Im Herbst seines Schaffens turnt der Tastenmeister des Jazz und Funk die Rolle Rückwärts: das Schwergewicht tänzelt – abgesehen von „I Tried To Tell You“ – nicht mehr im Ring des smoothen Jazz, sondern kehrt zum dreckigen Funk zurück und stellt sich in die P-Funk-Ecke (in deren Seilen er in den Achtzigern bereits mit Stanley Clarke hing). [mehr…]
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George Duke
Torsten Williamson-Fuchs
Karibische Temperaturen sind auch im Sommer 2006 angesagt – die Musik aus der Karibik gibt es auf dem Sampler „Me Gusta La Bachata Vol. 6“ (In-Akustik). Freunde von Merengue und Reggaeton finden auf dieser Folge die 16 angesagtesten Bachatas des ersten Halbjahres 06 aus der Dominikanischen Republik, darunter solche von Moicesito, David Fiallo und Danny. Alle Stücke wurden in der Hauptstadt Santo Domingo aufgenommen, geben der Pulsschlag der Karibik wieder und sind tauglich zum Tanzen auch für den Salsa-Kurs. [mehr…]
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Dort, wo sich Soul, Jazz und Funk überlappen, sind die elf neuen Songs des alten Meisters sesshaft. Es geht natürlich nicht mehr so vordergründig funky zu wie zu Zeiten der Disco-Hymne „Reach Out“, aber Duke’s Diskografie spiegelt sich in Songs wie „Homeland“. [mehr…]
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George Duke
„Black Music“, soweit lässt sich das klar sagen, ansonsten fällt die Einordnung oder auch nur Beschreibung schwer, weil George Duke auf diesem Album wieder einmal elegant das Beste aus verschiedenen Genres herausholt. „Duke“ hat Soul, ist manchmal funky und bietet die verspielte Leichtigkeit von Smooth Jazz (so bei „Superwoman“), aber schon beim nächsten Track (in diesem Fall „No One“) auch melancholischen Jazz für die Hotelbar. [mehr…]
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George Duke
Torsten Williamson-Fuchs
Die Band Seek galt bislang als eines der bestgehüteten Geheimnisse von Atlanta. In Europa nahezu unbemerkt hat das Soul-Sextett zwei Alben in den Staaten veröffentlicht, bevor der Londoner Indie Dôme Records es unter seine Fittiche nahm. Mit “Journey Into Day” marschiert Seek zum Kreuzzug in die alte Welt, die der Band zu Füßen liegen wird. Denn Seek erobert mit den Waffen des traditionellen Soul. Die Songs kommen mit einer natürlichen Sanftheit daher, ohne weichgespült worden zu sein. Die sechs könnten sogar das Erbe der S.O.S. Band fortführen; der großartigen Gruppe aus Atlanta, die mit zeitlosen Stücken Soulgeschichte schrieb. [mehr…]
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