Die brasilianische Polizei vereitelte einen geplanten Bombenanschlag auf das Lady Gaga-Konzert am Strand von Copacabana, das von rund zwei Millionen Menschen besucht wurde. Der Anschlag sollte vor allem Kinder, Jugendliche und die LGBTQI+-Gemeinschaft treffen.

Die brasilianische Polizei hat einen geplanten Bombenanschlag auf das kostenlose Konzert von Lady Gaga am Copacabana-Strand in Rio de Janeiro vereitelt, der vor allem Minderjährige, Jugendliche und die LGBTQI+-Gemeinschaft zum Ziel hatte. Die Täter wollten Hass verbreiten und online für gewalttätige, sexuelle und extremistische Inhalte werben. Der Anschlag sollte mit improvisierten Sprengstoffen und Molotowcocktails ausgeführt werden. Zwei Verdächtige, darunter der Drahtzieher des Plans und ein Jugendlicher, wurden festgenommen.
Das Gratiskonzert von Lady Gaga, finanziert von der Stadt Rio zur Ankurbelung der Wirtschaft, lockte rund zwei Millionen Besucher an und brach Madonna’s Rekord aus dem Vorjahr. Das Konzert wird geschätzt, fast 80 Millionen Pfund für Rio eingebracht zu haben, da es über 500.000 Touristen anzog. Obwohl es keine bekannten Sicherheitsbedenken gab, hatte die Polizei keine Informationen über mögliche Risiken an Lady Gaga weitergegeben.
Ein Sprecher der Polizei von Rio kommentierte, dass die Verdächtigen angaben, den Angriff aufgrund der sexuellen Orientierung bei dem Konzert geplant zu haben. Die Gruppierung tarnte sich online erfolgreich als „Little Monsters“, wie Lady Gagas Fans genannt werden. Die Polizeiaktion „Operation Fake Monster“ wurde aufgrund von Geheimdiensthinweisen ins Leben gerufen, wobei 15 Durchsuchungsbeschlüsse in verschiedenen brasilianischen Städten erlassen wurden. Die Veranstaltung wurde von 5.000 Polizisten überwacht, während Besucher Sicherheitskontrollen durchlaufen mussten, darunter Metallscanner, Drohnen und Gesichtserkennungskameras. | mit KI
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