Harlem Shuffle

Harlem Shuffle – Dezember 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. Dezember 2006

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Torsten Williamson-Fuchs

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Black Music jenseits der gängigen Stereotype präsentiert Stereotyp aus Wien. The Sound of Vienna? Ja und nein, denn „Keepin’ Me” (G-Stone Rec.) ist weder krud noch dorfmeisterlich, sondern eine in Dub und Electronica verwurzelte Studiofrickelei mit viel Seelengehalt und Tiefgang. Der Bastler Stefan Moerth, der sich hinter Stereotyp versteckt, hat für sein zweites Album zudem eine überzeugende Sängerin angeheuert, die zwar Sandra Kurzweil heißt, aber wie Lauryn Hill klingt. [mehr…]

Harlem Shuffle – November 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. November 2006

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Torsten Williamson-Fuchs

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Wie in der Kolumne vom letzten Monat steht am Anfang ein bluesiges Thema, denn: beim Blick aus dem Fenster ereilt so manchen der November-Blues. Grautöne und kühle Feuchtigkeit schlagen uns entgegen – da hilft nur eines: die sieben Sachen packen und entfliehen. Den Koffer stellt Keb’ Mo’ bereit. “Suitcase” (Epic/One Haven/Red Ink) nimmt sowohl die Melancholiker als auch diejenigen mit, deren Optimismus unerschütterlich ist. Denn der singende Gitarrespieler hat bei allem Schwermut im Songgepäck immer Hoffnung draufgepackt, die mit Leichtigkeit und Tiefgang zugleich auf die Reise geschickt wird. Auch wenn ich ihn erneut für einen Vergleich bemühen muss – aber wenn Hawaii-Mann Jack Johnson Blues machen würde – dann wäre er nicht allzu weit weg vonKeb’ Mo’. [mehr…]

Harlem Shuffle – Oktober 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. Oktober 2006

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Torsten Williamson-Fuchs

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„Wenn der weiße Mann nach Hause kommt, und die Bude ist leer, die Frau weg – denkst du etwa, der weiße Mann kriegt nicht den Blues?“, hat Rufus Thomas mal gesagt. Und Walter Trout and Friends haben den (elektrischen) Blues! Das fühlt sich bereits bei den ersten Takten von „Full Circle“ (Ruf Records) richtig gut an. Nach fünfjähriger Studiopause gibt es endlich wieder ein Album – mit prominent besetzter Gästeliste: John Mayall ist dabei, Jeff Healey, Bernard Allison – und die sorgen für viel Power – da vergisst man(n) schnell den Blues … [mehr…]

Harlem Shuffle – September 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. September 2006

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Torsten Williamson-Fuchs

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„New York war Jazz für den Kopf; Los Angeles Jazz für die Seele“, sagt Till Brönner, der sein neuntes Soloalbum in Hollywood produzierte. „Oceana“ (Verve/Q-rious Music) enthält ein Dutzend ruhige Stücke zum Seele baumeln lassen, denn entspannt wie nie stößt der Berliner Trompeter ins Horn. Da freuen wir uns auf die große Herbstournee, die am 30. Oktober im Leipziger Gewandhaus beginnt. Weitere Stationen sind u.a. Göttingen, Ingolstadt, Berlin, München, Hamburg, Düsseldorf und Hannover. Am 16. November schließt Brönner seinen Auftrittsmarathon mit einer Show in Saarbrücken ab. Der vielbeschäftigte Trompeter hat auch mitgewirkt am neuen Album von Madeleine Peyroux. Songs zwischen Jazz und Singer/Songwriter machen „Half The Perfect World“ (Emarcy/Rounder/.bkw) zu einem mehrheitsfähigen Thema, das sich Fans von Norah Jones anstelle des zweiten Albums von Norah Jones hätten eintüten lassen sollen. [mehr…]

Harlem Shuffle – Sommer 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. Juli 2006

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Karibische Temperaturen sind auch im Sommer 2006 angesagt – die Musik aus der Karibik gibt es auf dem Sampler „Me Gusta La Bachata Vol. 6“ (In-Akustik). Freunde von Merengue und Reggaeton finden auf dieser Folge die 16 angesagtesten Bachatas des ersten Halbjahres 06 aus der Dominikanischen Republik, darunter solche von Moicesito, David Fiallo und Danny. Alle Stücke wurden in der Hauptstadt Santo Domingo aufgenommen, geben der Pulsschlag der Karibik wieder und sind tauglich zum Tanzen auch für den Salsa-Kurs. [mehr…]

Harlem Shuffle – Mai 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. Mai 2006

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´The Real Hip Hop Was Here´ – vor ein paar Tagen feierten Busy Bee und KRS One in einigen deutschen Städten Parties alter Schule. The Teacher kündigte mir über seinen Producer Doeboy in Bälde ein neues Album an und auch „Wild Style“-Chief Rocker Busy Bee versprach mir im Interview neues Material, über das zuerst hier zu lesen sein werde. [mehr…]

Harlem Shuffle – April 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. April 2006

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Mit einem souliden Album geben Hil St. Soul ihren Einstand beim Label Shanachie (in Deutschland über Just Records Babelsberg vertrieben). Die Band um die aus Sambia stammende Frontsängerin Hilary Mwelwa bewegt sich auf „Soulidified“ vorwiegend in mittleren Tempi. Gehört haben wir diesen Mix aus Soul und Jazz mit Hip-Hop-Tupfern schon häufiger, aber er wird immer wieder gern genommen. Auch wenn eine Uptempo-Nummer mehr – wie auf den früheren Arbeiten für Dôme – gut gepasst hätte. [mehr…]

Harlem Shuffle – März 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. März 2006

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Ihre “Young Hearts Run Free”-Phase ist längst vorbei. Seit mehreren LPs präsentiert sich Candi Staton als gereifte Lady, die zwischen Soul, Blues und Gospel vermittelt. Zeugnis davon gibt „His Hands“ (Honest Jons Records), auf der die Sängerin ein Dutzend Songperlen inbrünstig intoniert. Ihre Simme hatte schon in der Disco-Ära einen hohen Wiedererkennungswert; jetzt, da die Stücke anspruchsvoller sind, wuchert sie mit diesem Pfund umso mehr. Candi Staton zeigt übrigens in „Running Out Of Love“ auch, wie nah sich Soul und Country (in seiner ur-amerikanischen – klischeefreien – Variante) manchmal kommen. [mehr…]

Harlem Shuffle – Februar 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. Februar 2006

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Torsten Williamson-Fuchs

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Gang Starr sind Geschichte – das erfuhr ich exklusiv von Guru während seiner Europatournee. Er hat neue Leute um sich geschart und macht mit ihnen, was er bereits mit Primo gemacht hat: Hip-Hop pur. Vom neuen Guru-Album “Version 7.0 The Street Scriptures“ (7 Grand Records) könnt Ihr demnächst mehr lesen hier bei rap2soul.de. [mehr…]

Harlem Shuffle – Januar 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. Januar 2006

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Omarion, der Ex-Frontmann von B2K, hat sein Soloalbum „O“ (Epic/SMARIS) in den Plattenläden. Die Abfolge von Balladen und temporeicherem R&B braucht sich nicht hinter Usher zu verstecken. Dessen Produzententeam Corner Boys zeichnet neben Rodney Jerkins und The Neptunes für den Sound verantwortlich, der viel erwachsener ist als alles, was Omarion mit B2K bisher veröffentlicht hat. [mehr…]