Was wie ein Plot aus „Verstehen Sie Spaß?“ klingt, ist in den USA Realität geworden: Rapper Cam’ron hat Schauspieler Omar Gooding für einen Film engagiert, der nie existieren sollte – ein raffinierter Streich im Rahmen eines öffentlichen Beefs.

Die Vorgeschichte: Cam’ron hatte in seiner Talkshow „It Is What It Is“ versehentlich Omar Gooding mit dessen berühmtem Bruder Cuba Gooding Jr. verwechselt. Der Fauxpas führte zu einer Reihe von Diss-Tracks seitens Gooding, darunter „Fix Ya Mouth“ und drei weitere Fortsetzungen, in denen er Cam’ron als gealterten Rapper ohne Relevanz verspottet.
Cam’ron reagierte nicht musikalisch, sondern mit einem perfiden Gegenschlag: Er buchte Gooding für einen angeblichen Film, ließ ihn nach Miami fliegen, zahlte ihm 3.500 Dollar Gage plus Hotel und Flug – nur um später öffentlich zu verkünden, dass es den Film nie geben werde. „Ich habe dich gebucht, nur um dich auszulachen“, erklärte Cam’ron auf Instagram. Die Aktion sei Teil seiner neuen Strategie „Book My Opps“ – Feinde bezahlen, um sie bloßzustellen.
Gooding nahm’s mit Humor und kündigte einen weiteren Diss-Track an: „Es wird diabolisch“, sagte er in einem Video, bedankte sich für den Gratis-Trip und forderte Cam’ron auf, ihn ruhig weiter zu buchen.
Die Aktion ging viral und zeigt, wie kreativ und medienwirksam Hip-Hop-Beefs heute inszeniert werden. Cam’ron hat mit „Book My Opps“ eine neue Form der Provokation etabliert – zwischen Entertainment und Eskalation. | mit KI
Kommentar hinterlassen