In einem aufsehenerregenden Interview mit dem „New Rory & Mal“-Podcast hat R&B-Star Bryson Tiller offenbart, wie eine Begegnung mit Produzentenlegende Timbaland sein Leben veränderte – und ihn gleichzeitig in eine prekäre Lage brachte.

Tiller berichtet, dass Timbaland ihn 2015 nach dem viralen Erfolg seines Songs „Don’t“ kontaktierte und nach Miami einlud. Als Tiller erklärte, er könne wegen seines Jobs nicht kommen, soll Timbaland geantwortet haben: „Das hier ist Arbeit.“ Auf die Frage, ob er seinen Job kündigen solle, sagte Timbaland laut Tiller: „Ja.“ Tiller kündigte daraufhin sofort und reiste nach Florida, wo er mehrere Songs aufnahm – darunter Tracks für sein späteres Erfolgsalbum TRAPSOUL. Doch Timbaland zeigte sich wenig begeistert und verlangte weitere Songs im Stil von „Don’t“.
Nach der kurzen Zusammenarbeit kehrte Tiller zurück nach Kentucky – mit wenig Geld und ohne klare Perspektive. Als er Timbaland kontaktierte, um nach dem weiteren Vorgehen zu fragen, wurde ihm laut eigener Aussage mitgeteilt, Timbaland habe nie gesagt, er solle seinen Job kündigen. Der Kontakt brach ab.
Timbaland bestätigte später gegenüber The Shade Room, dass er Tiller tatsächlich zum Jobausstieg ermutigt habe, sah in ihm aber lediglich einen talentierten Newcomer und war zu der Zeit auf andere Projekte fokussiert. Trotz der Enttäuschung blieb Tiller dran – und TRAPSOUL wurde zum Meilenstein, mit Millionen Streams und Platin-Auszeichnungen.
Die Geschichte zeigt, wie riskant der Sprung ins Musikbusiness sein kann – selbst mit prominenter Unterstützung. Bryson Tiller hat aus dem Rückschlag eine Karriere geformt, die ihn heute zu einem der spannendsten Künstler im R&B macht. | mit KI
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