Rap-Superstar Cardi B steht erneut im Zentrum eines aufsehenerregenden Gerichtsverfahrens. Die Grammy-Gewinnerin erschien am 25. August 2025 in einem Zivilprozess vor einem kalifornischen Gericht, nachdem die ehemalige Sicherheitsbeamtin Emani Ellis schwere Anschuldigungen gegen sie erhoben hatte. Der Vorfall soll sich bereits 2018 in einer Arztpraxis in Beverly Hills ereignet haben – zu einem Zeitpunkt, als Cardi B vier Monate schwanger war.

Ellis schilderte vor Gericht, sie habe Cardi B erkannt und spontan gesagt: „Wow, das ist Cardi B.“ Daraufhin sei die Rapperin ausgerastet, habe sie beschimpft, ihr rassistische Beleidigungen entgegengeschleudert und sie körperlich attackiert. Besonders brisant: Cardi B soll Ellis mit einem langen Fingernagel im Gesicht verletzt haben – eine Wunde, die laut Ellis später plastisch-chirurgisch behandelt werden musste.
Die Klägerin behauptet zudem, Cardi B habe sie bespuckt und versucht, sie durch Drohungen aus dem Job zu drängen. Zwar verlor Ellis später ihre Anstellung, doch laut ihrer Aussage geschah dies aufgrund eines angeblichen Verstoßes gegen Datenschutzrichtlinien (HIPAA) – nicht direkt durch Cardi B.
Cardi Bs Anwalt weist die Vorwürfe entschieden zurück. Die Verteidigung argumentiert, Ellis habe versucht, die Rapperin heimlich zu filmen, was zu der Konfrontation geführt habe. Zudem sei Ellis körperlich bedrohlich aufgetreten – ein Punkt, den die Verteidigung mit Verweis auf Ellis’ Statur und Verhalten unterstreicht.
Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Schattenseiten des Ruhms und die Herausforderungen, mit denen Prominente in der Öffentlichkeit konfrontiert sind. Für Cardi B steht viel auf dem Spiel – nicht nur ihr Ruf, sondern auch mögliche Schadensersatzforderungen. Die Verhandlung wird fortgesetzt. | mit KI
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