die Frau mit dem Plan: Ciara hat ihr zweites Album „The Evolution“ (LaFace Rec./SONY BMG) genannt, weil sie sich nach ihren eigenen Worten auf einer neuen musikalischen Ebene angekommen sieht. Im Unterschied zum Debüt „Goodies“ aus 2004 „hatte ich einen genauen Plan, was ich hören wollte und wie das fertige Album klingen sollte“, sagt die Frau, die ihr Faible für Electro Funk und Old School Booty in Jams wie „C.r.u.s.h.“ zeitgemäß umsetzt. [mehr…]

Harlem Shuffle – Juli 2007

von Torsten Fuchs am 1. Juli 2007

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Torsten Williamson-Fuchs

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Verschenkt Eure ganzen Ibiza-Sommer-Sonne-Gute Laune-Compilations, denn die Mo’ Horizons kitzeln Sonnenstrahlen aus Eurer heimischen HiFi-Anlage. Aus jedem der 13 Stücke (12 eigene Kompositionen und ein Bill Withers-Cover) auf „Sunshine Today“ lacht einen die Sonne an; da wird es fast zur Nebensache, wie der vor uns liegende Sommer 07 wettermäßig ausfallen wird (und ob er ausfällt…). Das mittlerweile fünfte Album der Mo’ Horizons erscheint auf dem eigenen Label Agogo Records, und selbst Leute, die nie früh aufstehen, können mit dieser Platte Gefühle nachvollziehen, die andere beim Erwachen eines frischen Tages erleben. [mehr…]

Harlem Shuffle – Mai 2007

von Torsten Fuchs am 1. Mai 2007

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Torsten Williamson-Fuchs

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Nach langen Jahren im Musikgeschäft hält Mikelyn Roderick den Zeitpunkt für gekommen, ihr Solodebüt „Copasetic Is“ (Dôme Records) zu veröffentlichen. Vorher arbeitete sie bereits mit Künstlern wie Bill Withers, Stevie Wonder, Maxwell und Earth, Wind & Fire, außerdem war sie Mitglied der R&B-Gruppe By All Means. Nun präsentiert sich die auf den Kapverden geborene Sängerin mit elf Songs, die zwischen Soul, Jazz und Latin mäandern. Schönster unter den schönen ist „Slippin’“, ein von Rahsaan Patterson geschriebener Party JAM für volljährige Menschen. [mehr…]

Harlem Shuffle – April 2007

von Torsten Fuchs am 1. April 2007

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Torsten Williamson-Fuchs

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Was unterscheidet „American Idol“ von „Deutschland Sucht Den Superstar“? Die Deutschen suchen verzweifelt und vergeblich Superstars, in den USA finden sich zumindest Begabte, die das Zeug zum Star mitbringen. Ruben Studdard bekam 2003 in der Show von Jurorin Gladys Knight den Spitznamen „Velvet Teddy Bear“ verpasst und nach einem anständigen, aber wenig beachteten Gospelalbum kehrt der Teddy mit „The Return“ (J Records/SMARIS) zurück. Darauf präsentiert er sich als Jung-Crooner, der die Ladies mit Balladen einwickelt. Und Luther Vandross bleibt es erspart, sich im Grab umzudrehen wegen Studdards Interpretation von „If Only For One Night“, denn die ist nicht von schlechten Eltern. [mehr…]

Harlem Shuffle – März 2007

von Torsten Fuchs am 1. März 2007

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Torsten Williamson-Fuchs

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In Würde ergraut, aber jung im Herzen sind The Holmes Brothers geblieben. Auf „State Of Grace“ (Alligator Records/In-Akustik) gibt es wie gehabt authentischen Blues aus dem Süden, der ans Herz geht und die Seele berührt. Die drei Herren haben viel erlebt, sie haben Höhen erklommen und Täler durchschritten. Und die Brothers sind zu einer zufriedenen Gelassenheit gelangt, die in intensiven Liedern gipfelt, darunter eine Zydeco-Version von John Fogerty’s „Bad Moon Rising“. [mehr…]

Harlem Shuffle – Februar 2007

von Torsten Fuchs am 1. Februar 2007

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Torsten Williamson-Fuchs

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Boundzound ist das Soloprojekt von Demba. Und Demba ist von Seeed. Das hört man, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Und die stärksten Momente auf „Louder” (Universal) sie die, in denen der Berliner nah am Erfolgsklang von Seeed bleibt. Das ist ganz sicher nicht das, was er als Künstler wollte. Aber in den Clubs wollen die Leute genau diese Tracks der LP. So hat der Titelsong, der Zierde eines jeden Seeed-Albums wäre, bereits die Tanzflure erobert. Auch „Dance On” und „Lowendhigh” werden dies schaffen. Vergliche mit Soloausflügen von Mitgliedern anderer größerer Bandkonglomerate ist das kein schlechter Schnitt. [mehr…]

Harlem Shuffle – Januar 2007

von Torsten Fuchs am 1. Januar 2007

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Torsten Williamson-Fuchs

Torsten Williamson-Fuchs

Endlich mal wieder Sound aus der Hauptstadt, der über Lesungen „Aus dem Tagebuch eines Möchte-Gern-Gangstas” hinausgeht: obwohl Data MC aus Berlin kommen, erinnert das computerisierte Bandprojekt an die Londoner Grime-Bewegung um Dizzee Rascal („Fix Up Look Sharp” – kennt das noch jemand?). Auf dem Debüt „Data Invasion” (Hamton Rec.) wird ein elektrisch geprägter Hip-Hop-Kurs eingeschlagen, der erst beim wiederholten Hören Wohlgefallen findet. Nur der Bass-Track „Live Forever” geht sofort in Bauch und Beine. [mehr…]