Fast zwei Jahrzehnte nach dem fulminanten Album “My Life” hätte es volle Punktzahl gegeben, wenn sich die „Q. Of H.H.-S.“ nicht einen ärgerlichen Ausrutscher geleistet hätte. Das Kritikerohr freute sich zunächst sehr über eine von Euro-Trash und Guetta-Gestampfe befreite Zone sowie über eine Künstlerin, die ungestüm und hungrig wie ein Teenager auftritt. Die nach vorn drängt, der ein Tag nicht ausreicht („25/8“). Und dann muss sie ausgerechnet in die Domäne von Chaka Khan einmarschieren und gemeinsam mit Darkchild „Ain’t Nobody“ niederwalzen! Was haben sie und die Albumkuratoren sich dabei nur gedacht? [mehr…]
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Mary J Blige
Nach zwölf hochwertigen Kopplungen für das Qualitätslabel Trikont veröffentlicht Jonathan Fischer Teil Eins von weiteren Forschungsergebnissen aus den Archiven der schwarzen Musik. Diesmal widmet er sich den Urahnen des Rap und zeigt an 21 Probanden auf, dass es Sprechgesang lange vor „King Tim III (Personality Jock)“ von Fatback gab. Talking Blues von Lightnin’ Slim, Funk von John Kasandra, Reggae-Toasting von U-Roy, Rock ‚n’ Roll von Chuck Berry und Doo Wop-ifizierter R&B von The Cadets – es wird nicht gesungen sondern gerappt. Den kürzesten Bogen schlagen The Last Poets mit „E Pluribus Unum“; einem Track, der maßgeblichen Einfluss auf radikale Hip Hopper wie Public Enemy hatte. Gil Scot-Heron, der unbedingt zu den „Early Rappers“ gezählt werden muss, fehlt leider. [mehr…]
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Jonathan Fischer
Die verbale Vorhut aller party-entrechteten College-Kids ist geräuschvoll in den Straßenkampf zurückgekehrt. „Make Some Noise“ (ver)sucht gleich einen stadiontauglichen Anschluss an die wohl bekannteste weiße Rap-Mitgröl-Hymne „Fight For Your Right (to Paaaaaaaaaaaaaaaaarty)“; auf einem Album, das sich in rumpeliger LoFi-Ästhetik unter dem Banner „Let’s Take It Back To The Old School, Let’s Take It To Union Square“ eingerichtet hat. [mehr…]
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Beastie Boys
Gutes Mittelmaß lässt sich diesem Album bescheinigen, das der G-Unit-MC als direkte Fortsetzung von „The Hunger For More“ aus 2004 verstanden wissen will. Der Rapper aus New Yorks langweiligster Ecke (Queens) hat viele mittelgroße -szenebekannte- Namen (Tony Yayo, Lloyd) bis große Namen (50 Cent, Kanye West) aus Hip Hop und R&B um sich geschart, welche die Platte mit 13 Stücken (die international veröffentlichte Ausgabe hat zwei Bonustracks) leider ziemlich beliebig ausfallen lassen. [mehr…]
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Lloyd Banks
Für die Wu-Tang Fans war es das ultimative weihnachtsgeschenk. Knapp vor Fest ist mit „Apollo Kids“ tatsächlich ein neues Album von Ghostface Killah auf den Markt gesprungen. [mehr…]
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Redman haut wieder in den Pott der Charts: Der Funk Doc ist zurück und bringt sein neues Album „Redman presents… Reggie“ an den Start. [mehr…]
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Redman
Nachdem die Super-Hip Hop-Formation The Black Eyed Peas uns erst ein Schreck eingejagt hat und dann mit dem Album „The E.N.D.“ ein Meisterwerk präsentiert hat, trägt der Nachfolger den schön Namen „The Beginning“. [mehr…]
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Black Eyed Peas
Hier rockt Norwegen. Wer sich immer gefragt hat, wie ist der Sound von Skandinavien, der erhält mit Madcon die Antwort. Im Norden ist das Hip Hop Duo schon seit Jahren ein Hit, den Rest von Europa versuchen sie seit dem Album „So Dark The Con Of A Man“ zu erobern. Der Song „Liar“ war super, „Begin“ noch besser. Der Erfolg sicher ist aber seit dem Stefan Raab den Eurovison Song Contest dank Lena von Oslo nach Deutschland geholt hat (einziger Fehler, die unverständliche Fehlentscheidung gegen Berlin als Austragungsort). [mehr…]
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Madcon
Hip Hop und Reggae sind ohne Frage zwei Musikrichtungen, die eine ähnliche Entstehungsgeschichte hinter sich haben, dennoch gelingt es nur selten beide Genres so gut miteinander zu verbinden, wie es Nas und Damian Marley mit ihrem neuen Album „Distant Relatives“ vorgemacht haben.
Das gemeinsame Studioalbum von Rapper Nas (Nasir bin Olu Dara Jones) und dem jamaikanischen Reggae Künstler Damian Marley (Damian Robert Nesta “Junior Gong” Marley) erschien am 14. Mai 2010, nachdem die beiden 2 Jahre lang dran gearbeitet hatten und wurde bereits in der ersten Woche 57 000 Mal verkauft. Damit erreichte „Distant Relatives“ den 5 Platz in den US-amerikanischen Album Charts (US Billboard 200). [mehr…]
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Die US-amerikanische Dirty-South-Rapperin Trina (Katrina Laverne Taylor) veröffentlichte Anfang Mai ihr neustes Album Amazin‘, das insgesamt 15 Tracks beinhaltet und durch einige Gastauftritte von Szenegrößen wie R&B-/Hip Hop-/Soul-Sängerin Monica oder den Rapper Kollegen Flo Rida und Lil Wayne glänzt.
Unter den 15 Titeln befinden sich drei ausgekoppelte Singles, von denen zwei bereits erschienen sind und eine Single mit dem Hinweis to be announced versehen ist, was bedeutet dass das Veröffentlichungsdatum bald feststeht. Bei den bereits veröffentlichten Singles handelt es sich um “That’s My Attitude” (veröffentlicht im Oktober 2009) und den Anfang des Jahres (Januar 2010) erschienen Song “Million Dollar Girl”. Das Veröffentlichungsdatum von Single „Always“ ist zur Zeit noch ungewiss. [mehr…]
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