Burna Boy übernimmt Bestattungskosten für Opfer der Stockton-Massenschießerei

Burna Boy übernimmt die Bestattungskosten für die Opfer der Massenschießerei in Stockton, Kalifornien. Der nigerianische Afrobeats-Star reagierte auf die Tragödie mit einer spontanen Hilfsaktion, die in US- und UK-Medien große Beachtung fand.

Burna Boy übernimmt Bestattungskosten für Opfer der Stockton-Massenschießerei

Die farbige Kohlezeichnung von Burna Boy (KI-Art)
Die farbige Kohlezeichnung von Burna Boy (KI-Art)

Die Nachricht schlug Wellen in den USA, Großbritannien und weltweit: Der nigerianische Afrobeats-Superstar Burna Boy hat sich bereit erklärt, die Bestattungskosten für die vier Todesopfer der Massenschießerei in Stockton, Kalifornien, zu übernehmen. Die Tragödie ereignete sich am 29. November bei einer Geburtstagsfeier für ein zweijähriges Kind im Monkey Space-Bankettsaal. Mehr als 100 Gäste waren anwesend, als mehrere Schützen das Feuer eröffneten. Vier Menschen – darunter drei Kinder im Alter von 8, 9 und 14 Jahren sowie ein 21-Jähriger – kamen ums Leben, mindestens elf weitere wurden verletzt.

Burna Boy, mit bürgerlichem Namen Damini Ebunoluwa Ogulu, erfuhr von dem Vorfall über die US-Radiosendung The Breakfast Club. Tief bewegt von den Schilderungen, kontaktierte er den Musikmanager Wack 100 und Stockton-Vizebürgermeister Jason Lee, um den Familien direkte Unterstützung anzubieten. „Als ich von den Kindern hörte, die in Stockton ermordet wurden, brach mir das Herz. Keine Familie sollte solch einen Schmerz allein durchstehen müssen“, erklärte Burna Boy in einem Statement.

Besonders berührt zeigte sich der Künstler von der Geschichte des 14-jährigen Amari Peterson, einem talentierten Schüler und Sportler mit einem Notendurchschnitt von 3,8, dessen vielversprechende Zukunft abrupt beendet wurde. Auch die jüngsten Opfer, darunter die achtjährige Maya Lupian und die gleichaltrige Journey Rose, wurden in den Medien hervorgehoben. Die Tat wird von den Behörden als gezielt eingestuft, ein Motiv ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen, ein Täter konnte bisher nicht festgenommen werden.

Die Geste von Burna Boy wurde von lokalen Politikern und Medien als wichtiger Akt der Solidarität gewürdigt. Vizebürgermeister Lee betonte, dass die Unterstützung eines internationalen Stars zeige, wie Menschen weltweit Anteil nehmen können, selbst wenn sie die Betroffenen nicht persönlich kennen. US-Medien wie USA Today, Parade, Billboard und KCRA berichteten ausführlich über die Tat und Burna Boys Engagement. Auch britische Medien wie IBTimes UK griffen die Geschichte auf und hoben die Bedeutung der Hilfsaktion hervor.

Während die Gemeinde Stockton weiterhin um die Opfer trauert und nach Antworten sucht, hat Burna Boys Beitrag zumindest eine unmittelbare Last von den Familien genommen. Seine Unterstützung ermöglicht es, die Kinder und jungen Erwachsenen würdevoll zu verabschieden – ein kleiner Lichtblick inmitten einer zutiefst erschütternden Tragödie. | mit Ki

Über Jörg Wachsmuth 2819 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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