Nina Simone

rap2soul-WEBschau: Black Music News für den 19. Mai 2010

von rap2soul Redaktion am 19. Mai 2010

in News

rap2soul Box webschauSmudo findet Sido gut, Mary J Blige ist Nina Simone in einem Doku-Film, Kesha schlägt sich in die Wüste. Die neusten Meldungen aus Hip Hop, Soul, R&B und Rap-Musik jeden Morgen um 7:00 Uhr in der rap2soul-WEBschau. Die Black Music News des Tages: [mehr…]

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Die schmackhaften “Cosmopolitans” sind gerührt. Die sündhaft teuren High-Heels poliert… Nach vier Jahren Pause ist die Kult-Serie “Sex And The City” endlich wieder da – im XXL-Format als Kinofilm! Am 29. Mai läuft “Sex And The City” in Deutschland an. Es ist das langersehnte Wiedersehen mit Carrie (Sarah Jessica Parker), Samantha (Kim Cattrall), Miranda (Cynthia Nixon) und Charlotte (Kristin Davis) auf der Suche nach dem Happy-End. Alles ist diesmal noch glamouröser, aufregender und größer ausgefallen. Und das gilt besonders für den stilsicheren, stimmungsvollen Soundtrack, der bereits am 23. Mai bei Universal erscheint.

Eine gute Mischung aus dem Besten und dabei auch jede Menge Black Music zwischen Soul und R&B bis hin zu Jazz und Rap. Die ultimative “Sex And The City”-CD kann mit großen, prominenten Stimmen aufwarten – und passt trotzdem in jedes Gucci-Täschchen. Der Titelsong “Labels Or Love” wird von Black-Eyed-Peas-Frontfrau Fergie gesungen. “Ein eigens dafür aufgenommenes Stück, das dass “Sex And The City-Gen in sich trägt”, weiß Regisseur Michael Patrick King. Und tatsächlich: In den fetzigen Track mit den schrägen Bläsern haben sich auch die vertrauten Klänge des bekannten “Sex And The City”-Themas eingeschlichen – während Fergie sich mit Vocoder-modulierter Stimme hinreißend sexy auf Liebes-Shopping-Tour begibt.

Fergie ist bekennender Fan der Serie und musste nicht lange überredet werden. “Ich bin damit aufgewachsen, Sex & The City anzuschauen, so wie viele meiner Freundinnen. Wir hatten immer das Gefühl, die Darstellerinnen wären unsere Freundinnen.” Ein echtes Juwel ist der Beitrag von Jennifer Hudson. Die stimmgewaltige Oscar-Preisträgerin (“Dreamgirls”) singt das Gänsehaut-Stück “All Dressed In Love” und bildet damit den direkten Link zum Film: Hierin spielt sie Louise, Carries neue Assistentin, die ähnlich wie einst ihre Chefin nach New York kommt, um die große Liebe zu finden.

Von Jazz-Musikerin Nina Simone gibt es einen speziell angefertigten Remix ihres Titels “The Look Of Love”. Denn was wäre der Big Apple ohne die Jazz-Kneipen, in denen sich Mann und Frau tief in die Augen blicken? Damit aber nicht genug der geballten Frauenpower. Senkrechtstarterin Duffy singt ihre Northern-Soul-Hymne “Mercy”. India Arie, die beeindruckende Dame des Neo-Soul, präsentiert mit Gospelchor die bittersüße Abschiedsode “The Heart Of The Matter”. Und die hippieske Britin Joss Stone gibt im Duett mit Al Green dem einst von den Bee Gees geschriebenen Stück “How Can You Mend A Broken Heart” neuen Pep.

Überraschend hingegen die Interpretation des Bee-Gees-Klassikers “How Deep Is Your Love” durch das amerikanische Indiepop-Duo The Bird & The Bee: Gesungen aus unschuldiger Mädchenkehle vermittelt das Stück passend zu den warmen Monaten die Zartheit und Leichtigkeit einer Pusteblume. Und weil der Sommer nicht nur heiß wird, sondern auch sexy, kommt Musikalisches gegen Überhitzung gerade recht: Ein chilliger Himmel voller Geigen für Carrie, ihren Mr. Big und alle anderen Liebesverrückten wird uns vom skandinavischen Popkollektiv Bliss präsentiert. Aber wie in jeder aufregenden Beziehung gibt es auch mal lautere Töne: Verstörend, bissig und etwas chaotisch kommt das Rockquartett Morningwood um die Ecke, deren Frontfrau aus Überzeugung ein Lied auf die “New York Girls” singt. Die Gebrauchsanweisung dafür, dass sich Stilettos auch gut zum Zutreten eignen, liefert sie gleich mit.

Am Ende weist der Klassiker “Walk This Way” von Run DMC und Aerosmith den Protagonisten hoffentlich den Weg in die Kirche. Aufschlüsse darüber könnte der traditionsgemäß zu besonderen Feierlichkeiten gesungene Folksong “Auld Lang Syne” geben – hier dargeboten von Mairi Campbell & Dave Francis. Der passt nämlich auf jedes Happy End.

TRACKLISTING:
1. “Labels or Love” – Fergie
2. “All Dressed In Love” – Jennifer Hudson
3. “Mercy” – Duffy
4. “The Look Of Love” (Madison Park vs Lenny B Remix) – Nina Simone
5. “New York Girls” – Morningwood
6. “All This Beauty” – The Weepies
7. “I Like The Way” – Kaskade
8. “Its Amazing” – Jem
9. “How Deep Is Your Love” – The Bird & The Bee
10. “The Heart Of The Matter” – India.Arie
11. “Auld Lang Syne” – Mairi Campbell & Dave Francis
12. “Kissing” – Bliss
13. “How Can You Mend A Broken Heart” – Al Green featuring Joss Stone
14. “Walk This Way” – Run-D.M.C. featuring Steve Tyler and Joe Perry of Aerosmith
15. “Sex and the City Movie Theme” – The Pfeifer Broz. Orchestra

Künstler: Various Artists | Album: Sex and The City (Soundtrack) | Label: Universal Classics | VÖ: 26. Mai 2008

Harlem Shuffle – Juli 2007

von Torsten Williamson-Fuchs am 1. Juli 2007

in Harlem Shuffle

Torsten Williamson-Fuchs

Torsten Williamson-Fuchs

Verschenkt Eure ganzen Ibiza-Sommer-Sonne-Gute Laune-Compilations, denn die Mo’ Horizons kitzeln Sonnenstrahlen aus Eurer heimischen HiFi-Anlage. Aus jedem der 13 Stücke (12 eigene Kompositionen und ein Bill Withers-Cover) auf „Sunshine Today“ lacht einen die Sonne an; da wird es fast zur Nebensache, wie der vor uns liegende Sommer 07 wettermäßig ausfallen wird (und ob er ausfällt…). Das mittlerweile fünfte Album der Mo’ Horizons erscheint auf dem eigenen Label Agogo Records, und selbst Leute, die nie früh aufstehen, können mit dieser Platte Gefühle nachvollziehen, die andere beim Erwachen eines frischen Tages erleben. [mehr…]