Bobby Shmurda in Minneapolis: Flaschenwurf in Club eskaliert

Bobby Shmurda geriet am Wochenende in Minneapolis in eine heftige Club-Schlägerei, nachdem ein Fan eine Flasche nach ihm warf. Mehrere US- und UK-Medien berichten übereinstimmend, dass der Rapper attackiert wurde, sich mit einem Stuhl verteidigte und schließlich von der Polizei aus dem Club eskortiert wurde.

Bobby Shmurda in Minneapolis: Flaschenwurf eskaliert zu Club-Brawl

Bobby Shmurda, der Brooklyn-Rapper hinter dem Hit Hot Ngga*, wurde am Samstagabend (13. Dezember) bei einem Auftritt im MN Gold Room in Minneapolis in eine gewaltsame Auseinandersetzung verwickelt. Laut übereinstimmenden Berichten von HipHopWired, Complex, Primetimer und weiteren US-Medien begann der Vorfall, als ein Zuschauer eine Flasche nach Shmurda warf und ihn mit einem Schimpfwort beleidigte.

Der Auslöser: Augenzeugen berichten, dass Shmurda zunächst verbal reagierte und dem Angreifer drohte, bevor mehrere Männer versuchten, ihn zu attackieren. Videos, die inzwischen viral gingen, zeigen, wie der Rapper von einer Gruppe bedrängt wird, sich mit einem Stuhl verteidigt und schließlich in Richtung DJ-Booth flüchtet.

Die Eskalation: Inmitten von Schubsereien und Schlägen griff Shmurda sogar zu einem Mikrofon, das er in Richtung seiner Angreifer warf. Sicherheitskräfte und schließlich die Polizei brachten ihn aus dem Club zu seinem Fahrzeug. Berichte von The Source und According2HipHop bestätigen, dass keine Festnahmen erfolgten und bislang keine offiziellen Polizeimeldungen vorliegen.

Folgen und Reaktionen: Während des Kampfes wurde offenbar seine Kette beschädigt oder kurzzeitig entwendet, doch Shmurda zeigte später auf Instagram, dass er das Schmuckstück zurückerhalten hatte. In seinen Stories tanzte er und kommentierte ironisch: „You just fucked up the whole program“. Fans kritisierten die mangelhafte Sicherheit im Club und lobten den Rapper dafür, dass er „ten toes down“ stand und sich nicht hinter Security versteckte.

Ein Muster? Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Club-Auseinandersetzungen: Bereits 2024 war Shmurda in London im Proud Cabaret in eine hitzige Diskussion mit einem Promoter geraten, die ebenfalls in Handgreiflichkeiten mündete.

Fazit: Der Minneapolis-Brawl zeigt erneut die Spannungen, die Shmurdas Auftritte begleiten. Trotz der Eskalation blieb er unverletzt und nutzte Social Media, um die Situation ins Lächerliche zu ziehen. Die Frage nach besserer Sicherheit bei seinen Shows bleibt jedoch offen. < mit KI

Über Jörg Wachsmuth 2819 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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