Deutschrap-Urgestein Fler hat offiziell bestätigt, dass er Deutschland den Rücken gekehrt hat. In einer Fragerunde auf Instagram erklärte der 43-Jährige, dass er nach Zypern ausgewandert sei – nicht etwa aus Langeweile, sondern als Konsequenz einer persönlichen und geschäftlichen Neuorientierung.
Fler schildert offen die Gründe für diesen Schritt: Nach einer Phase des Erfolgs mit Musik und Modemarke folgte der finanzielle Absturz. Hinzu kamen private Schicksalsschläge – die Trennung von seiner Partnerin, der Bruch mit Produzent Simes und der Tod seiner Mutter. Diese Ereignisse führten zu einem radikalen Umdenken. Heute verdient Fler sein Geld als Casino-Streamer und sicherte sich durch einen lukrativen Deal sowie den Verkauf seines Musikkatalogs erneut ein Millionenvermögen. Zypern bietet ihm dabei nicht nur steuerliche Vorteile, sondern auch die Möglichkeit, legal seinem neuen Beruf nachzugehen.
Trotz des Umzugs bleibt Fler seinem Herzensprojekt treu: dem Film „Berlin’s Most Wanted“. In einem aktuellen Update äußerte er sich enttäuscht über die Zusammenarbeit mit Constantin Film, die das Projekt zwei Jahre lang blockiert habe. Die Kooperation sei nun beendet, man suche neue Partner. Der Film, ursprünglich mit Moritz Bleibtreu als Drehbuchautor und Specter Berlin als Regisseur geplant, soll keine klassische Biografie werden, sondern ein vielschichtiges Porträt der Hauptstadt – mit Fokus auf Subkultur, Graffiti und Identitätssuche.
Fler betont, dass sein Rückzug aus Berlin kein kreatives Ende bedeutet. Vielmehr sei es ein strategischer Neuanfang – mit dem Ziel, das Filmprojekt unter neuen Bedingungen doch noch zu realisieren. Fans dürfen also weiter hoffen, dass „Berlin’s Most Wanted“ bald auf der Leinwand zu sehen sein wird. | mit KI
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