Die ARD hat eine dreiteilige Dokuserie über den im Mai 2025 verstorbenen Rapper Giwar Hajabi, besser bekannt als Xatar, angekündigt. Die Produktion, die bereits zu Lebzeiten des Künstlers initiiert wurde, entsteht in Zusammenarbeit mit NDR, SWR, WDR und HR und soll im Frühjahr 2026 in der ARD Mediathek veröffentlicht werden.

Xatar war eine prägende Figur der deutschen Rap-Szene. Mit seinem Label Alles oder Nix schuf er nicht nur einen eigenen Sound, sondern öffnete migrantischen Künstlern wie SSIO und Schwesta Ewa Türen in die Musikindustrie. Seine Biografie – vom Goldtransporter-Überfall über die Haftzeit bis zum erfolgreichen Unternehmer – inspirierte bereits Regisseur Fatih Akin zum Kinofilm Rheingold.
Die Dokuserie geht über das öffentliche Bild hinaus und zeigt den Menschen hinter dem Mythos. Private, bislang unveröffentlichte Aufnahmen gewähren intime Einblicke in Xatars Alltag. Freunde, Familienmitglieder und prominente Wegbegleiter kommen zu Wort und zeichnen ein vielschichtiges Porträt des Künstlers.
Eine zentrale Rolle spielt Xatars Ehefrau Farvah Hajabi, die nach seinem plötzlichen Tod nicht nur den persönlichen Verlust verarbeitet, sondern auch sein musikalisches und geschäftliches Erbe weiterführt. Sie betont: „Es bedeutet mir viel, dieses Projekt weiterzuführen und zu zeigen, wie viel Herzblut, Vision und Menschlichkeit in Giwar stecken“.
Begleitet wird die Veröffentlichung von Interviews, Radiobeiträgen und einem Tribute-Event bei Deutschrap ideal. Ein offizieller Titel der Serie steht noch aus, doch die Erwartungen sind hoch – nicht zuletzt wegen Xatars unvergesslichem Einfluss auf die deutsche Popkultur. | mit KI
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