Nashville ist keine unbezwingbare Country-Festung mehr, seitdem Tim Dillinger die soulige Seite der Westernhochburg eingenommen hat und stolz präsentiert. Auf seinem zweiten Album sind dem Musiker passionierte und entspannte Lieder zwischen Soul, Contemporary Jazz und Singer / Songwriter-Gestus von der Hand gegangen. [mehr…]
Jazz
In einer Welt, wo eine Nachricht die nächste jagt, kommt ganz selten etwas wirklich Neuartiges zutage. Der Violinenvirtuose Nigel Kennedy hat in den vergangenen Jahrzehnten die Welt der klassischen Musik mit einer rekordbrechenden Leistung nach der anderen beeindruckt. Doch nun überrascht er die Musikwelt mit einer atemberaubenden Jazzaufnahme. Er ist der erste Violinist von EMI Classics, der in die legendäre Blue Note Familie aufgenommen wurde. Sein beeindruckendes Jazzdebüt „Blue Note Sessions“ markiert dabei den Anfang eines völlig neuen Wegs in seiner Karriere; eines Wegs durch die magische Welt des Jazz. [mehr…]
„It’s The Singer Not The Song“: Die hohe Kunst der Songveredlung gehört zum Jazz wie die Improvisation. Seit den Anfängen formten Instrumentalisten und Vokalisten Stücke nach ihrem eigenen Belieben. Und oft waren es populäre Songs und Melodien, die nach der Adaption in neuem Licht erstrahlten. „The Cover Art Of Blue Note Volume 2″ zeigt neue, aufregende Beispiele, wie große Jazzstimmen und -instrumentalisten Diamanten des Pop-Songwritings in funkelnde Jazz-Brillanten verwandeln. [mehr…]
Das hört Ray Naggins, der im Amt bestätigte Bürgermeister von New Orleans, bestimmt gern: europäische Jazzmusiker rühren die (Werbe-)Trommel für seine gebeutelte Stadt. Denn der deutsche Schlagzeuger und Sänger Matthias Peuker hat sich mit dem in Berlin lebenden amerikanischen Saxofonisten Paul Griesbach sowie dem Organisten Raphael Wressnig aus Österreich zusammengetan, um der Musik aus „The Big Easy“ zu frönen. [mehr…]
Den prägnanten Namen für ihr Projekt haben sich der bekannte DJ Filippo Clary und der renommierte Jazz-Bassist Massimo Bottini von der französischen Schauspieler-Ikone Jean Gabin ausgeliehen, wohl wissend, dass der Name Gabin für Stil, Persönlichkeit und einen markanten Charakter steht. Eigenschaften, die man getrost auf die Musik des italienischen Duos übertragen kann, das mit „Mr. Freedom” jetzt sein zweites Album vorlegt. [mehr…]
Wahrscheinlich ist der Mann von Steely Dan verrückt, genial oder beides. Denn er schließt eine Trilogie ab, die er 1981 mit „The Nightfly“ eröffnete. Nach dem genialen „Kamakiriad“-Album von 1993 ganze dreizehn Jahre später der Schlusspunkt. „Ich schätze, man könnte die LP auch „Apocalypse Wow“ nennen, denn nichts ist sexier als die Apocalypse“, scherzt Donald Fagen. [mehr…]
Mehr als 20 Jahre lagen sie irgendwo in alten Archivkellern, bevor sie abgestaubt, aufpoliert und versilbert werden konnten. Der Grandfather des Jazzfunk (und neben James Brown einer der am meisten gesampelten Künstler überhaupt) und sein neuer Plattenboss entdeckten nur durch Zufall hunderte von alten Aufnahmen, die 2004 und im vergangenen Jahr auf “Virgin Ubiquity I & II” gepackt wurden. Songs, an denen die Jahre scheinbar spurlos vorüber gegangen sind, die heute noch genauso Bestand haben wie damals (siehe meine Harlem Shuffle-Kolumne aus dem Jahr 2005). [mehr…]
Auf dem dritten Album geht die Supa Sista ihren Weg der erzählten Dichterei konsequent weiter – untermalt von Hip-Hop- und Jazzfetzen sowie sphärischen Flächen, die aber meist nur grundieren bzw. abrunden. Wie einst bei Gil Scott-Heron geht es ums Geschichtenerzählen; die Botschaft steht über allem. [mehr…]
Herbie Hancock hat eine Reputation als Mann, der die Abwechslung liebt; Stil/e und musikalische/s Forschungsgebiet/e tauscht er nach Belieben, oft so fix und umfassend, dass manch weniger flexible Geist der rastlosen Schaffenskraft des genialen Pianisten und Keyboarders gelegentlich nicht weiter zu folgen vermag. Kopfschütteln ist ihm daher im Laufe seiner ebenso langen wie glanzvollen Karriere immer mal wieder entgegengebracht worden; weitaus häufiger jedoch Staunen und Begeisterung, denn Herbie Hancock spielt wirklich wie kaum ein anderer. [mehr…]
Jeanette Lindström ist eine beeindruckende Vokalistin und Komponistin aus Schweden, die hierzulande bis vor kurzem vielleicht noch nicht allgemein bekannt war, der das Etikett ‘Newcomer’ aber schon seit einiger Zeit nicht mehr gerecht wird. In ihrer Heimat zählt sie längst zu den etablierten Größen im Bereich des Jazz, die nicht nur solo, sondern auch häufig mit Big Bands, Kammer- und Sinfonie-Orchestern im Rampenlicht steht. [mehr…]











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