Das Haftbefehl Comeback nach der Babo-Doku auf Netflix

Haftbefehl sorgt nach seiner Netflix-Doku für Schlagzeilen: ausverkaufte Clubshows, abrupte Konzertabbrüche und Diskussionen über sein Vermögen. Geschätzt liegt dieses zwischen 1,5 und 2,5 Millionen Euro.

Haftbefehl zwischen Comeback und Kontroversen: Ausverkaufte Shows, abrupte Abbrüche und die Frage nach seinem Vermögen

Eine farbige Kohlezeichnung von Haftbefehl (KI-Art)
Eine farbige Kohlezeichnung von Haftbefehl (KI-Art)

Nach der erfolgreichen Netflix-Dokumentation „Babo – Die Haftbefehl-Story“ wagt Aykut Anhan alias Haftbefehl den Schritt zurück ins Rampenlicht. Die Doku, die intime Einblicke in seine Kokainsucht und den Weg in die Klinik gab, erreichte Millionen Abrufe und katapultierte den Offenbacher Rapper an die Spitze der Streaming-Charts. Entsprechend groß war die Spannung auf seine ersten Live-Auftritte.

Sein Comeback begann mit Clubshows in Osnabrück und Gießen – beide innerhalb weniger Minuten beendet. In Osnabrück hielt Haftbefehl eine halbe Stunde durch und verkündete stolz, „clean“ zu sein. In Gießen brach er nach nur 15 Minuten ab, warf Geldscheine ins Publikum und verließ die Bühne wortlos. Auch das dritte Konzert endete nach weniger als 20 Minuten, was Fans ratlos zurückließ. Dennoch sind die Shows ein Kassenschlager: Die Geburtstagsshow in Gießen war sofort ausverkauft, ebenso die kommenden Termine in Hannover und weiteren Städten.

Parallel dazu wird über Haftbefehls Vermögen spekuliert. Schätzungen reichen von 1,5 Millionen Euro bis zu 2,5 Millionen Euro. Neben Musikverkäufen und Streaming-Einnahmen profitiert er von Live-Gagen, Merchandising und eigenen Marken wie Shishatabak und Mode. Auch Investitionen in Projekte wie „HafTea“ oder Immobilien sollen zu seinem finanziellen Fundament beitragen. Die Netflix-Doku steigert seinen Marktwert zusätzlich, da neue Zielgruppen seine Musik entdecken und die Nachfrage nach Auftritten steigt.

Ob Haftbefehl sein Comeback langfristig stabilisieren kann, bleibt offen. Klar ist: Der „Babo“ polarisiert wie eh und je – zwischen ausverkauften Hallen, abrupten Abbrüchen und einem Vermögen, das ihn zu einem der finanzstärkeren Akteure im deutschen Rap macht. | mit Ki

Über Jörg Wachsmuth 2819 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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