Booba attackiert Aya Nakamura: Spott über ihren „Typ Mann“

Booba hat Aya Nakamura erneut öffentlich attackiert – diesmal spottet er über eine Video-Sequenz, in der die Sängerin ihren „Typ Mann“ beschreibt. Dabei verknüpft er die Szene mit alten Vorwürfen gegen Niska und kritisiert zugleich ihre aktuelle Beziehung mit RK.

Booba attackiert Aya Nakamura: Spott über ihren „Typ Mann“

Aya Nakamura in Kohle (KI-Bild)
Aya Nakamura in Kohle (KI-Bild)

Booba bleibt seiner Linie treu: Der „Duc de Boulogne“ nutzt jede Gelegenheit, um gegen Aya Nakamura auszuteilen. Nachdem er bereits die Verkaufszahlen ihres Albums Destinée infrage gestellt hatte, richtet er nun seinen Spott auf die private Seite der französischen R&B-Sängerin. Anlass ist ein Video, in dem Aya Nakamura über ihre Vorlieben bei Männern spricht – eine Sequenz, die Booba auf X (ehemals Twitter) verbreitete und mit bissigen Kommentaren versah.

Der Rapper geht dabei weit über ironische Bemerkungen hinaus. Er greift die alte Kontroverse um ihre frühere Beziehung mit Niska auf, die von Gerüchten über häusliche Gewalt überschattet war. In seinem Post spielt Booba auf diese Vorwürfe an und wirft Aya vor, eine „falsche Queen“ zu sein, die sich hinter einer konstruierten Imagekampagne verstecke. Mit drastischen Worten fordert er sie auf, „Mut zu zeigen“ und „Lâches“ zu benennen, statt sich auf Ruhm und Streaming-Erfolge zu verlassen.

Auch ihre neue Beziehung mit Rapper RK bleibt nicht verschont. Nachdem Aya und RK ihre Partnerschaft öffentlich gemacht hatten, bezeichnete Booba sie als „tricheuse médiocre“ und stellte ihre künstlerische Relevanz infrage. Besonders scharf kritisiert er die Verkaufsstrategie ihres Albums, bei dem Konzerttickets im Stade de France an Vorbestellungen gekoppelt waren – für Booba ein „Zwangskauf“ und damit Betrug.

Die Attacke zeigt einmal mehr, wie Booba seine Rolle als Provokateur im französischen Rap pflegt. Während Aya Nakamura mit über 38.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche den größten Erfolg ihrer Karriere feierte, versucht Booba, diesen Triumph durch persönliche Angriffe zu überschatten. Ob Aya auf die jüngsten Provokationen reagiert, bleibt abzuwarten – bislang setzt sie auf Ignoranz gegenüber dem Dauerfeuer des DUC. | mit KI

Über Jörg Wachsmuth 2819 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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