Vor fünf Jahren, am 29. Juli 2020 verlor die Hip-Hop-Welt eine ihrer markantesten Stimmen: Malik Abdul Basit, besser bekannt als Malik B., verstarb im Alter von 47 Jahren. Als Gründungsmitglied der legendären Formation The Roots prägte er maßgeblich deren Sound und Identität in den frühen Jahren.

Geboren in Philadelphia, war Malik B. Mitbegründer der Band zusammen mit Ahmir „Questlove“ Thompson und Tariq „Black Thought“ Trotter. Er war auf den ersten vier Alben der Roots zu hören – darunter Organix, Do You Want More?!!!??!, Illadelph Halflife und Things Fall Apart – und galt als lyrisches Gegengewicht zu Black Thought. Seine Reime waren rau, ehrlich und tief verwurzelt in der Realität der Straße. Besonders auf Tracks wie „Step Into The Realm“ oder „I Remain Calm“ zeigte er seine Fähigkeit, komplexe Gedanken in rhythmische Poesie zu verwandeln.
Nach internen Spannungen verließ Malik B. die Gruppe, kehrte aber später für Gastbeiträge zurück, etwa auf Game Theory und Rising Down. Auch als Solokünstler veröffentlichte er zwei Alben: Street Assault (2005) und Unpredictable (2015, mit Mr. Green).
Die genaue Todesursache wurde nie öffentlich bekannt gegeben. Die Roots würdigten ihn in einem Statement als „einen der begabtesten MCs aller Zeiten“ und baten um Respekt für seine Familie in der Zeit der Trauer.
Malik B. bleibt als poetischer Visionär und als Stimme der Straße in Erinnerung – ein Künstler, der Hip-Hop nicht nur performte, sondern lebte. Seine Beiträge zur Kultur sind unvergessen. Rest in Power, Malik B. 🖤 | mit Ki
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