Spotify hat sein jährliches Wrapped veröffentlicht – und die Schlagzeilen gehören einmal mehr Bad Bunny. Der puerto-ricanische Superstar ist 2025 der meistgestreamte Künstler weltweit, mit über 19,8 Milliarden Streams. Damit holt er sich den Titel zurück, den er bereits 2020, 2021 und 2022 innehatte, bevor Taylor Swift ihn in den Jahren 2023 und 2024 verdrängte.
Globale Dominanz

Bad Bunny setzte sich gegen starke Konkurrenz durch: Taylor Swift landet auf Platz zwei, gefolgt von The Weeknd, Drake und Billie Eilish. Auffällig ist, dass auch internationale Acts wie Arijit Singh (Indien) und die mexikanische Gruppe Fuerza Regida in den Top 10 vertreten sind – ein Zeichen für die wachsende globale Reichweite nicht-englischsprachiger Musik.
Erfolgsalbum und Hits
Sein Album „Debí Tirar Más Fotos“ wurde zum meistgestreamten Album weltweit, während sein Song „DtMF“ ebenfalls in den globalen Top 5 auftauchte. Ergänzt wird die Liste durch den Soundtrack von KPop Demon Hunters, Billie Eilishs „Hit Me Hard and Soft“, SZA mit „SOS Deluxe: Lana“ und Sabrina Carpenter mit „Short n’ Sweet“. Das meistgestreamte Lied des Jahres stammt allerdings von Lady Gaga und Bruno Mars: „Die With a Smile“ erreichte über 1,7 Milliarden Streams.
Unterschiede zwischen Märkten
Während Bad Bunny global dominiert, sieht es in den USA und UK anders aus. Dort bleibt Taylor Swift die Nummer eins. In den USA folgen Drake, Morgan Wallen und Kendrick Lamar, während Bad Bunny dort nur Platz fünf belegt. In Großbritannien führt Swift ebenfalls, begleitet von Acts wie Sabrina Carpenter und Central Cee. Diese Unterschiede zeigen die geografische Vielfalt im Streaming: Latin-Trap und Reggaetón sind global stark, während Pop und Country in einzelnen Märkten dominieren.
Bedeutung für die Branche
Bad Bunny beweist mit seinem vierten globalen Titel, dass spanischsprachige Musik endgültig im Mainstream angekommen ist. Seine kontinuierliche Präsenz in den Charts – auch mit älteren Alben wie „Un Verano Sin Ti“ – unterstreicht die Langzeitwirkung seines Katalogs. Spotify selbst feiert den Erfolg mit einer globalen Kampagne, Fan-Events und einem Kurzfilm, der seine kulturelle Bedeutung hervorhebt. | mit Ki
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