Die Debatte um die Urheberschaft des Hits „WHOLE LOTTA MONEY“ hat eine neue Wendung genommen. Nachdem Cardi B öffentlich behauptete, der Track sei ihr ursprünglich als Referenz angeboten worden, meldet sich nun BIA zu Wort – und widerspricht entschieden.

In einem Billboard-Interview betonte die Rapperin, dass sie zentrale Teile des Songs selbst geschrieben habe. „Die Hook und die erste Strophe stammen von mir“, erklärte BIA. Besonders die ikonische Zeile „I put on my jewelry just to go to the bodega“ sei ihr kreativer Beitrag – ohne den es den Song in dieser Form nicht gäbe.
Cardi B hatte zuvor in einem X Spaces Talk behauptet, sie habe die Referenzversion des Tracks zuerst erhalten und abgelehnt. Damit wollte sie auf Vorwürfe reagieren, selbst auf Co-Writing angewiesen zu sein. BIA konterte gelassen, dass sie sehr wohl mit Songwritern arbeite, aber stets ihre eigene Handschrift einbringe: „Selbst wenn ich einen fertigen Song bekomme, verändere ich ihn, mache ihn zu meinem eigenen.“
Die Spannungen zwischen den beiden Künstlerinnen reichen weiter zurück. Cardi B hatte BIA bereits auf ihrem Track „Pretty & Petty“ gedisst, woraufhin viele Fans eine musikalische Antwort auf BIAs Debütalbum „BIANCA“ erwarteten. Doch BIA entschied sich bewusst gegen eine Reaktion: „Ich wollte mein Album nicht mit Negativität belasten.“ Trotzdem ließ sie offen, ob ein Diss-Track zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen könnte.
Die Kontroverse zeigt einmal mehr, wie sensibel das Thema Songwriting im Hip-Hop bleibt – besonders unter weiblichen Artists, die sich ihre kreative Eigenständigkeit immer wieder neu erkämpfen müssen. | mit KI
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