Incognito

Incognito – Bees+Things+Flowers

von Oliver Springer am 26. Juni 2007

in Soul / R&B

Dieses Incognito-Album ist anders als die anderen: Nicht nur, dass es konsequent relaxte Sounds bietet, die Band um Jean-Paul Maunick wartet diesmal mit einer Mischung von ganz neuen eigenen Tracks, Coverversionen und Remakes eigener Stücke auf. Manch einen Fan mag es überraschen, wie ruhig und soulig Jean-Paul Maunick es mit seinem Team diesmal angehen lässt. [mehr…]

Harlem Shuffle – April 2007

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. April 2007

in Harlem Shuffle

Torsten Williamson-Fuchs

Torsten Williamson-Fuchs

Was unterscheidet „American Idol“ von „Deutschland Sucht Den Superstar“? Die Deutschen suchen verzweifelt und vergeblich Superstars, in den USA finden sich zumindest Begabte, die das Zeug zum Star mitbringen. Ruben Studdard bekam 2003 in der Show von Jurorin Gladys Knight den Spitznamen „Velvet Teddy Bear“ verpasst und nach einem anständigen, aber wenig beachteten Gospelalbum kehrt der Teddy mit „The Return“ (J Records/SMARIS) zurück. Darauf präsentiert er sich als Jung-Crooner, der die Ladies mit Balladen einwickelt. Und Luther Vandross bleibt es erspart, sich im Grab umzudrehen wegen Studdards Interpretation von „If Only For One Night“, denn die ist nicht von schlechten Eltern. [mehr…]

Harlem Shuffle – Februar 2007

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. Februar 2007

in Harlem Shuffle

Torsten Williamson-Fuchs

Torsten Williamson-Fuchs

Boundzound ist das Soloprojekt von Demba. Und Demba ist von Seeed. Das hört man, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Und die stärksten Momente auf „Louder” (Universal) sie die, in denen der Berliner nah am Erfolgsklang von Seeed bleibt. Das ist ganz sicher nicht das, was er als Künstler wollte. Aber in den Clubs wollen die Leute genau diese Tracks der LP. So hat der Titelsong, der Zierde eines jeden Seeed-Albums wäre, bereits die Tanzflure erobert. Auch „Dance On” und „Lowendhigh” werden dies schaffen. Vergliche mit Soloausflügen von Mitgliedern anderer größerer Bandkonglomerate ist das kein schlechter Schnitt. [mehr…]

Harlem Shuffle – April 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. April 2006

in Harlem Shuffle

Torsten Williamson-Fuchs

Torsten Williamson-Fuchs

Mit einem souliden Album geben Hil St. Soul ihren Einstand beim Label Shanachie (in Deutschland über Just Records Babelsberg vertrieben). Die Band um die aus Sambia stammende Frontsängerin Hilary Mwelwa bewegt sich auf „Soulidified“ vorwiegend in mittleren Tempi. Gehört haben wir diesen Mix aus Soul und Jazz mit Hip-Hop-Tupfern schon häufiger, aber er wird immer wieder gern genommen. Auch wenn eine Uptempo-Nummer mehr – wie auf den früheren Arbeiten für Dôme – gut gepasst hätte. [mehr…]

Harlem Shuffle – März 2006

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. März 2006

in Harlem Shuffle

Torsten Williamson-Fuchs

Torsten Williamson-Fuchs

Ihre “Young Hearts Run Free”-Phase ist längst vorbei. Seit mehreren LPs präsentiert sich Candi Staton als gereifte Lady, die zwischen Soul, Blues und Gospel vermittelt. Zeugnis davon gibt „His Hands“ (Honest Jons Records), auf der die Sängerin ein Dutzend Songperlen inbrünstig intoniert. Ihre Simme hatte schon in der Disco-Ära einen hohen Wiedererkennungswert; jetzt, da die Stücke anspruchsvoller sind, wuchert sie mit diesem Pfund umso mehr. Candi Staton zeigt übrigens in „Running Out Of Love“ auch, wie nah sich Soul und Country (in seiner ur-amerikanischen – klischeefreien – Variante) manchmal kommen. [mehr…]

Incognito – Eleven (weitere Kritik)

von Oliver Springer am 5. Januar 2006

in Soul / R&B

Das ist die richtige Scheibe für Musikfreunde, die weiter als bis zehn zählen können, aber trotzdem nicht zu weit hinausschwimmen wollen. „Eleven“ bietet glatt gebügelten Soul-Jazz-Funk, für den man kein Fan des Genres sein muss. Das Originellste bei dieser CD ist, dass eine elfköpfige Band elf Tracks für das elfte Album eingespielt haben und dies dann „Eleven“ heißt. [mehr…]

Incognito – Eleven

von Torsten Williamson-Fuchs am 4. Dezember 2005

in Soul / R&B

Nach der Benefizsingle „Give And Let Live“ seines Hope Collectives startet Bluey wieder in voller Länge durch. Album Nummer Elf der Ich-AG aus London verzückt wieder Ohren, Herz und Seele eines jeden, der Musik fühlen kann. Profis werden die Virtuosen in dem losen Künstlerkollektiv diskutieren und preisen, Liebhaber geben sich einfach nur dem Groove hin.

Vor allem im ersten Drittel des Albums wird gehörig Tempo gemacht, später geht es relaxter zu, um fast schon balladesk abzuschließen. Wie bereits auf dem – vorzüglichen – Album zum 25. Jubiläum (das dann leider doch ins Sommerloch fiel) verzichtet die Band auf Mätzchen aus dem Katalog der Electronica-Märkte. Stattdessen gibt es organischen Jazzfunk, der natürlich digital abgemischt wurde, aber mit der Wärme von alter Analog-Produktion kokettiert.

Bluey leitet viele Songs mit längeren Vorspielen ein, die dann eruptiv wie ein Vulkan zum Höhepunkt führen. Abgesehen davon, dass Maysa Leak wieder zum Stammpersonal gehört (der Sängerinnen-Wechsel war bislang eiserne Regel), ist bei Jean-Paul Maunick alles im Lot geblieben. Es gibt auch nichts, was er ändern müsste. Zwar spricht niemand mehr von Acid Jazz – die Musik, die vor über einem Jahrzehnt mal trendy war, lebt aber auch ohne Etikette weiter. Dank Bluey’s Incognito und den mittlerweile etwa 1000 (!) Pauschalkräften.

Künstler: Incognito | Album: Eleven | Label: Rice Records/Edel | VÖ: 18. November 2005

Harlem Shuffle – September 2005

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. September 2005

in Harlem Shuffle

Torsten Williamson-Fuchs

Torsten Williamson-Fuchs

Das Wichtigste zuerst, denn nach monatelanger Verzögerung ist es amtlich – Ende September erscheint mit „Illumination“ das lang versprochene Earth, Wind & Fire-Album. Erste mir vorliegende Hörproben wie „Show Me The Way“ ft Raphael Saadiq lassen bereits auf ein meisterhaftes Werk schließen. Ein Meisterstück hat auch Angela Johnson mit ihrer neuen Arbeit für das Londoner Dôme-Label abgeliefert. Locker und federleicht sind ihre Songs auf „Got To Let It Go“, die mit ganz feinen Prisen Jazz abgeschmeckt wurden und einfach nur Soul Music per excellence sind. [mehr…]

Harlem Shuffle – Mai 2005

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. Mai 2005

in Harlem Shuffle

Torsten Williamson-Fuchs

Torsten Williamson-Fuchs

Power von der Eastside kommt von der Eastside Famlee. Die Crew vom Label Hallewood Entertainment präsentiert “Bomben (Wir sind am Drücker)”. Beathoavenz aus Berlin hat den pumpenden Party-Beat geliefert, der sich an G Unit-Produktionen orientiert. Der Diaz Mix kommt relaxt und entspannt daher, der Song “Das iz…”, drei Instrumentalversionen und das Bomben-Video runden diese Maxi-CD ab. [mehr…]

Incognito – Adventures In Black Sunshine

von Torsten Williamson-Fuchs am 18. September 2004

in Jazz,Soul / R&B

Incognito, die wohl erfolgreichste britische Jazzfunk-Ich-AG um Bluey Maunick, geht den Weg weiter, den sie mit dem letzten (und von mir geschätzten) Album beschritten hat. Der führt zur konsequenten Abkehr von technoiden Dancepattern sowie zur Rückbesinnung auf die Anfangszeiten und ersten Platten, die damals von einer hippen Großstadt-Boheme mit ‘Acid Jazz’ etikettiert wurden. [mehr…]