Drake verliert 200.000 Dollar – Die „Drake Curse“ schlägt beim Kampf Jake Paul vs. Anthony Joshua erneut zu

Wenn Drake wettet, schaut die Sportwelt inzwischen fast gespannter auf seinen Einsatz als auf das eigentliche Event. Beim Mega‑Fight zwischen Jake Paul und Anthony Joshua in Miami hat die berüchtigte „Drake Curse“ wieder zugeschlagen – und diesmal besonders heftig. Der kanadische Superstar setzte 200.000 Dollar auf einen Sieg von Jake Paul, ein Außenseiter‑Tipp, der ihm im Erfolgsfall 1,64 Millionen Dollar eingebracht hätte. Doch wie so oft, wenn Drake öffentlich Geld auf einen Athleten setzt, kam alles anders.

Drake (Foto: Universal Music)
Drake (Foto: Universal Music)

Der Kampf, live auf Netflix übertragen, entwickelte sich schnell zu einer einseitigen Angelegenheit. Anthony Joshua, zweifacher Schwergewichts‑Weltmeister, dominierte von Beginn an und schickte Paul mehrfach zu Boden, bevor er ihn in der sechsten Runde endgültig ausknockte. Paul, der mit gebrochener Kieferpartie aus dem Ring kam, zeigte sich dennoch kämpferisch und kündigte an, weiterzumachen – trotz der härtesten Niederlage seiner Karriere.

Für Drake ist es dagegen die nächste Episode einer langen Serie spektakulärer Wettpleiten. In den vergangenen Jahren verlor er bereits hohe Summen auf Tyson Fury, Francis Ngannou, Mike Tyson und sogar auf frühere Jake‑Paul‑Kämpfe. Die britische Presse spricht längst von einem „Fluch“, der jeden trifft, den Drake unterstützt – ob im Boxen, in der UFC oder im Fußball.

Auch in Frankreich wurde das Thema groß aufgegriffen. 13OR‑du‑HipHop und La Sueur berichten ausführlich über Drakes erneuten Fehlschlag und die ironische Dynamik, die seine Wetten inzwischen ausgelöst haben. In den sozialen Netzwerken trendete der Hashtag #DrakeCurse unmittelbar nach dem KO – begleitet von Memes, Spott und unzähligen Kommentaren über Drakes „legendär schlechtes Timing“.

Während Jake Paul trotz Niederlage 92 Millionen Dollar kassierte, ging Drake erneut leer aus. Doch wenn die Vergangenheit ein Hinweis ist, wird ihn das kaum davon abhalten, beim nächsten großen Kampf wieder eine sechsstellige Summe zu riskieren. Für Fans bleibt die Frage: Ist die „Drake Curse“ nur ein Running Gag – oder inzwischen ein echtes sportliches Omen? | mit KI

Über Jörg Wachsmuth 2963 Artikel
Jörg Wachsmuth gehört zu den beiden Gründern von rap2soul. Er ist Chefredakteur des Portals. Wachsmuth gehörte zur OffAir-Crew von Kiss FM Berlin, war von 1994 bis 2005 Moderator und Redakteur bei Radio Jam FM und später als Moderator von Radio BHeins in Potsdam (2015 - 2018). Aktuell ist er Chef und Morgenmoderator bei PELI ONE - Dein neues Urban Music Radio. Der ausgebildete PR-Berater und Journalist ist auch Mitglied der Jury 25 "Soul, R&B und Hip Hop" beim Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.

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